12. Februar 2014

Merkel: "Das Handwerk hat sein Ansehen neu gestärkt"

Foto: Schuering/ZDH
Foto: Schuering/ZDH

"Es ist wirklich beeindruckend: Ungefähr jedes vierte deutsche Unternehmen zählt zum Handwerk", würdigte Bundeskanzlerin Angela Merkel die Bedeutung der 1 Million Handwerksbetriebe mit ihren 5,3 Millionen Beschäftigten anlässlich der offiziellen Amtsübergabe an den neuen Handwerkspräsidenten Hans Peter Wollseifer am 29. Januar in Berlin.

"Da hört es sich schon fast wie ein Understatement an, wenn Sie von der 'Wirtschaftsmacht von nebenan' sprechen, wie Sie das Handwerk so schön betitelt haben."

"Das Handwerk hat auch sein Ansehen neu gestärkt und ein modernes Erscheinungsbild gewonnen", lobt die Kanzlerin die Imagekampagne des Handwerks – und damit auch die Leistung des scheidenden ZDH-Präsidenten Otto Kentzler, der sich mit viel persönlichem Engagement für das Zustandekommen und Gelingen der Kampagne eingesetzt hat. "Sie hat ein unglaubliches Wir-Gefühl erzeugt. Das ist angesichts der Vielfalt der Gewerke alles andere als selbstverständlich", so Merkel. 

Dieses Wir-Gefühl weiter zu stärken und fortzutragen ist auch Ansinnen des neuen Handwerkspräsidenten Wollseifer. Parallel zu seiner Wahl an die Spitze der Handwerksorganisation hat sich das Handwerk für eine Fortsetzung der erfolgreichen Kampagne ausgesprochen. Diese wird sich zukünftig noch stärker als bisher einem der brennendsten Themen des Handwerks annehmen: der Fachkräftesicherung.