02. Dezember 2011

GKV-VStG: In der Diskussion II

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat die in dem Entwurf für das Versorgungsstrukturgesetz geplante Regionalisierung der vertragsärztlichen Vergütung auf eine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen verteidigt. Auf eine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Zukunft der vertragsärztlichen Vergütung antwortete Ulrike Flach (FDP), Parlamentarische Staatssekretärin im BMG: „Mit den im Gesetzentwurf enthaltenen Regelungen zur Reform des Vergütungssystems sollen die Vertragsparteien in den Regionen künftig den regional medizinisch notwendigen Behandlungsbedarf, der die Höhe der morbiditätsbedingten Gesamtvergütungen bestimmt, fortschreiben.“

Regionale Unterschiede in der Honorarverteilung aufgrund unterschiedlicher Behandlungsbedarfe und Versorgungsstrukturen könnten dabei nicht ausgeschlossen werden.

Hinsichtlich der Frage, warum die Bundesregierung von ihren ursprünglichen Plänen einer Konvergenz bei der vertragsärztlichen Vergütung abgewichen sei, verwies die FDP-Politikerin auf „umfassendes Datenmaterial des Bewertungsausschusses“ und auf Gespräche mit den Partnern der ärztlichen Selbstverwaltung.