04. Februar 2019

Ausbildungswege Technische Orthopädie


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Die Mobilmacher: Orthopädie-Schuhmacher – Handarbeit und Hightech am Fuß

Ausgabe 11/2018
Mit uns läuft es! Die Mobilmacher“ – mit diesem Slogan wirbt der 1917 gegründete Zentralverband Orthopädieschuhtechnik (ZVOS) für Nachwuchs in seinem Gesundheitshandwerk. Ortho­pädie-Schuhmacher fertigen Hilfsmittel wie Einlagen und orthopädisches Schuhwerk, die auf die individuellen Bedürfnisse von gesunden oder erkrankten Menschen abgestimmt sind. Sie sorgen für ein schmerzreduziertes bis schmerzfreies Gehen, Stehen und Laufen und erzielen so Mobilität für jedermann. Welche Voraussetzungen sollten Bewerber mitbringen und welche Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kompetenzen werden während der Ausbildung erworben? Das erläutert der folgende Artikel.

Handwerkliche Begabung, technisches Grundverständnis und soziale Kompetenz

Der Beruf des Orthopädie-Schuhmachers verbindet Handwerk mit Hightech und Beratungskompetenz. Moderne Laufband- und Ganganalyse, je nach Anbieter 3, 4 oder 5D genannt, sowie Körperscanner liefern eine Fülle von Analysedaten zur Haltung und zum Bewegungsverhalten des Patienten. Auf Grundlage dieser Daten werden in Handarbeit die individuellen Hilfsmittel erstellt oder umgearbeitet.

Eine Fußfehlstellung wie Knick-, Senk- oder Spreizfuß kann beispielsweise Überlastungen oder Reizzustände hervorrufen, die sich – beginnend am Sprunggelenk – bis hinauf zum Knie und Rücken auswirken können. Mit Hilfe maßgefertigter orthopädischer Einlagen korrigieren Orthopädie-Schuhmacher solche Fehlstellungen und verhindern das Risiko, dass Überlastungen oder Reizzustände auftreten. Davon können sowohl Sportmuffel als auch Freizeit-, Breiten- oder Leistungssportler profitieren.

Ein weiteres wichtiges Aufgabenfeld für Orthopädie-Schuhmacher ist die Versorgung von Folgen chronischer Erkrankungen wie Rheuma oder Diabetes mellitus am Fuß. Laut der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) sind in Deutschland mehr als sechs Millionen Menschen an Diabetes mellitus erkrankt. Pro Jahr kommen nach Schätzungen der DDG etwa 300000 Patienten hinzu.

Das Diabetische Fußsyndrom – also Empfindungsstörungen, Geschwüre oder Verformungen an Füßen und/oder Unterschenkeln – kann sich infolge einer Diabeteserkrankung entwickeln. Experten von ZVOS, Deutsche Diabetes Hilfe (diabetesDE) und DDG sind sich einig: Individuell angepasste Schutzschuhe für Diabetiker können das Risiko für solche Folgeerscheinungen am Fuß vermindern und so z. B. eine frühzeitige Amputation verhindern. Derzeit gibt es ca. 40 000 Amputationen pro Jahr zu beklagen. Prävention tut not.

Jenseits der Erstellung oder Anpassung von Hilfsmitteln gehört die Beratung der Kunden und Patienten über die Handhabung und Wirkungsweise der Hilfsmittel oder über vorbeugende und gesundheitsverbessernde Maßnahmen ebenfalls zu den Aufgaben des Berufsfelds. Der sensible Umgang mit Patienten und Kunden ist dabei ebenso wichtig wie die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Ärzten, Podologen, Diabetesberatern und Orthopädie-Technik-Mechanikern.

Wer den Beruf erlernen will, sollte daher handwerkliches Geschick, technisches Grundverständnis, Interesse an medizinischen Themen und soziale Kompetenz mitbringen. Auch für kreative Menschen ist der Beruf ideal. Ein mittlerer Schulabschluss wird für die Ausbildung empfohlen.

