28. September 2009

Garant: Positive Bilanz des 1. Halbjahres

Die Ertragslage der Garant Gruppe stellt sich im ersten Halbjahr 2009 nach eigenen Angaben positiv dar. Bei Umsatzerlösen, die um 3,2 Prozent von 46,1 Mio. Euro auf 44,6 Mio. Euro zurückgingen, konnte der Rohertrag um 0,7 Prozent gesteigert werden. Er beträgt nunmehr 23,7 Mio. Euro nach 23,5 Mio. Euro im 1. Halbjahr 2008. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf 2,7 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 3,3 Mio. Euro). Daraus konnte ein positives Ergebnis vor Steuern (EBT) von 0,4 Mio. Euro erwirtschaftet werden (Vorjahreszeitraum: 0,5 Mio. Euro). Das Konzernergebnis stieg von 0,2 Mio. im vergleichbaren Vorjahreszeitraum auf nunmehr 0,5 Mio. Euro.

Das Geschäftsfeld Zentralregulierung, das einen Anteil von 58,9 Prozent am Konzernumsatz hat, war im ersten Halbjahr 2009 bestimmt von der zurückhaltenden Order des Fachhandels für Frühjahr- und Sommerware. Dies führte zu einem Rückgang des Zentralregulierungsvolumens – das sind die von den Fachhändlern der GARANT Gruppe über die Zentrale abgerechneten Wareneinkäufe – um 5,8 Prozent auf 365,7 Mio. Euro (Vorjahr 388,4 Mio. Euro).

Während im Schuhbereich das Zentralregulierungsvolumen international mit 267,8 Mio. Euro weitgehend stabil blieb, reduzierte es sich für den Lederwarenbereich um 14,4 Prozent auf 36,9 Mio. Euro und im Sportbereich um 9,9 Prozent auf 61,0 Mio. Euro. Die Entwicklung in den Ländern, in denen Garant mit Fachhändlergruppen vertreten ist, war dabei uneinheitlich. Zuwächse konnten in Frankreich mit einem deutlichen Plus von 26,2 Prozent verzeichnet werden, sowie in der Schweiz mit plus 4,6 Prozent. In Belgien blieb das Zentralregulierungsvolumen annähernd auf Vorjahresniveau. Dementsprechend gingen die Umsatzerlöse in diesem Geschäftsfeld auf 30,8 Mio. Euro von 33,7 Mio. Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum zurück.