Symposium: Diabetisches Fußsyndrom - Therapie nach dem Entitätenkonzept

Wunden am Diabetischen Fuß gibt es in vielfältigen Formen, und doch sind es immer wieder bestimmte Stellen am Fuß, an denen sie auftreten. „Warum entsteht eine Wunde genau da?“ Das ist die entscheidende Frage, wenn es um ein genaueres Verständnis des Diabetischen Fußsyndroms geht. Sie führt zu den biomechanischen Ursachen, die der Entstehung von Wunden am Fuß zugrunde liegen. Hat man die Pathobiomechanik der verschiedenen Wunden erst einmal verstanden, erschließen sich die geeigneten konservativen und operativen Therapieoptionen leichter.

Auf dem Symposium „Das Diabetische Fußsyndrom besser verstehen“ werden die 8 häufigsten Wunden und Wundlokalisationen (Entitäten) vorgestellt, mit denen die Orthopädieschuhtechnik zu tun hat. Im Fokus steht dabei die interdisziplinäre Behandlung: Diabetologe, Orthopädieschuhmacher, Podologe, Chirurg – Wer macht was wann?

Dies diskutieren:

Dr. Dirk Hochlenert, niedergelassener Internist und Diabetologe, koordiniert seit 2002 Netzwerke zur Versorgung des Diabetischen Fußsyndroms in Nordrhein, Hamburg und Berlin. Die Arbeit der Netzwerke wurde mit dem Gesundheitspreis des Landes NRW (2012) und dem Heinrich-Sauer-Preis 2015 ausgezeichnet. Neben zahlreichen Artikeln zum Diabetischen Fußsyndrom ist er zusammen mit Dr. Gerald Engels und Stephan Morbach Autor des Buches: „Das Diabetische Fußsyndrom – über die Entität zur Therapie“.
Dr. Gerald Engels ist niedergelassener Chirurg und sowie Leitender Arzt für Wundchirurgie am St. Vinzenz Krankenhaus, Köln. Zuvor baute er den Schwerpunkt Diabetischer Fuß am Städtischen Klinikum Köln-Holweide auf. Durch seine konsequente Zuwendung zu diesem Krankheitsbild erwarb er sich eine überragende Fachkenntnis und wird als Experte für das Diabetische Fußsyndrom hoch geschätzt. Dr. Engels ist Vorsitzender des Netzwerk Diabetischer Fuß - Köln und Umgebung e.V. und ebenfalls Autor des Buches „Das Diabetische Fußsyndrom – über die Entität zur Therapie“.
OSM Herbert Türk entwickelte gemeinsam mit seinem Vater Karl Türk die Grundprinzipien der modernen orthopädieschuhtechnischen Versorgung des Diabetischen Fußsyndroms. Er ist in der Arbeitsgruppe Schuhversorgung der AG FUSS DDG engagiert.

OSM Jürgen Stumpf entwickelte als Gründer des Ietec-Verbunds ein umfassendes orthopädieschuhtechnisches Versorgungskonzept für den Diabetischen Fuß. Er ist in der Arbeitsgruppe Schuhversorgung der AG FUSS DDG tätig.

Die Veranstaltung bietet den Teilnehmern zahlreiche Möglichkeiten zur Diskussion der konkreten Therapiemöglichkeiten – auch im Sinne der Weiterentwicklung der interdisziplinären Zusammenarbeit.

Zielgruppe: Orthopädieschuhmacher, Diabetologen, Chirurgen, Orthopäden, Podologen und alle am Diabetischen Fußsyndrom Interessierte.

 

Fortbildungspunkte:

ZVOS: 11 Fortbildungspunkte

AGOS: 10 Fortbildungspunkte

Podologie: 4 Fortbildungspunkte

Ärztekammer Berlin: 6 Fortbildungspunkte

 

Ideelle Träger:

AG-Fuß , ZVOS, GFFC, bifo-ost.de

 

Programm:

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Impressionen der Veranstaltung 25. März 2017 Berlin:

Feedback der Teilnehmer:

"Sehr gut ausgeführt, verständlich erklärt"
"Sehr abwechslungsreich auch durch sich abwechselnde Referenten"
"Vielen, vielen Dank für dieses Super Seminar!!!!! Mich hätte allerdings gefreut, wenn noch mehr ärztliche "Versorgungsbeteiligte" teilgenommen hätten. Beim nächsten mal evtl. bei der Werbung/Ankündigung beachten!"

 

Impressionen der Veranstaltung 05. November 2016 Köln:

Feedback der Teilnehmer:

"Super Symposium = aus der Praxis für die Praxis! Mehr solcher Seminare/Symposien!!!"
"Hoher Informationswert durch Kombination von Theorie u. Praxis, jederzeit wiederholen. Danke!"
"Danke für die Motivation :)"

 

Veranstalter:

Zeitschrift „Orthopädieschuhtechnik“
C. Maurer Fachmedien GmbH & Co. KG

 

Weitere Infos zum Entitätenkonzept:
Das „Entitäten-Konzept“, entwickelt von Dr. Dirk Hochlenert, Dr. Gerald Engels und Dr. Stephan Morbach, definiert anhand der Lokalisation der Wunden 22 so genannte „Entitäten“ und strukturiert die Behandlung des Diabetischen Fußsyndroms klarer. Eine Einführung gibt der Artikel

„Das Entitätenkonzept in der Behandlung des diabetischen Fußsyndroms“ (Orthopädieschuhtechnik 11/2015).

 

Buchtipp:
Hochlenert, Engels, Morbach:
Das Diabetische Fußsyndrom.
Über die Entität zur Therapie.
Springer Verlag 2014.  

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