42 Monate duale Ausbildung

Orthopädie-Schuhmacher erlernen ihren Beruf in Form einer „Dualen Ausbildung“ im Ausbildungsbetrieb und in einer der 10 Berufsschulen (siehe Kasten). Sie erstreckt sich über 42 Monate und erfolgt zumeist blockweise, sodass Auszubildende über einen Zeitraum von mehreren aufeinanderfolgenden Tagen oder Wochen am Stück in der Berufsschule Unterricht haben bzw. im Betrieb tätig sind.

Hand in Hand: Betriebliche und schulische Ausbildung

Derzeit gibt es nach Angaben des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) 2529 Orthopädie-Schuhmacher-
Betriebe in Deutschland. Diese Betriebe sind für die Vermittlung des praktischen Teils der Ausbildung zuständig. Welche Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten im Detail im Betrieb erworben werden sollen, ist in der „Verordnung über die Berufsausbildung zum Orthopädieschuhmacher und zur Orthopädie­schuhmacherin“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vom 16. Juli 2015 festgelegt. Der ZVOS hat daran mitgewirkt. Die Verordnung sieht eine zweiteilige Gesellenprüfung vor und legt im Ausbildungsrahmenplan die Inhalte der Ausbildung bundesweit einheitlich fest.

Die Inhalte der schulischen Ausbildung wurden hingegen von der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder (Kultusministerkonferenz) am 26. März 2015 beschlossen und im „Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Orthopädieschuhmacherin und Orthopädieschuhmacher“ zusammengefasst. Da jedes Bundesland für die Gesetz­gebung des Schul-, Hochschul- und Erziehungswesens innerhalb seiner Landesgrenzen zuständig ist, kann es den Rahmenlehrplan eins zu eins übernehmen oder einen eigenen Lehrplan aufstellen, der sich eng an die Vorgaben der Kultusministerkonferenz anlehnt.

Beide – die Ausbildungsverordnung und der Rahmenlehrplan von 2015 – tragen den Veränderungen im Berufsfeld Rechnung: Immer mehr Privatkunden nehmen die Leistungen von Orthopädie-Schuhmachern in Anspruch und gleichzeitig sorgen die technischen Entwicklungen beständig für neue Materialien sowie Herstellungs- und Analysetechniken.

Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung in einzelnen Kammerbezirken

Nach Angaben des ZDH boten 2018 fünf der 53 Kammerbezirke in Deutschland zusätzlich eine „Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung“ (ÜLU) an. Damit erhalten Auszubildende von Betrieben, die aufgrund ihrer Struktur nicht in der Lage sind, alle Ausbildungsinhalte anzubieten und immer die neuesten Technologien einzubeziehen, den gleichen Wissensstand wie ihre Kollegen in großen, alle Bereiche umfassenden Betrieben. Stehen ÜLUs im Kammerbezirk zur Verfügung, ist ihr Besuch für Auszubildende Pflicht und ein Zulassungskriterium für die Gesellenprüfung. Die für den jeweiligen Ausbildungsbetrieb zuständige Handwerkskammer gibt Auskunft, ob für den Jahrgang eine ÜLU geplant ist.

Bis auf einen Einbruch im Jahr 2016 ist die Zahl der Ausbildungsverträge in der Orthopädieschuhtechnik konstant. Erfreuliche Entwicklung: Die Zahl der bestandenen Gesellenprüfungen steigt
Bis auf einen Einbruch im Jahr 2016 ist die Zahl der
Ausbildungsverträge in der Orthopädieschuhtechnik
konstant. Erfreuliche Entwicklung: Die Zahl der
bestandenen Gesellenprüfungen steigt

Von Anatomie bis Verkaufsgespräch: Arbeitsaufgaben selbstständig planen, durchführen und beurteilen

Auch für den Rahmenlehrplan gibt es keine Vorgaben zur Methodik des Unterrichts. Er baut laut Kultusministerkonferenz auf dem Niveau des Hauptschulabschlusses auf und fasst die Mindestanforderungen für den Abschluss der Ausbildung als Orthopädie-Schuhmacher zusammen. Der Bildungsauftrag der Berufsschulen lautet: Vermittlung von berufsbezogenen und berufsübergreifenden Handlungskompetenzen, damit die Auszubildenden ihre Arbeitsaufgaben selbstständig planen, durchführen und beurteilen können.

