04. September 2012

Ärzteverbände rufen zur Urabstimmung über Warnstreiks auf

Die freien Ärzteverbände wollen angesichts der gescheiterten Honorarverhandlungen bei ihren Mitgliedern eine Urabstimmung über Warnstreiks und Praxisschließungen durchführen. Nach Ende der Urabstimmung können erste Warnstreiks und Praxisschließungen noch im September beginnen.

Zudem haben sich die Ärzteverbände auf erste "harte Maßnahmen" geeinigt, die zunächst nur die Krankenkassen betreffen. Dabei sei vor allem das interne Umverteilungssystem der Krankenkassen im Visier. „Wir werden das System des Morbi-RSA so durcheinanderwirbeln, dass die Krankenkassen nicht mehr wissen, wie sie das Geld verteilen sollen“, erklärt Dr. Dirk Heinrich, Sprecher der Allianz deutscher Ärzteverbände.

Die beteiligten freien Verbände:
Allianz Deutscher Ärzteverbände (Berufsverband Deutscher Internisten - BDI,
Bundesverband der Ärztegenossenschaften Deutschlands e.V.,
Gemeinschaft Fachärztlicher Berufsverbände - GFB,
Hartmannbund,
MEDI Deutschland,
NAV-Virchow-Bund,
Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA),
Berufsverband der Dermatologen,
Berufsverband Der Deutschen Urologen e.V. (BDU),
Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU), Berufsverband der Frauenärzte (BvF),
Berufsverband der HNO-Ärzte,
Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ),
Berufsverband Deutscher Internisten (BDI),
Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN),
Berufsverband Deutscher Neurologen (BDN),
Berufsverband Deutscher Psychiater (BVDP),
Berufsverband Deutscher Rheumatologen (BDRh),
Berufsverband niedergelassener Chirurgen (BNC),
Bundesverband der niedergelassenen Gastroentrologen (BnG),
Bundesverband der Pneumologen (BdP),
Bundesverband niedergelassener Diabetologen (BVND),
Bundesverband Niedergelassener Kardiologen (BNK),
NAV-Virchow-Bund,
Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands e.V.,
Spitzenverband der Fachärzte (SpiFa).