30. April 2015

Spitzenverband Fachärzte Deutschlands mit erweitertem Vorstand und neuen Mitgliedern

Bild: SpiFa/A.Schoelzel
(v. l.): SpiFa-Vorstände – Dr. Christian Albring (3. Vors.), Dr. Hans-Friedrich Spies (4. Vors.), Dr. Axel Schroeder (2. Vors.) und 1. Vorsitzender Dr. Dirk Heinrich (Bild: SpiFa/A.Schoelzel)

Mit einem neu gewählten und erweiterten Vorstand sowie dem Beitritt weiterer Berufsverbände zum SpiFa hat die Konsolidierung der fachärztlichen Verbandslandschaft die entscheidende Hürde genommen. Der seit 2014 umgestaltete SpiFa vertritt nun die meisten Fachärzte in Deutschland. Auf der Mitgliederversammlung am 24. April wurden die Weichen für die Zukunft gestellt.

Mit der Erweiterung des Vorstandes bildet der SpiFa den Zuwachs an Verbänden und die weitere Komplettierung der fachärztlichen Berufsfelder ab. Gewählt wurden Dr. Dirk Heinrich als 1. Vorsitzender, Dr. Axel Schroeder als 2. Vorsitzender und Dr. Christian Albring als 3. Vorsitzender. Neu als 4. Vorstand wurde Dr. Hans-Friedrich Spies gewählt. „Die wichtige Konsolidierungshürde, unter dem Dach des SpiFa mit seinen Mitgliedsverbänden die meisten Fachärzte zu versammeln, ist jetzt erreicht. Damit ist der reformierte SpiFa der größte Facharztverband in Deutschland mit entsprechender Verantwortung für alle Fachärzte in Praxis und Klinik.

Die jetzt beigetretenen Verbände haben an der Reform des SpiFa, in deren Mittelpunkt eine umfängliche Satzungsänderung stand, mitgewirkt: „Mit dem heutigen Tag haben wir gemeinsam den SpiFa neu positioniert. Durch ihren Beitritt dokumentieren die Neumitglieder, dass sie hinter dem jetzt gemeinsamen Projekt der Einheit der Fachärzte stehen“, erklärte Dr. Hans-Friedrich Spies vom BDI stellvertretend für die beigetretenen Verbände. Hans-Friedrich Spies betont, dass der neue Vorstand umgehend eine Basis schaffen wird, die es auch den restlichen Facharztverbänden möglich macht, noch 2015 dem neuen SpiFa beizutreten.

Der neue Verbund ist nicht nur gemessen an der Zahl der Mitglieder der größte fachärztliche Dachverband, sondern hat seinen Schirm auch über die meisten Schwerpunkte aufgespannt: „Der SpiFa ist damit der Sprecher für die Belange der gesamten Facharztmedizin in Praxis und Klinik. Die auf uns zukommende inhaltliche Verantwortung erfordert eine straffe Organisation und ein Festhalten an den bislang bewährten SpiFa-Prinzipien: Konzentration auf die fachübergreifenden Interessen und deren Vertretung und keine Einmischung in berufspolitische Belange seiner Mitgliedsverbände. Dies erfordert eine hohe Disziplin aller Beteiligten“, erläuterte Christian Albring als neuer SpiFa-Vorstand.

Den roten Faden der inhaltlichen Arbeit fasste der Vorsitzende Dirk Heinrich zusammen: „Die Grundlage unserer künftigen Arbeit wird die strikte Ausrichtung an der sektorübergreifenden medizinischen Versorgung sein. Hierfür werden wir innerhalb der Ärzteschaft werben und dafür mit der Politik streiten. Das Versorgungsstrukturgesetz ist der Versuch, die alten sektororientierten Strukturen weiter zu zementieren. Wir als SpiFa werden unter Beweis stellen, dass die Fachärzteschaft bereit ist, diese strukturellen Sackgassen zu verlassen, und für konsensorientierte Reformen zur Verfügung steht.“