In insgesamt 980 Unterrichtsstunden – 280 Stunden pro Ausbildungsjahr – wird der vorgesehene Stoff in fünf Handlungsfelder unterteilt: Reparieren, Umarbeiten, Herstellen, Beraten und Verkaufen sowie Fußpflege. Neben den ­klassischen orthopädie­schuhtechnischen In­­halten wie Reparieren, Anpassen oder Erstellen von orthopädischen Schuhen, ­Maßschuhen, Einlagen, Bettungen oder Orthesen nimmt die Beratung der Kunden und der Verkauf von Hilfsmitteln einen großen Raum im Rahmenlehrplan ein. Insbesondere für Beratung und Verkauf sieht der Plan das Erlernen fremdsprachiger und interkultureller Kompetenzen vor.

Die Berufsschulen sollen zudem anatomische, pathologische, physiologische, biomechanische und mathematische Inhalte vermitteln. Im ersten Lehrjahr ist daher aus Sicht der Kultusministerkonferenz eine gemeinsame Beschulung mit Auszubildenden des Bereichs Orthopädie-Technik-Mechanik möglich. Denn laut Rahmenlehrplan sollen auch die angehenden Orthopädie-Schuhmacher Vorkenntnisse im Schaft- und Prothesenbau erwerben.

Wer die Gesellenausbildung erfolgreich absolviert hat, bringt gute Voraussetzungen mit, sich für weitrführende Bereiche wie die Bewegungsanalyse zu qualifizieren
Wer die Gesellenausbildung erfolgreich absolviert hat, bringt
gute Voraussetzungen mit, sich für weitrführende Bereiche
wie die Bewegungsanalyse zu qualifizieren

Überbetriebliche Lehrlings­unterweisung: Fünf Themen – fünf Kurswochen

Im Jahr 2018 boten einige Handwerkskammern in Deutschland zusätzlich zur betrieblichen und schulischen Ausbildung in ihren produktionsunabhängigen Werkstätten überbetriebliche Lehrlingsunterweisungen an. Damit soll ein breites, einheitliches Ausbildungsniveau unabhängig von der Spezialisierung oder den Bedingungen des einzelnen Ausbildungsbetriebs erzielt werden. Für die ÜLUs gilt ein Lehrunterweisungsplan, der vom Heinz-Piest-Institut für Handwerkstechnik an der Leibniz Universität Hannover in Abstimmung mit dem ­Zentralverband Ortho­pädieschuhtechnik (ZVOS) erarbeitet wurde.

Der Lehrunterweisungsplan für Orthopädie-Schuhmacher vom August 2016 sieht fünf Themenbereiche vor: 1) Orthopädische Schuhzurichtung, Einlagen in Sonderfertigung, Material­verarbeitung und Abformtechniken; 2) diabetesadaptierte Fußbettung, Druck­messung und Versorgung mit kon­fektionierten Therapieschuhen; 3) Leisten- und Schaftherstellung; 4) Fußorthesen, Kompressions- und Bandagenversorgung, Fußpflege; 5) Moderne Analyseverfahren, Propriozeption und Sensomotorik, Marketing. Pro Thema ist eine Kurswoche angesetzt.

Gesellenprüfung in zwei Schritten

Die Ausbildungsverordnung sieht eine zweiteilige Gesellenprüfung vor. Nach 18 Monaten Ausbildung werden die bis dahin erworbenen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten abschließend geprüft. Auszubildende haben maximal sieben Stunden Zeit, um im Prüfungsbereich „Planen und Anfertigen von orthopädischen Schuhzurichtungen“ zwei Arbeitsproben zu erstellen.

Zusätzlich müssen sie in höchstens 90 Minuten schriftliche Aufgaben beantworten. Der zweite Teil der Gesellenprüfung findet am Ende der 42 Monate in vier Bereichen statt. Er umfasst ein maximal 15-minütiges Beratungsgespräch in Form eines Rollenspiels sowie schriftliche Prüfungen von maximal 180 Minuten im Bereich „Orthopädie-Schuhtechnik“ und von maximal 60 Minuten zum Thema „Wirtschafts- und Sozialkunde“. Kernstück des zweiten Teils der Gesellenprüfung ist der Bereich „Anfertigung von orthopädischen Hilfsmitteln“.

