14. Mai 2013

Potentiale des aktiven Alterns für Europa mobilisieren

Die Potentiale des aktiven Alterns für Europa mobilisieren – das ist Ziel des Europäischen Forschungsprojektes MOPACT (Mobilizing the Potential of Active Ageing in Europe), mit dem der demografische Wandel gestaltet und die Möglichkeiten für ein unabhängiges Leben im Alter europaweit verbessert werden sollen.

Am „Kick-Off“ in London Ende April nahmen vom Institut Arbeit und Technik (IAT / Westfälische Hochschule) IAT-Direktor PD Dr. Josef Hilbert, Peter Enste und Sebastian Merkel vom Forschungsschwerpunkt Gesundheitswirtschaft und Lebensqualität teil. Wissenschaft trägt dazu bei, dass Europäer im Jahre 2020 im Durchschnitt zwei Jahre älter werden als heute. In dem interdisziplinären Projekt sind rund 60 Forscher aus allen Teilen Europas engagiert – vom Biomediziner über Gerontologen und Geriater bis zum Ökonometriker. Es zielt ganz explizit darauf, Spitzenforschung für die Praxis fruchtbar zu machen.

Das IAT nimmt in MOPACT eine Schlüsselrolle wahr. Es koordiniert einen von acht inhaltlichen Arbeitsschwerpunkten über "Die wirtschaftlichen Voraussetzungen und Chancen der EU-Strategie des aktiven Alterns". Hier wird ein besonderes Augenmerk auf das Wohnungswesen, den Mobilitätssektor sowie die Informations- und Kommunikationstechnologien gelegt.