17. Februar 2016

Freisprechungsfeier in Travemünde

Freigesprochen wurden: Antje Barth, Orthopädie-Schuhtechnik Radewagen; Marc Beran, Hartmann Schuhhaus Orthopädie GmbH; Philipp Distler, OST Paschotka; Yannick Farklas, OST Martin Pelz; Thies Goos, GZL Gesundheitszentrum am Löwen GmbH; Marie Heinrich, O.T.N. GmbH Neumünster Orthopädietechnik Nord GmbH; Gaby-Kathrin Holtkamp, OST Bernhard Kruse; Laura Kemper, ThiesMediCenter GmbH; Finn Kilian, OTB GmbH; Dominique Landau, OST Heinz Maier GmbH; Pierre Legrand, Sanitätshaus Seeger hilft GmbH & Co. KG; Ina Lüürshen, Albers Schuh-Orthopädie Inh. Horst Sonnenberg; Debora Pilzer, Orthopädie Rödel; Fabio Reitz, Orthopädie-Schuhtechnik Frisch GmbH & Co. KG; Sebastian Thiel, EproTec GmbH; Antonie Wolf, Orthopädie-Technik Nord GmbH und Tanja Zientarra, Wegmann Gesunde Schuhe & OST.

Innung Nord: Der Tag der Gesellenprüfung endete für die Lehrlinge aus den Innungen Nord und Berlin mit ihrer Freisprechung in der Landesberufsschule für Orthopädie in Lübeck-Travemünde. Dazu fanden sich die Junggesellen, deren Ausbilder und Eltern ein – insgesamt rund 70 Personen.

Der stellvertretende Schulleiter Michael Blau begrüßte die Anwesenden und ließ mit viel Humor die Berufsschulzeit Revue passieren. Danach folgte eine Fotopräsentation der Berufsschullehrerin Frau Sengler über die absolvierte Klassenfahrt. Nachfolgend hielten der Lehrlingswart der Innung Nord, Ulf Graumann, und der Geschäftsführer der Innungen Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Nord, Bernd Rosin-Lampertius, eine kleine Ansprache und sprachen danach zusammen mit der Zeugnisübergabe die (Ex-)Lehrlinge frei. Zusätzlich übergab Frau Sengler die Berufsschulzeugnisse. Antonie Wolf wurde mit einem Buchpreis für das beste Berufsschulabschlusszeugnis ausgezeichnet; die Note lautet 1,1.

Nach einem offiziellen Fototermin ging es dann zum gemütlichen Teil über, wo bei Speis und Trank über die vergangenen dreieinhalb Jahre philosophiert und gefachsimpelt wurde. Von allen Beteiligten wurde mehr oder weniger bedauert, dass die Lehrlinge aus Mecklenburg-Vorpommern historisch und organisatorisch bedingt im Rahmen einer separaten Feier freigesprochen werden. Allerdings wird daran gearbeitet, auch um im Zusammenhang mit der beantragten Fusion der drei Innungen, das Zusammenwachsen schon auf der Ebene der Lehrlinge zu festigen.

Insgesamt ist es aber bemerkenswert, dass es der Berufsschule in Travemünde gelingt, eine besondere Bindung an die Schule und damit an das Fach zu entwickeln. Das hat sicher auch mit dem Internat und der besonderen Lage auf dem Priwall, einer Halbinsel zwischen Ostsee und Trave, zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, zu tun, aber nicht nur. Ohne das Engagement der Lehrkräfte wären das nur gute, aber keine hinreichenden Bedingungen.

Bernd Rosin-Lampertius