05. April 2012

BKK Hoesch und BBK vor Ort fusionieren

Seit 1. April 2012 kooperiert die BKK vor Ort mit der BKK Hoesch. Zum 1. Oktober 2012 soll die Fusion der beiden Betriebskrankenkassen vollzogen werden. Dies wurde durch Fusionshilfen des BKK-Systems ermöglicht.

Bis zur endgültigen Fusion am 1. Oktober 2012 wird Reinhard Brücker, Vorstandsvorsitzender der BKK vor Ort zum Vorstand der BKK Hoesch bestellt. Für die Versicherten der BKK Hoesch sei die Zukunft nun gesichert und auch die Perspektiven für die Mitarbeiter seien gut, teilt die BKK vor Ort mit.

„Eine Fusion war von Anfang an eine Option für uns, die Probleme der Kasse dauerhaft zu lösen. Dabei war der Bestand der Eigenbetriebe ein wichtiges Ziel, das wir nun erreichen können“, erklärt René Thiemann, Vorstand der BKK Hoesch.

Hoher Zusatzbeitrag der BKK Hösch soll wegfallen
Derzeit werde geprüft, den Zusatzbeitrag in Höhe von 15 Euro, den die Mitglieder der BKK Hoesch monatlich zahlen, möglicherweise schon vor dem 1. Oktober zu streichen. Spätestens bis dahin, so hatten die beiden Krankenkassen anvisiert, sollte der Zusatzbeitrag abgeschafft werden.

Die BKK vor Ort ist mit knapp 770.000 Versicherten und 1.500 Mitarbeitern bundesweit an 70 Standorten die viertgrößte BKK Deutschlands. Die BKK Hoesch betreut an 15 Standorten zurzeit rund 60.000 Menschen. Sie ist Träger zweier Eigenbetriebe – dem Hüttenhospital in Dortmund-Hörde und dem Aha Aktiv-Haus für Gesundheit, Fitness und Reha.