05. März 2009

Erste Schulungen zum DAK-Vertrag erfolgreich verlaufen

(5. März 2009) Mitte und Ende Februar fanden in Götz bei Potsdam, in Berlin und in Hannover die ersten Informationsveranstaltungen des Zentralverbandes zum neuen DAK-Vertrag statt. Fast 200 Teilnehmer nutzten in Potsdam und Berlin die Gelegenheit, um vom ZVOS-Vizepräsidenten Reiner Schumacher aus erster Hand aktuelle Informationen rund um den Vertrag zu erhalten. 440 Teilnehmer waren es bei den beiden Schulungen in Hannover anlässlich der Tagung der Studiengemeinschaft Hannover. Knapp drei Stunden lang erklärte Schumacher den Zuhörern die wichtigsten Vertragsinhalte und diskutierte mit den Teilnehmern über die Neuerungen. Im Mittelpunkt standen insbesondere Fragen zur Abrechnung und zu den Leistungsbeschreibungen sowie zum Vertragsbeitritt selbst. Dabei hob der ZVOS-Vize einmal mehr die Vorteile des Vertrages hervor.

„Mit dem ZVOS-Vertrag können die Betriebe im Gegensatz zur EGROH pro Halbjahr zwei Paar Schuhzurichtungen anfertigen. Außerdem erfolgt die Lieferung von maßgefertigten Hilfsmitteln innerhalb von sechs Wochen nach Genehmigung und nicht vier Wochen“, sagte Schumacher. Viele Betriebe unterzeichneten die Beitrittserklärung noch an Ort und Stelle, damit sie bei der DAK als Leistungserbringer geführt werden können. „Ein gutes Ergebnis für den Zentralverband, vor allem aber für unser Handwerk“, resümierte Schumacher. Schließlich stelle der Vertrag ein Angebot und keinen Pflichtvertrag dar, wie einige fälschlicherweise meinten. Es freue ihn, so Schumacher weiter, dass viele vom Besuch der Infoveranstaltungen des Zentralverbandes Gebrauch machten.

„Ein beachtlicher Anfang. Denn dann haben bundesweit nahezu 30 Prozent aller Innungsbetriebe binnen eines Monats unsere Infoveranstaltungen besucht und können dem Vertrag beitreten“, zeigt sich auch Verbandsgeschäftsführer Bernhard Pröve erfreut. „Selbstverständlich führen wir auch in anderen Teilen Deutschlands solche Veranstaltungen durch“, fügt er hinzu.

Bei Bedarf könnten sich die Betriebe direkt unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Telefon unter 05 11/54 39 80 80 an den ZVOS wenden.