19. November 2014

Oped erhält Gütesiegel „Innovativ durch Forschung“

Das bayrische Medizintechnik-Unternehmen Oped ist vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft mit dem Gütesiegel "Innovativ durch Forschung gewürdigt worden.

„Wir freuen uns sehr über das Gütesiegel“, sagt Gero Hopmann aus der Entwicklungsabteilung der Oped GmbH in Valley/Oberlaindern. „Die Auszeichnung gibt uns neuen Elan. Wir werden weiter engagiert forschen und neue Produkte entwickeln.“

Bewusst neue Trends setzen und neue Produkte entwickeln – das gehört seit jeher zur Firmenphilosophie der Oped GmbH. Rund zehn Prozent der Umsätze fließen daher in die Forschung und Entwicklung. In der Oped-Entwicklungsabteilung tüfteln zehn Mitarbeiter – darunter Medizintechniker, Ingenieure und Sportwissenschaftler – ständig über neue Ideen. Eine große Werkstatt schließt sich direkt an. So können Vorschläge gleich in einem neuen Entwurf münden.

Die Ideen für die Innovationen kommen aus verschiedenen Bereichen. Gero Hopmann: „Wir hören uns gern verschiedene Meinungen an. Denn jeder hat seine eigene Sicht der Dinge. Der Arzt hat vielleicht andere Ansprüche an ein Produkt als der Patient oder die Krankenkasse. Das Feedback von allen ist uns sehr wichtig.“

Um eine Rückmeldung über die Produkte und die jeweiligen Erfahrungen zu bekommen, ist jeder Orthese ein Patientenfragebogen beigefügt. In diesem wird der Patient gebeten, nicht nur ein Feedback zu dem Produkt zu geben, sondern auch zu anderen Serviceleistungen der Oped GmbH. Dazu zählen zum Beispiel zahlreiche Online-Angebote sowie ein Nachbehandlungsheft.

Den ausgefüllten Patientenbogen schickt der Patient nach der Genesung zusammen mit dem Produkt wieder zurück zum Oped-Firmensitz. Im Rahmen der Wiederaufbereitung werden die Orthesen anschließend in ihre einzelnen Teile zerlegt. Teile, die noch gut erhalten sind, werden gereinigt und erneut verwendet. „Oped vermietet in der Regel die Orthesen, verkauft sie nicht“, erklärt Entwickler Hopmann. „Das ermöglicht uns, auch die Gebrauchspuren genau anzuschauen. So lassen sich Rückschlüsse ziehen, was wir gegebenenfalls verbessern könnten.“

Auf Kongressen oder unternehmensinternen Fortbildungen führen die Oped-Mitarbeiter gern Gespräche mit Ärzten, Physiotherapeuten oder Orthopädietechnikern. „Der Blick von außen tut dem Unternehmen gut“, ist Gero Hopmann überzeugt.

Der Stifterverband ist einer der größten privaten Wissenschaftsförderer in Deutschland, der das deutsche Forschungs- und Innovationssystem untersucht und bewertet. Unternehmen, die ein besonderes Engagement für Forschung und Entwicklung zeigen, zeichnet der Stifterverband mit dem Siegel „Innovativ durch Forschung“ aus. Das Gütesiegel ist zwei Jahre lang gültig. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die Firmen ihre Forschungstätigkeiten durch die Teilnahme an der FuE-Erhebung dokumentieren.

@ www.innovativ-durch-forschung.de