20. Juni 2012

Spitzenverband Fachärzte Deutschlands: Gemeinsame Facharzt-Politik unter neuem Namen

Der Deutsche Facharztverband (DFV) und die Potsdamer Runde firmieren zukünftig unter dem gemeinsamen Namen Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SPIFA).

„Wir haben in der Facharztpolitik zu einer Einheit gefunden – dieser Erfolg soll sich jetzt in einem gemeinsamen Namen niederschlagen“, erklärt Dr. Thomas Scharmann als Vorsitzender. Der Name Deutscher Facharztverband (DFV) wird erhalten bleiben – als Mitglieder- und Landesorganisation des Spitzenverbandes Fachärzte Deutschlands.

Basis des Spitzenverbandes sind 16 fachärztliche Berufsverbände. SPIFA vertritt die Interessen der 70.000 niedergelassenen Fachärzte auf bundespolitischer Ebene, in deren Praxen mehr als 210.000 Arzthelferinnen ihren Arbeitsplatz haben. Der Erhalt der wohnortnahen Facharztpraxis ist das oberste Ziel, das sich der Spitzenverband gesetzt hat.

Wie bereits in der Vergangenheit, jetzt aber unter dem neuen Namen und Dach des Spitzenverbandes, entscheiden die 16 Berufsverbände gemeinsame gesundheits- und versorgungspolitisch relevante Facharztpositionen. Der Spitzenverband vertritt diese im Namen aller Mitgliedsverbände nach außen. Auch die europäische Interessenvertretung bei der europäischen Vereinigung der Fachärzte UEMS in Brüssel wird der Verband übernehmen.

Die Anfänge einer gemeinsamen Facharztpolitik der Organfächer liegen zu Beginn des neuen Jahrtausends. Ab 2003 mit dem Deutschen Facharztverband, dann gemeinsam ab 2005 mit der Potsdamer Runde, dem Zusammenschluss von Berufsverbänden, organisierten die niedergelassenen Fachärzte gemeinsame Positionen.