03. Juni 2015

Handwerk begrüßt OECD-Lob für berufliche Bildung

Zur aktuellen OECD-Studie „Skills Outlook 2015“ stellt Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), fest:  „Die OECD erkennt in ihrem jüngsten Bericht die Vorteile der beruflichen Bildung in Deutschland an. Das Handwerk begrüßt den damit dokumentierten Sinneswandel."

Die Verzahnung von berufsschulischem und betrieblichem Lernen sei ein Erfolgskriterium für einen gelingenden Übergang von der Schule in den Arbeitsmarkt, so Wollseifer. Die geringe Jugendarbeitslosigkeit im Vergleich zu anderen OECD-Staaten und ausgezeichnete berufliche Entwicklungsmöglichkeiten seien das Ergebnis des deutschen Bildungssystems.

"Die OECD hat in der Vergangenheit stets einseitig akademische Bildungsgänge herausgestellt und in Deutschland eine zu geringe Zahl von Studienanfängern kritisiert. Dabei wurde übersehen, dass beispielsweise der Meisterbrief als hochwertiger Abschluss in der beruflichen Bildung einem akademischen Bachelorabschluss im Qualifikationsrahmen gleich gestellt ist", betonten der ZDH-Präsident.