24. April 2012

Lesereise IVO-Kongress: Faszinierende Eindrücke in „Down under“



Noch nie war die Anreise zu einem IVO-Kongress so weit. Hin- und zurück war es wie eine Reise einmal um die Erdkugel für die Teilnehmer unserer Leserreise zum IVO-Kongress in Sydney, Australien, vom 29. bis 31. März 2012.

Unter der Reiseleitung von Werner Springer, der mit seinem Reisebüro für die reibungslose Organisation der Reise gesorgt hatte, fanden sich die 50 Teilnehmer der Reise aus Deutschland, Österreich und Belgien am 25. März am Frank­furter Flughafen ein. Von dort ging es mit der Quantas-Nachtmaschine nach Singapur, dem Zwischenstopp auf dem Weg nach Sydney.

Mit einer Stadtrundfahrt und auf eigene Faust bestand am Abend und am nächsten Tag Gelegenheit, den Stadtstaat im Indischen Ozean zu erkunden, der sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Finanz- und Handelsplatz entwickelt hat. Nach einer weiteren Nacht im Flugzeug kam die Gruppe am Mittwoch 28. März früh­morgens in Sydney an. Zu­nächst empfing die Gastgeberstadt der Olympischen Spiele des Jahres 2000 die Gäste mit wolkenverhangenem Himmel und einem Regenguss.

Das war jedoch nur das Vorspiel zu einem wunderbaren Spätsommerwetter – in Australien geht man auf den Herbst zu – mit angenehm warmen Tagestemperaturen und lauen Nächten. So hatten auch die Kongressbesucher nach den Kongresstagen noch die Gelegenheit, diese wunder­bare Stadt mit ihrem atemberaubenden Naturhafen von Ihrer besten Seite zu erleben. Lebhaft, pulsierend und doch völlig entspannt präsentierten sich die Stadt und ihre Bewohner.

Einige der Teilnehmer nutz­ten die kurze Zeit zwischen Ankunft und Kongressbeginn, um im Betrieb ihres Kollegen Karl-Heinz Schott vorbeizuschauen. Er hat sich nach einem kurzen Gastspiel in Japan mit seinem Betrieb schon vor über 15 Jahren in Sydney niedergelassen und sich dort inzwischen gut etabliert. Er arbeitet heute – wie sich seine Kollegen überzeugen konnten – auf europäischem Standard. Nach dem Kongress hieß es für die Teilnehmer Abschied nehmen von Sydney, denn auf dem Programm stand noch eine Reise nach Cairns in Queensland im Nordosten Australien. Dort bestand Gelegenheit, im Rahmen eines „Fieldtrips“ des IVO-Kongresses, die Arbeit in einer Diabetes-Klinik kennen zu lernen, die sich unter anderem auf die Behandlung der Ureinwohner Australiens spezialisiert hat.

10 Tage sind eindeutig zu wenig, um diesen faszinierenden Kontinent richtig kennen zu lernen. Da waren sich alle Teilnehmer einig. Einige hatten deshalb gleich noch eine Zeit privat drangehängt. Doch wer auch gleich zurückflog, bereute die Reisestrapazen für die halbe Weltreise nicht. Denn auch neben dem Kongress konnte man doch die einmalige Atmosphäre dieses Kontinents mit seinen gastfreundlichen Bewohnern erleben. Und für manchen der Teilnehmer wird es wohl nicht das letzte Mal gewesen sein, dass sie sich nach „Down under“ auf den Weg machen. be