25. September 2008

HDS gegen Anti-Dumping-Maßnahmen

(25.9.08) Der HDS, Hauptverband der Deutschen Schuhindustrie, setzt sich vehement gegen die geplante Verlängerung der Anti-Dumping-Maßnahmen ein. Als Gründungsmitglied der am 22. September in Brüssel ins Leben gerufenen Schuh-Allianz (European Footwear Alliance) unterstützt der Verband den Kampf gegen die Anti-Dumping-Zölle mit verstärkten Kräften.

„Es ist gelungen, alle wichtigen und namhaften europäischen Markenschuhhersteller für diese Initiative zu gewinnen. Dabei handelt es sich um die Hersteller, die den Löwenanteil des europäischen Schuhmarktes repräsentieren“, erläutert HDS-Hauptgeschäftsführer Manfred Junkert. Zur Allianz gehören die European Outdoor Group (EOG), die Föderation der europäischen Sportartikel (FESI), die EBFC (European Branded Footwear Coalition) und der HDS. Ziel der Allianz ist es, die von Anci und CEC angestrebten protektionistischen Maßnahmen zu verhindern. „Eine Fortführung der Anti-Dumping-Zölle wird zwangsläufig eine zusätzliche Belastung der Verbraucher in Form von höheren Preisen mit sich bringen“, prophezeit Junkert. Anstelle von protektionistischen Maßnahmen, die nur einen relativ unbedeutenden Teil kleinerer Schuhhersteller betreffen, müsse es darum gehen, erfolgreiche Unternehmen zu unterstützen, bestehende Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen.

(Quelle: HDS)