15. Februar 2013

Kompressionstherapie verordnen: Eurocom veröffentlicht Merkblatt für Ärzte

Welche Indikationen gibt es für die Verordnung medizinischer Kompressionsstrümpfe? Und welche Kontraindikationen? Was muss bei der Verordnung beachtet werden und welche Angaben gehören zwingend auf das Rezept? Vor diesen und weiteren Fragen stehen Ärzte, wenn ihre Patienten wegen einer Venen- oder Lymphgefäßerkrankung behandelt werden müssen. Auskunft gibt nun ein Merkblatt im Kitteltaschenformat, das der Industrieverband Eurocom in enger Zusammenarbeit mit dem Phlebologen Professor Dr. Eberhard Rabe von der Uniklinik Bonn anlässlich der Bonner Venentage herausgegeben hat.

 

Unter dem Titel „Kompression richtig verordnen“ erhalten Ärzte alle Informationen, die sie für die Verordnung von medizinischen Kompressionsstrümpfen benötigen. Neben einer ausführlichen, auf der Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie basierenden Auflistung aller Indikationen und Kontraindikationen wird unter anderem erläutert, welche Kompressionsklassen es gibt und für welche Indikationen diese jeweils empfohlen werden. Typen und Längen von Kompressionsstrümpfen werden genauso erläutert wie Befestigungsmöglichkeiten und Zusätze, An- und Ausziehhilfen. Denn auch diese können, wenn erforderlich, vom Arzt zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung verordnet werden. Detailliert wird außerdem dargestellt, welche Angaben auf das Rezept gehören, damit der Patient genau die Kompressionsversorgung erhält, die er zur Behandlung seiner Erkrankung benötigt.

Das Merkblatt „Kompression richtig verordnen“ kann außerdem über die Internetseite der eurocom unter www.eurocom-info.de bestellt werden.