09. Mai 2019

Vergleich zweier Innenschuhdruckmesssohlen und Konsequenzen für die Praxis

KLAUS PEIKENKAMP

Innenschuhdruckmesssohlen stellen ein wichtiges Messinstrument zur Erfassung der plantaren Belastung des Fußes im Schuh dar. Für den Benutzer ist es dabei wichtig zu wissen, wie die gewonnenen Daten interpretiert werden dürfen und wie nicht. In dieser Studie wurden Innenschuhdruckmesssohlen von zwei verschiedenen Herstellern bei verschiedenen Alltagsbewegungen verglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die gemessenen Werte um mehr als den Faktor 2 unterscheiden können. Die Gründe hierfür sind im unterschiedlichen Aufbau der Systeme wie Sensorgröße, Sensoranzahl, räumliche Auflösung, dem Zeitpunkt der letzten Kalibrierung sowie in der softwareseitigen Verarbeitung der Messdaten zu finden.

Daher ist ein Vergleich von Absolutwerten kritisch zu sehen, wenn diese mit Systemen verschiedener Hersteller erhoben wurden. Das ist auch zu berücksichtigen, wenn die in der Literatur häufig erwähnte Schwelle von 200 kPa herangezogen wird, die von den gemessenen Druckwerten bei der Versorgung des Diabetischen Fußes nicht überschritten werden sollte. Wenn die eigenen Daten mit einem anderen Messsystem erhoben wurden, ist die Verwendung dieser Schwelle zum Vergleich der eigenen Daten nicht zielführend. Häufig ist es in der Praxis sinnvoller, die gemessenen Druckwerte einer orthopädieschuhtechnischen Versorgung mit einer Referenzbedingung zu vergleichen.

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