08. April 2015

GMS: Erfolgreiche Hilfsaktion für Flüchtlingskinder des Bürgerkriegs in Syrien

Kathleen Schliemann, Traffic Manager Seafreight Export bei Kühne und Nagel, mit den gesammelten Kinderschuhen vor dem Verschiffen.

Auf die Flüchtlingskatastrophe an der Grenze der Türkei zu Syrien reagierten 60 engagierte Schuhfachhändler schnell und unbürokratisch: Sie beteiligten sich an der GMS Charity "Kinderschuhe für Syrien". Endkunden spendeten dafür 80.000 Paar Kinderschuhe.

Die Schuhfachhändler riefen ihre Endkunden in der Vorweihnachtszeit, vom 01. - 26. Dezember 2014, dazu auf, „gut erhaltene Kinderschuhe“ in den jeweiligen Fachgeschäften abzugeben, um die Kinder in den Flüchtlingslagern an der Syrischen Grenze zu unterstützen. Zu jedem Paar Kinderschuhe wurde vom Endkunden ein Transportzuschuss in Höhe von 2 Euro erbeten, der für den Transport der Schuhe und die Verteilung vor Ort im Krisengebiet dient. Als Dankeschön erhielten die spendenden Kunden pro Paar einen Einkaufsgutschein in Höhe von 2 Euro, der im Geschäft des Händlers im Zeitraum vom 01.01. - 31.06.15 eingelöst werden kann.

Die Hilfsaktion wurde von Endkunden allerorts mit überwältigendem Zuspruch begleitet. Selbst Fachhändler, die im eigenen Geschäft keine Kinderschuhe führen, berichteten begeistert über die riesige Resonanz. So staunte Tobias Zahler, GMS Orthopädiefachhändler aus Weilheim in Oberbayern, nicht schlecht, als der örtliche Kindergartenbus mit Kindern und Schuhspenden bei ihm vorfuhr.

Als Ergebnis dieser außergewöhnlichen Hilfsaktion wurden von den teilnehmenden Fachhändlern rund 80.000 Paar Schuhe für Kinder in Syrien gesammelt und an eine zentrale Sammelstelle weitergeleitet. Ende Januar startete im Duisburger Binnenhafen die Verschiffung der Kinderschuhe in die Krisenregion vom Gelände des international operierenden Logistikdienstleisters Kühne + Nagel (AG & Co.) KG, welcher kostenlos die wesentliche logistische Unterstützung für die Aktion übernimmt. Kühne + Nagel sorgt für die kostenlose Frachtaufbereitung, Verschiffung und Verzollung der Container sowie den Transport der Hilfsgüter ins Krisengebiet.

Vor Ort werden dort die Hilfsgüter durch ein deutsches Team ehemaliger Bundeswehrsoldaten in den Flüchtlingslagern des DRK und der „Ärzte ohne Grenzen“ verteilt.