04. März 2019

Polyneuropathie, Schmerz und Diabetes mellitus Typ II (Teil 4)

Foto: memorisz/AdobeStock

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WOLFGANG LAUBE | MICHAEL KAUNE | GREGOR PFAFF

Die Polyneuropathie gehört zu den schwerwiegendsten Folgeerkrankungen des Diabetes Typ II und ist eine der Hauptursachen des Diabetischen Fußsyndroms. Was geschieht dabei mit den Nervenfasern und welche Folgen hat das für die Propriozeption und das Schmerzempfinden der Patienten?

Eine charakteristische, sehr bedeutsame und einschneidende Komplikation des Diabetes mellitus ist die Polyneuropathie, die absolut bevorzugt im Bereich der unteren Extremitäten auf-tritt. Sie entsteht durch die zerstörerische „Verzuckerung“ der Strukturen der Leitungsbahnen. Auf dieser Grundlage zeichnet sich die Entwicklung der Polyneuropathie durch die Störung vieler Stoffwechselwege und die Störung der endoneuralen mikrovaskulären Versorgung aus (endoneural: Schicht lockeren Bindegewebes, umhüllt die einzelnen Nervenfasern und die zugehörigen Schwann-Zellen innerhalb eines peripheren Nervs).

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