27. April 2016

Innung für Orthopädie-Schuhtechnik Rheinland/Westfalen feiert zehnjähriges Bestehen

Sie stoßen auf das zehnjährige Bestehen der Innung für Orthopädie-Schuhtechnik Rheinland/Westfalen an: Philipp Radtke aus Lünen (stellvertretender Vorsitzender, von links), Klaus Diedenhoven aus Kleve (stellvertretender Vorsitzender), Geschäftsführerin Irene Zamponi, Karl Schmenk aus Essen, Rainer Schmenk aus Duisburg, Obermeister Ludwig Vorholt aus Gelsenkirchen und Diethelm Vogel aus Lennestadt.

Am 15. und 16. April 2016 feierte die Innung für Orthopädie Schuhtechnik Rheinland/Westfalen ihr zehnjähriges Bestehen.

Obermeister Ludwig Vorholt ließ die Geschichte der Innung in einer mit viel Applaus bedachten launigen Rede Revue passieren. Leicht sei es nicht gewesen, die Interessen der Einzelinnungen aus Aachen, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Köln, Münster, Niederrhein und Südwestfalen für ein zukünftiges Miteinander auszuloten. Doch die Gründe für einen Zusammenschluss zur Großinnung hätten auf der Hand gelegen.

 „Die gesundheitspolitischen Reformen zu Anfang des neuen Jahrtausends sowie neue Anforderungen, vor allem bei der Versorgung der Patienten mit Hilfsmitteln, verlangte von den Gesundheitshandwerken ein ge-und entschlosseneres  Auftreten gegenüber den Krankenkassen. Und gerade durch den Zusammenschluss zu einer Großinnung haben wir die berufspolitischen und wirtschaftlichen Interessen aller Einzelinnungen gebündelt und uns somit ein selbstbewussteres Auftreten gegenüber den Kassen, der Politik und anderen Verbänden verpasst“, fasste Vorholt die vorausgegangenen Diskussionen zusammen. Das heutige Ergebnis habe Nachhaltigkeit: Denn seit ihrer Gründung Anfang des Jahres 2006 habe sich die Innung für Orthopädie-Schuhtechnik Rheinland/Westfalen, so Vorholt, auf Landes- und Bundesebene zu einem verlässlichen und kompetenten Verhandlungspartner für Krankenkassen und Organisationen des Gesundheitssystems und auch des Handwerks entwickelt.

Gründungsväter loben Tatkraft des Vorstandes
Die  Gründungsväter, die als einstige Obermeister der Einzelinnungen den Weg für die Fusion geebnet hatten, waren Ehrengäste und erhielten als Anerkennung für ihre Unterstützung ein Präsent. Friedhelm Witzel, Ehrenlandesinnungsmeister, bedankte sich für die Einladung mit einem Kompliment: „Wir bewundern die Tatkraft des heutigen Vorstandes.“

Auf der sich am Samstag anschließenden Innungsversammlung stand dann wie gewohnt die Fortbildung im Mittelpunkt: Nicole Dirksen und Annette Kerkhoff vom biomechanischen Laborder Fachhochschule Münster präsentierten ihre Forschungsergebnisse zur Biomechanik. Dirksen stellte einen Vergleich zwischen Vorfußentlastungsschuhen und Walkern vor; Annette Kerhoff eine vergleichende Analyse verschiedener Diabetesschutzschuhe.