06. Oktober 2014

Jetzt anmelden: Europäischer Gesellentag zum Thema „Berufsbildungssysteme im Vergleich – Erfahrungen aus der Praxis“

Schon 2012 berichtete beim Europäischen Gesellentag der Handwerks-Nachwuchs von seinen Erfahrungen, damals zum Thema „beruflichen Auslandsaufenthalte“.
Schon 2012 berichtete beim Europäischen Gesellentag der Handwerks-Nachwuchs von seinen Erfahrungen, damals zum Thema „beruflichen Auslandsaufenthalte“.

Der 14. Europäische Gesellentag findet am 22. November 2014 in der Handwerkskammer zu Köln statt. Dabei sollen vor allem die Erfahrungen aus der Praxis im Fokus stehen. Darum werden die unterschiedlichen Berufsbildungssysteme in Europa aus praktischer Sicht beleuchtet.

Das duale Bildungssystem in Deutschland und anderen europäischen Staaten wird, seitdem Staaten, die ihren gewerblich-technischen Nachwuchs entsprechend ausgebildet und die Finanzkrise deutlich besser bewältigt haben als beispielsweise die Staaten Südeuropas, in einem neuen Licht diskutiert. Doch der formal diskutierten Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung fehlen noch zahlreiche Schritte in der Realität.

Dies nimmt der Westdeutsche Handwerkskammertag im Rahmen seines 14. Europäischen Gesellentages am 22. November 2014 zum Anlass, zunächst junge Menschen aus unterschiedlichen europäischen Staaten zu Wort kommen zu lassen, die verschiedene Berufsbildungssysteme in der Praxis erlebt haben.

Anschließend wird der Schweizer Ökonom und Politiker Dr. h. c. Rudolf Strahm, der maßgeblich bereits vor der Finanzkrise zu einem Ausbau und zu einer Renaissance des dualen Bildungssystems in der Schweiz beigetragen hat und später über sein Buch „Warum wir so reich sind“, in dem er zwischen dem Wohlstand der Schweiz und dem Dualen Bildungssystem einen Zusammenhang herstellt, seine Sicht der Dinge vortragen, ehe dann Experten und Kenner des deutschen Berufsbildungssystems in einer kurzen Podiumsdiskussion zu Wort kommen. Der Westdeutsche Handwerkskammertag freut sich hierfür den Präsidenten des Bundesinstituts für Berufsbildung, Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser, den zuständigen Abteilungsleiter im nordrhein-westfälischen Arbeitsministerium, Roland Matzdorf sowie seinen eigenen Berufsbildner, Geschäftsführer Andreas Oehme, gewonnen zu haben.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie unter: www.gesellentag.de