24. Juli 2014

Opta data verhandelt über günstigere Konditionen bei EC-Kartenzahlungen für Leistungserbringer

Foto:Wylezich/fotolia
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Opta data verhandelt zurzeit mit der Deutschen Kreditwirtschaft, Netzbetreibern und Herstellern von Kartenterminals über günstigere Konditionen für EC-Kartenzahlungen speziell für Leistungserbringer aus dem Gesundheitswesen. Möglich macht das ein kartellrechtlicher Beschluss: Bisher wurden die Entgelte, die Händler für das Bereitstellen dieses Zahlungsverfahrens für ihre Kunden und Patienten aufbringen mussten, einheitlich von der Deutschen Kreditwirtschaft festgelegt. Dieses Festlegungsverfahren ist zukünftig nicht mehr möglich.

Daher werden Leistungserbringer in den nächsten Wochen von ihrer Bank oder dem Netzbetreiber ein Schreiben erhalten, das eine zusätzliche Vereinbarung zum bestehenden Netzbetreiber-Vertrag mit neuen Nutzungskonditionen enthalten wird. Opta data empfiehlt Leistungserbringern, mit ihrer Unterschrift zu den zusätzlichen Vereinbarungen zu warten, da sich für sie durch den kartellrechtlichen Beschluss die Chance ergebe, erheblich günstigere Konditionen für EC-Kartenzahlungen zu vereinbaren. Die Opta data-Gruppe setze sich für die Interessen von über 22.000 Leistungserbringern ein. Durch die Bündelung der Interessen kleiner, mittlerer und großer Händler im Gesundheitswesen bestehe so die Möglichkeit, günstigere Konditionen für sie zu erzielen.

Wie Opta data berichtet, erhalten diese Unternehmen bislang ungleich höhere Konditionen als „große“ Händler, wie zum Beispiel Elektronikmarktketten oder Lebensmittelgroß- und -einzelhändler. Die Gründe dafür, so Opta data, liegen in der geringeren Zahl von Transaktionen und im kleineren Umsatzvolumen.