28. Juni 2016

So lässt sich 3D-Druck im eigenen Unternehmen nutzen

VDI-Handlungsfelder zu additiven Fertigungsverfahren. Foto: Thomas Ernsting/ LAIF

Eine neue Publikation des Vereins Deutscher (VDI) zeigt das Potenzial von additiven Fertigungsverfahren insbesondere für die mittelständische Industrie in Deutschland auf.

Der Bericht geht nicht nur auf technische Aspekte zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit ein, sondern auch auf rechtliche. Tipps zur Einführung und Umsetzung sollen Unternehmen eine erste Orientierung geben.

Wofür kann ich die additiven Fertigungsverfahren in meinem Betrieb nutzen? Die VDI-Handlungsfelder zeigen zahlreiche Anwendungsbeispiele aus unterschiedlichen Branchen – vom Werkzeugbau über die Spielwarenindustrie bis zur Medizintechnik. Zu den Vorteilen der additiven Fertigungsverfahren zählen: Zur Herstellung von individuellen Produkten werden keine speziellen Werkzeuge benötigt, geometrische Restriktionen konventioneller Fertigungsverfahren entfallen, durch Teilezusammenfassung wird die Montagekomplexität reduziert und Funktionen wie Leichtbaustrukturen können bereits im Fertigungsprozess in die Produkte integriert werden.

Wem gehören die Daten? Wer übernimmt Produktverantwortung? Die Handlungsfelder beschreiben, welche bestehenden rechtlichen Regelungen auf die additiven Fertigungsverfahren übertragbar sind und wo aufgrund einer arbeitsteiligen Produktion noch juristischer Klärungsbedarf besteht. Unter Berücksichtigung bestehender Gesetze empfiehlt der Bericht, welche technischen, organisatorischen und rechtlichen Fragen in Lasten- und Pflichtenheften für die unterschiedlichen Prozessschritte geklärt werden sollten, um Geschäfte praktikabel und rechtssicher durchzuführen.

Die Publikation kann als PDF unter www.vdi.de heruntergeladen werden.