08. Juni 2016

Absatzmöglichkeiten für deutsche Unternehmen in Norwegen und Dänemark

Zusammen mit dem Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen und dänischen Fachexperten aus dem Gesundheitssektor informiert die Deutsch-Dänische Handelskammer über den dänischen und norwegischen Markt, deren Strukturen, Entwicklung und Potenzial für deutsche Unternehmen.

Zurzeit investiert der dänische Staat rund 5,4 Mrd. Euro und bis 2020 sollen fünf neue sogenannte „Superkrankenhäuser“ gebaut werden. Gleichzeitig werden elf bereits existierende Krankenhäuser modernisiert und erweitert. Den großen Investitionen zur Folge werden Produkte aus den Bereichen Medizin- und Rehabilitationstechnik sowie orthopädische Erzeugnisse in den kommenden Jahren zunehmend gefragt.

Außerdem forciert die dänische Regierung e-Health-Programme und den Ausbau der Telemedizin, insbesondere in den Bereichen Schwangerschaft, Diabetes und entzündliche Darmerkrankungen. Die fünf dänischen Regionen betreiben ein gemeinsames Ausschreibungsportal, über das sie ihre Nachfrage nach Medizintechnik koordinieren.

Auch in norwegischen Krankenhäusern besteht landesweit ein hoher Investitionsbedarf in die Modernisierung älterer Gebäude und in neue medizinische Technologie und Ausstattung. Daneben wächst der norwegische Markt für medizinische Ausstattung jährlich um drei bis vier Prozent. Insgesamt sind für den Zeitraum 2016 bis 2019 jährliche Investitionen in Höhe von 160.000 Millionen Euro für neue medizinische Geräte in ganz Norwegen geplant. Im Bereich der Medizintechnik ist Norwegen stark abhängig vom Import: 75 bis 80 Prozent des Marktbedarfs werden durch Einfuhren gedeckt, wobei Deutschland zu den wichtigsten Lieferländern zählt.

Die Informationsveranstaltung findet am 16. Juni 2016 in Bochum statt. Das Programm für die Veranstaltung steht unter www.handelskammer.dk