22. November 2011

Abrechnung über BKK für Heilberufe bleibt zunächst möglich

Die Krankenversichertenkarten der BKK für Heilberufe bleiben bis zum 31. März 2012 gültig. Das haben Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und GKV-Spitzenverband beschlossen.

Damit können Ärzte die Behandlung von Versicherten der insolventen Kasse, die bis zu deren Schließung am 31. Dezember 2011 noch keine neue Krankenkasse gefunden haben, vorübergehend über die alte Krankenversichertenkarte abrechnen. Die BKK für Heilberufe bleibt als sogenannte leistungsaushelfende Krankenkasse für die Abrechnung des ersten Quartals 2012 bestehen. Ab dem 1. April 2012 kann die Krankenversichertenkarte der BKK für Heilberufe dann nicht mehr eingelesen werden. Ärztliche Behandlungen werden dann nicht mehr von der Kasse bezahlt. Dies gilt auch für Behandlungen auf der Grundlage von Überweisungsscheinen, die vor dem 31. März ausgestellt, aber erst nach dem 1. April in Anspruch genommen werden. Vertragsärzte, zu denen ein Patient der BKK für Heilberufe überwiesen wird, brauchen von April an einen Überweisungsschein der neuen Krankenkasse.