29. August 2017

Gallery Shoes: Gelungene Premiere

Der Bereich für die Komfortschuhhersteller in der "Alten Federnfabrik".

Die Gallery Shoes öffnete vom 27. bis 29. August erstmals ihre Pforten. 500 Marken präsentierten sich auf dem Düsseldorfer Böhler Areal, rund 9.200 Facheinkäufer besuchten die Messe. Die Stimmung sei positiv, war auch von vielen Ausstellern im Komfortschuhbereich zu vernehmen.

Segmentiert war die Messe in die Bereiche Premium, Contemporary, Urban, Comfort und Kids, die in unterschiedlichen Hallen auf dem Gelände des Böhler Areales, einem ehemaligen Stahlwerk, zu finden waren. Project Director Gallery und Gallery Shoes Ulrike Kähler sprach von einem „sehr vielversprechenden Start“ und auch Carl-August-Seibel, Vorsitzender des Bundesverbandes der Schuh- und Lederwarenindustrie (HDS/L) zeigte sich „begeistert über die mit viel Liebe und Herzblut gestalteten Hallen“. Er fühle sich ein bisschen an die Anfänge der Bread&Butter in Berlin erinnert.


Da nicht alle Aussteller in den ursprünglich vorgesehenen Hallen untergebracht werden konnten, waren im Vorfeld der Messe noch zwei zusätzliche Leichtbauhallen aufgebaut worden. „Jede Halle wirkt für sich und hat ihren eigenen Charme“, machte Kähler deutlich. Das war auch in der „Alten Federnfabrik“ zu spüren, in der die Komfortschuhhersteller ihre Stände bezogen hatten. Auch dort herrschte am Montag, dem zweiten Messetag, eine positive Stimmung. Wir hatten bereits Kunden aus ganz unterschiedlichen Ländern da, unter anderem aus Asien, Nordamerika und Norwegen, sagte Ralph Wolter von der Waldi Schuhfabrik GmbH. Sein Eindruck sei „sehr positiv“. „Was letztendlich zählt, ist aber die gute Stimmung bei den Besuchern“, so Wolter.

„Man spürt die gute Grundstimmung“, ließ auch Kristina Leier, die für Marketing und Vertreib bei Ströber zuständig ist, verlauten. Der Staub der alten Messe ist wie weggeblasen“, so Sven Hatje von der Berkemann GmbH. Er freue sich über eine „gute Besucherfrequenz, sowohl national als auch international“. Der Auftakt sei – insbesondere auch in Hinsicht auf eine Etablierung des Standortes – gelungen. „Die Internationalisierung könnte noch verbessert werden“, meinte Hans Sternbauer, Exportleiter und Gesellschafter bei der Hartjes GmbH, mit der allgemeinen Besucherfrequenz dagegen sei er zufrieden. Weniger zufriedenstellend sei der nächste Termin Mitte März, der für die internationale Order deutlich zu spät komme. Lob für die Optik in den Hallen gab es von Günter Neunaber, Kaufmännischer Geschäftsführer bei der Verbundgruppe Rexor: „Es wirkt alles viel offener und transparenter“.