21. März 2018

Plantarfasziitis und Einlagen

Wolfgang Laube | Michael Kaune | Gregor Pfaff
Für die Behandlung der plantaren Fasziitis wird ein ganzes Spektrum therapeutischer 
Maßnahmen diskutiert – darunter auch die Einlagenversorgung. Doch wie steht es um 
ihre Wirksamkeit? Studien zeigen heterogene Ergebnisse.

Die plantare Fasziitis als Erkrankung der Plantaraponeurose zeichnet sich durch Schmerzen bevorzugt im Bereich des Ansatzes der Plantarfaszie an der medialen Tuberositas calcanei aus. Sie gehört zu den häufigsten Schmerzursachen in diesem Bereich (Zwipp und Rammelt 2014) und verantwortet zirka 10 – 15 Prozent der Fußbeschwerden bei Erwachsenen (Buchbinder 2004).

Die Plantarfasziitis hat eine Lebenszeitprävalenz (Häufigkeit von Personen, die einmal in ihrem Leben an dieser Erkrankung leiden) von zirka 10 Prozent. Die Erkrankungshäufigkeit nimmt mit dem Alter zu und hat eine Spitze zwischen 40 und 60 Jahren (Tae et al. 2011). Sie steigt mit dem Körpergewicht und dem Vorhandensein von Fußdeformitäten wie Knick-Senk-Platt- und Hohlfuß (Riddle et al. 2003). Diese Fakten sprechen dafür, dass folgende Ursachen eine Rolle spielen:

– 
die altersbedingte, aber auch die inaktivitätsbedingte Minderung der Belastbarkeit der Bindegewebestruktur Plantarfaszie,

– 
eine veränderte Biomechanik durch anatomische Gegebenheiten und

– 
durch das Körpergewicht bedingte, erhöhte mechanische Belastungen.

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