22. Februar 2008

Einlagen: Neue Festbeträge zum 1. März 2008

(22.2.08) Die von den Spitzenverbänden der Krankenkassen neu festgesetzten neuen Festbeträge für Einlagen (PG 08) treten am 1. März in Kraft. Die neuen Festbeträge ersetzen die auf Bundesebene seit dem 1. Januar 2007 geltenden Festbeträge. Maßgeblich für die Abrechnung ist der Tag der Leistungserbringung. Bei den Festbeträgen handelt es sich um Bruttobeträge, die gesetzliche Mehrwertsteuer in der jeweils geltenden Höhe enthalten.

Auch die neuen Festbeträge erlauben keine ausreichende und zweckmäßige Versorgung mit orthopädischen Einlagen, kommentierte der Zentralverband Orthopädieschuhtechnik die neuen Preise. Die Anhebungen der Festbeträge in vier Positionsnummern (siehe Anlage) sei sehr gering und es seien erhebliche Absenkungen beim Stoßabsorber/Fersenkissen sowie beim herausnehmbaren Verkürzungsausgleich festzustellen. Erst recht könnten die an Orthopädieschuhtechniker gestellten Qualitätsanforderungen nicht erfüllt werden. Dies führe dazu, dass in aller Regel nur mit einer Aufzahlung der Versicherten eine ausreichende und zweckmäßige Versorgung gewährleistet werden könne.

Der Zentralverband weist in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass Festbeträge Erstattungshöchstgrenzen und keine Festpreise sind. Das Recht der Hersteller auf freie Preisbildung bleibe durch die Festbeträge unangetastet.