Innerhalb von zwölf Stunden müssen die Auszubildenden ein Paar Maßschuhe anfertigen und innerhalb von weiteren vier Stunden eine Sondereinlage erstellen, die in den Schuh eingepasst wird. Durchschnittlich rund 200 Gesellen und Gesellinnen bestehen pro Jahr die Ausbildung zum Orthopädie-Schuhmacher bzw. zur Orthopädie-Schuhmacherin. Der Anteil der Frauen ist in den letzten Jahren von einem Drittel auf knapp 40 Prozent gestiegen.

Große Spannbreite bei Vergütung und Unkosten

Die Ausbildungskosten für Lernmaterialien und für Fahrten zum Betrieb bzw. zur Berufsschule variieren stark. In einigen Bundesländern werden die Kosten für Lehrbücher komplett von der öffentlichen Hand übernommen, in anderen müssen sich Auszubildende an einem Teil der Kosten beteiligen. Je nach Entfernung zwischen der elterlichen Wohnung und dem Betrieb bzw. der Berufsschule können hohe Fahrtkosten entstehen, sodass ein Umzug in die eigenen vier Wände sinnvoll sein kann.

Ähnlich variabel gestaltet sich die Vergütung je nach Bundesland. Zwei Beispiele: Laut Tarifregister des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) beträgt die monatliche Ausbildungsvergütung im ersten Ausbildungsjahr 450 Euro, im zweiten 540, im dritten bereits 700 und im vierten und letzten Jahr 820 Euro. Im Freistaat Sachsen verdienen Auszubildende laut dem Landesinnungsverband für Orthopädie-Schuhtechnik Sachsen mit einer monatlichen Vergütung von 460 Euro im ersten sowie 580 Euro im zweiten Lehrjahr mehr als ihre Kollegen in NRW.

Dafür fällt die tarifliche monatliche Vergütung in Sachsen im dritten Lehrjahr mit 630 und im vierten mit 740 Euro niedriger aus. Nach bestandener Prüfung liegt der mittlere monatliche Bruttolohn eines Orthopädie-Schuhmachers laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit bei 2154 Euro mit Stand Ende 2016.

Berufsausbildungshilfe möglich

In Härtefällen, wenn etwa besonders hohe Fahrtkosten zum Betrieb und der Berufsschule entstehen oder aufgrund der großen Entfernung ein Umzug in eine eigene Wohnung nötig ist, können Auszubildende bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) die sogenannte Berufsausbildungshilfe (BAB) beantragen. In die Berechnung der BAB fließen die individuellen Lebensunterhaltskosten wie Miete, Fahrtkosten oder Arbeitskleidung, aber auch das Einkommen des Auszubildenden, seiner Eltern oder des Lebenspartners mit ein.

Demografischer Wandel sorgt für Vollbeschäftigung  

Der demografische Wandel – der seit Jahren anhaltende Trend zu einer Erhöhung der durchschnittlichen Lebenserwartung – wird sich laut dem Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung zumindest bis 2060 fortsetzen. Demnach wird die durchschnittliche Lebenserwartung von Männern bis 2060 bis auf 84,8 Jahre und bei Frauen bis auf 88,8 Jahre steigen. Dieser Trend ist nach Angaben des ZVOS ein wesentlicher Grund für die derzeitige und künftige Vollbeschäftigung der Orthopädie-Schuhmacher und für den hohen Bedarf an Nachwuchskräften.

Für Orthopädie-Schuhmacher gibt es vielfache Einsatzmöglichkeiten. Sie finden Beschäftigung in Fachbetrieben des Orthopädie-Schuhmacher-Handwerks, in Sanitätshäusern mit einer Abteilung für Orthopädie-Schuhtechnik sowie in Kliniken und Rehabilitationseinrichtungen. Weitere Berufsperspektiven ergeben sich nach Abschluss der Meisterprüfung (wir berichten in der Ausgabe 12/18) oder bei Abschluss einer akademischen Aus- und Weiterbildung (Ausgabe 1/19).

