28. Februar 2013

HDS/L: „Code of Conduct“ ­verabschiedet

Gesellschaftliche Verantwortung spielt für die Schuh- und Lederwarenindustrie, die weltweit produziert und ihre Produkte vertreibt, eine wichtige Rolle, sagt der Bundesverband der Schuh- und Lederwarenindustrie e.V. (HDS/L). Diese Verantwortung spiegelt sich jetzt in einem „Code of Conduct“, der von den Fachvorständen sowohl der Schuh- als auch der Lederwarenindustrie verabschiedet wurde. Der HDS/L empfiehlt den Unternehmen beider Branchen, diesen Code für das eigene Handeln anzuerkennen und im eigenen geschäftlichen Betrieb umzusetzen.

Der „Code of Conduct“ orientiert sich an den zehn Prinzipien des „Global Compact“ der Vereinten Nationen (www.unglobalcompact.org). Diese decken die Themen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung ab. Au­ßer­dem werden die Bereiche Arbeitsschutz und Kartellrecht berücksichtigt.

„Wir möchten mit dieser Maßnahme vor allem kleine und mittlere Unternehmen unterstützen, denen eigene Kapazitäten zur Ausarbeitung fehlen“, erläutert Manfred Junkert, Hauptgeschäftsführer des HDS/L, die Gründe, die unter anderem zur Erstellung des „Code of Conduct“ geführt haben. Selbstverständlich steht der „Code of Conduct“ Unternehmen jeder Größe als Verhaltenskodex zur freiwilligen Anwendung im unternehmerischen Handeln zur Verfügung. Der „Code of Conduct“ kann in eigene Dokumente integriert werden und ist in deutscher und englischer Sprache abrufbar.

Weitere Infos unter
Tel. 0 69/82 97 41-0,
www.hds-schuh.de.