01. August 2016

Messe muss optimiert werden

Trotz verändertem Rahmenkonzept kamen dieses Jahr weniger Besucher zur GDS nach Düsseldorf. (Foto: Messe Düsseldorf/ctillmann)

Mit 12.500 Besuchern an drei Tagen (26. bis 28. Juli) sind die Macher der Schuhmesse GDS in Düsseldorf nicht zufrieden.

„Deshalb haben wir mit dem Beirat der GDS entschieden, noch einmal gemeinsam mit Industrie und Handel in den nächsten Wochen intensiv über die Optimierung der Messe zu beraten“, so Matthias Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf. Bereits im Vorfeld, aber auch während der Veranstaltung wurden Ausstellermix und Frequenz immer wieder kritisch diskutiert.

740 Marken von High Fashion über Kinder- bis zu Komfortschuhen präsentierten sich erstmals kompakt in drei Hallen und von Dienstag bis Donnerstag (zuvor von Mittwoch bis Freitag). Doch auch diese veränderten Rahmenbedingungen konnten den Besucherschwund nicht stoppen. „Die Entwicklung spiegelt den Strukturwandel in der Branche wider“, sagt Manfred Junkert, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Schuh- und Lederwaren-Industrie (HDS/L). Aber gerade in schwierigen Zeiten seien Information und Austausch zwischen Handel und Industrie elementar wichtig.

GDS-Direktorin Kirsten Deutelmoser ist überzeugt, dass sie im Herbst nach einer weiteren, kurzfristig einberufenen Beiratssitzung positive Signale in den Markt geben kann: „Die Willensbekundung der Aussteller ist ein positives Signal. Alle professionell Arbeitenden sagen: Die Schuhbranche braucht eine starke Auftaktveranstaltung.“ Die nächsten Ausgaben der GDS sind für 7. bis 9. Februar und für 25. bis 27. Juli 2017 geplant.