07. Mai 2012

Eurocom: Ratgeber für Beinamputierte aktualisiert

Vor drei Jahren erschien der Patientenratgeber "Beinamputation - Wie geht es weiter?" des Industrieverbands Eurocom zum ersten Mal - für die Neuauflage ist er jetzt  überarbeitet, aktualisiert und frisch gelayoutet worden. So wurden insbesondere der sozialrechtliche Teil, aber auch das Adressverzeichnis und die Darstellung der prothesentechnischen Möglichkeiten dem aktuellen Stand angepasst.

In dem Ratgeber erfahren Beinamputierte, wie es nach der Amputation weitergeht, welche rechtlichen Ansprüche sie haben, wie die Rehabilitation ablaufen sollte und welche Prothesen und Passteile es gibt. Sportarten, die mit Prothese ausgeübt werden können, werden vorgestellt. Drei Beispiele von Betroffenen, die ihr Leben mit Prothese erfolgreich meistern, sollen Mut machen und zeigen, dass eine Amputation nicht das Ende bedeutet, sondern immer auch einen Neuanfang. Ein Serviceteil mit zahlreichen Adressen und einer nach Bundesländern sortierten Übersicht von Selbsthilfegruppen rundet den Ratgeber ab.

Wie schon die erste Auflage ist auch die Neuauflage in enger Zusammenarbeit mit Betroffenen entstanden. Der Sozialrechtler Ralf Müller stand erneut als Berater zur Verfügung. Der Patientenratgeber „Beinamputation – Wie geht es weiter?“ wird pünktlich zur ORTHOPÄDIE + REHA-TECHNIK vorliegen, die vom 16. bis 18. Mai 2012 in Leipzig stattfinden wird. Er wird dort nicht nur bei den Mitgliedsfirmen der eurocom, die Prothesen herstellen, erhältlich sein, sondern auch erstmalig über den Bundesverband für Menschen mit Arm- oder Beinamputation e.V. – und zwar im so genannten Ampu-Rucksack. Außerdem kann der Ratgeber ab diesem Zeitpunkt wieder über die Internetseite der eurocom unter www.eurocom-info.de bestellt werden.