Nach der Anzahl der Ladenlokale zählt die Schuhbranche nach dem Textilhandel und gleichauf mit Telekommunikationsanbietern zu den drei am häufigsten vertretenen Branchen in Deutschlands Einkaufsmeilen. Dies ergab eine Analyse von Kemper's Jones Lang LaSalle, Retail-Spezialist der Jones Lang LaSalle-Gruppe. Basis der Erhebung sind die 375 wichtigsten Einkaufsstraßen in 200 Städten.
Ein Rechtsstreit zwischen einem Orthopädiebetrieb in Heidelberg und der Barmer Ersatzkasse wegen angeblich zu Unrecht abgerechneter Schaleneinlagen ist beendet worden. In einer Verhandlung vor dem Landessozialgericht Stuttgart am 25. Februar 2010 erklärte der Rechtsvertreter der Kasse, dass man nicht weiter auf den Forderungen gegenüber dem Leistungserbringer bestehe.
Kleinstunternehmen könnten von der Pflicht befreit werden, einen Jahresabschluss zu erstellen. Über entsprechende Änderungen der EU-Rechnungslegungsvorschriften hat das Europäische Parlament am Mittwoch abgestimmt. Diese Befreiung müsste jedoch jeweils von den EU-Mitgliedstaaten bewilligt werden. Auch müssten nach Ansicht des Parlaments die Unternehmen weiterhin Aufzeichnungen über ihren Geschäftsverkehr und die finanzielle Lage führen.
Das Bundesversicherungsamt hält die Vorgehensweise von neun Krankenkassen, in einer Pressekonferenz am 25. Januar 2010 gemeinsam zu verkünden, dass sie jeweils einen Zusatzbeitrag von 8 € im Monat erheben werden, nicht für rechtswidrig. Es verneint die vom Bundeskartellamt unterstellte Unternehmenseigenschaft von Krankenkassen im Sinne des Kartellrechts bei der Festsetzung von Zusatzbeiträgen.
Die Spitzenorganisationen von Betriebskrankenkassen, Innungskrankenkassen, der landwirtschaftlichen Sozialversicherung und der Knappschaft haben ihre bisherige Zusammenarbeit in der politischen Interessenvertretung auf Bundesebene vertraglich geregelt und die „Kooperationsgemeinschaft unternehmensnaher Krankenkassen“ gegründet.
Das Modell findet immer mehr Anhänger: Eine Kasse schließt
mit einer Gruppe von Leistungserbringern einen Vertrag nach ihren Vorstellungen
ab – weniger Geld, aufwändiger Leistungen – und bietet diesen Vertrag allen
anderen zum Beitritt an. Rechtens ist das nicht, meint die Kanzlei Hartmann
Rechtsanwälte.
´Wie können Schuhhersteller die Passform ihrer Schuhe verbessern? Welche Erkenntnisse lassen sich dazu aus dem deutschen Fußreport, bei dem Tausende von Füßen vermessen wurden, ziehen? Welchen Beitrag kann die Biomechanik für mehr Komfort und eine bessere Passform von Schuhen liefern?
Antworten auf diese Fragen gibt es bei der Neuauflage 2010 des Symposiums „Fussform – Passform – Bestform - Perspektiven für besser passende Schuh" am 13. April im ISC Pirmasens.
Die Barmer Ersatzkasse will auch weiterhin von Kleinbetrieben die Zertifizierung fordern. Wer nicht zertifiziert ist, soll laut Barmer einen Preisabschlag von 30 Prozent hinnehmen. Der Zentralverband Orthopädieschuhtechnik will das so nicht hinnehmen und hat bereits beim Gesundheitsministerium interveniert.
Die Präqualifizierung wird die Marktzugangsvoraussetzungen der Betriebe in den nächsten Jahren bestimmen. Nachdem es zu Beginn teils sehr unterschiedliche Auffassungen über die Ausgestaltung des Verfahrens gegeben hatte, zeichnen sich nun Lösungen ab, mit der beide Seiten leben können.
Die Mobilität von Menschen mit Behinderung und chronischen Erkrankungen steht zum Paralympic Day und Publikumstag der Weltleitmesse Orthopädie + Reha-Technik am 15. Mai 2010 im Fokus. Als einzige in Deutschland führen die beiden Veranstaltungen Angebote im paralympischen Spitzensport mit Behinderten- und Rehasport zusammen.