13. Januar 2016

Gesetzesänderungen: Erleichterung für kleine Betriebe

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Seit Anfang dieses Jahres gelten einige steuerliche Änderungen, von denen auch Unternehmer der Orthopädieschuhtechnik profitieren. Zu den wichtigsten zählt die höhere Schwelle für die Buchführungspflicht.

Mussten bisher Einzelunternehmer und Personengesellschaften generell bei mehr als 500.000 Euro Jahresumsatz ihre Geschäfte per Finanzbuchführung belegen und eine Bilanz erstellen, die sie online ans Finanzamt senden, liegt die Schwelle jetzt bei 600.000 Euro. Das Bundesfinanzministerium ordnet dies unter dem Stichwort Bürokratieabbau ein, und tatsächlich befreit dies viele kleine Firmen von dem peniblen Nachweis. GmbHs freilich und etwa GmbH & Co. KGs sind stets zu Buchführung und Bilanz verpflichtet. Für sie hat sich durch die Reform nichts geändert.

Bei der Einkommensteuer ist für Unternehmer vor allem der Abbau der kalten Progression wichtig. Denn auch sie geraten schon seit langem durch die Inflation schleichend in einen höheren Steuertarif. Mit der jetzigen Gesetzesänderung will die Bundesregierung die Inflation von 2014 und 2015 heraus rechnen. Gleiches gilt etwa für ihre Mitarbeiter, denen von Gehaltserhöhungen nun etwas mehr netto übrig bleibt.

©hbk/Orthopädieschuhtechnik