16. Dezember 2011

Diabetesrisiko-Tests werden selten genutzt

Eine aktuelle Studie der Queen Mary University of London ergab, dass verschiedene Testmethoden das Risiko für eine Erkrankung an Typ-2-Diabetes gut voraussagen. Dennoch werden sie bislang eher selten genutzt.

Warum die einfachen Test, die Patienten zum Teil sogar ohne ärztliche Hilfe durchgeführten könnten, auch von ärztlicher Seite selten genutzt werden, versuchen die Wissenschaft unter der Leitung von Douglas Noble im British Medical Journal (doi: 10.1136/bmj.d7163) zu erklären.

Ziel der Studie war es, aktuell gebräuchliche Testmethoden zur Bestimmung des persönlichen Diabetesrisikos zu untersuchen und dabei zu analysieren, inwiefern diese in der ärztlichen Praxis ausgewählt und angewandt werden. Insgesamt standen den Wissenschaftlern die Daten von fast sieben Millionen Patienten aus aller Welt für die Untersuchung zur Verfügung.

Ergebnis: Sie identifizierten die Testmethoden, welche das persönliche Diabetesrisiko am besten voraussagten. Nach einem solchen Test seien Patienten viel besser in der Lage, auf ihre persönlichen Risikofaktoren zu achten, resümieren die Wissenschaftler.

Auch in Deutschland gibt es solche Testverfahren: http://drs.dife.de/