28. April 2014

AOK Bayern: Zehn-Euro-Zuschlag für Diabetesbehandlung

Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Bayerns hat sich mit der AOK Bayern auf einen Zuschlag für die Behandlung von besonders betreuungsintensiven Patienten mit einer speziellen Form der Diabetes geeinigt. Seit dem 1. April erhalten Ärzte extrabudgetär zehn Euro pro Behandlungsfall.

Die KV Bayerns befürwortet die finanzielle Förderung, weil damit intensivere Versorgungsmaßnahmen bei fortgeschrittenen Krankheitsbildern gewährleistet werden können. Auch mögliche Organschädigungen könnten auf diese Weise rechtzeitig diagnostiziert werden.

 

Den Zuschlag erhalten Niedergelassene nur unter bestimmten Voraussetzungen: Zum eine sollte eine Einschreibung in einem entsprechenden Disease-Management-Programm vorliegen. Zum anderen ist eine exakte endständige Angabe aller relevanten gesicherten Diagnosen des Patienten als ICD-Code in der Quartalabrechnung notwendig.