Neue Orthopädie-Techniker braucht das Land: Handwerk, Technik und Medizin im Dienst hilfsbedürftiger Menschen

Leistungssportler Markus Rehm stellte zuletzt im August 2018 bei der Para-Leichtathletik-Europameisterschaft in Berlin mit 8,48 Meter einen neuen Weltrekord im Weitsprung auf. Der 30-jährige Orthopädie-Techniker-Meister aus Leverkusen übertraf damit seinen Rekordsprung von 8,21 Meter, der ihm die Goldmedaille der Paralympics 2016 in Rio de Janeiro einbrachte. Marcus Rehm verlor infolge eines Bootsunfalls als 14-Jähriger sein rechtes Bein unterhalb des Knies.

Seither trägt er eine Prothese und bei seinen sportlichen Aktivitäten eine Karbon-Sport­prothese. Neben Prothesen verhelfen auch von Orthopädie-Technikern individuell angepasste Bandagen, Orthesen, orthopädische Einlagen und medizinische Kompressionsstrümpfe Leistungssportlern zu weiteren Höchstleistungen, indem sie Verletzungen verhindern oder zur schnelleren Heilung beitragen. Bestes Beispiel: Der aus Deutschland stammende Basketball-Superstar Dirk Nowitzki setzt auch in seiner mittlerweile 21. NBA-Saison mit den Dallas Mave­ricks auf individuelle orthopädietechnische Versorgungen.

Zwei Geschichten und ein Gesundheitshandwerk, das diese Geschichten maßgeblich mitschreibt: Orthopädietechnik-Mechaniker bzw. Orthopädietechnik-Mechanikerin. Was machen Orthopädie-Techniker? Welche Kompetenzen erwerben sich Auszubildende und welche Voraussetzungen müssen Bewerber für einen Ausbildungsplatz mitbringen? Diese und viele weitere Fragen beantwortet der folgende Text.

Technisches Interesse, handwerk­liches Geschick und großes Einfühlungsvermögen

Der Beruf des Orthopädie-Technikers meistert die Schnittstelle zwischen moderner Technik und dem Menschen, indem er Technik, Handwerk und Medizin – inklusive digitaler Verfahrenstechniken – verbindet. Im interdisziplinären Team gemeinsam mit Ärzten und Thera­peuten versorgen Orthopädie-Techniker die Patienten mit orthopädietechnischen Hilfsmitteln.

Hierzu zählen künstliche Gliedmaßen (Prothesen), stützende und stabilisierende Schienen und Bandagen, die auf dem Körper getragen werden (Orthesen), sowie Gehhilfen und Rollstühle (Rehabilitationstechnik). Am Ende ihrer Ausbildung können Gesellen modernste Hilfsmittel selbst herstellen, industriell vorgefertigte Passteile an Patienten anpassen sowie Patienten und das interdisziplinäre Team beraten.

Bewerber für eine Ausbildung zum Orthopädie-Techniker sollten daher Spaß am gewissenhaften Arbeiten, an Naturwissenschaften und handwerk­lichen Tätigkeiten mit klassischen und modernen Materialien haben sowie ein räumliches Vorstellungsvermögen be­sitzen. Darüber hinaus sollten sie ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen aufweisen, ohne Berührungsängste vor Narben und Wunden an Körper und Seele der Patienten.

Ausbildungsbetriebe empfehlen einen  mittleren oder höheren Schulabschluss. Mit einem Hauptschulabschluss er­füllen Bewerber aber ebenfalls die formalen Voraussetzungen. Wer bereits ein (Schul-)Praktikum in einer Orthopädie-Technik-Werkstatt oder einem Sanitätshaus absolviert hat, erhöht seine Chancen auf einen Ausbildungsplatz.

Dreijährige duale Gesellenausbildung

Die dreijährige Ausbildung zum Orthopädie-Techniker zählt zu den „Dualen Ausbildungen“. Der praktische Teil der Ausbildung wird in einem der nach Angaben des Bundesinnungsverbandes für Orthopädie-Technik (BIV-OT) derzeit rund 2000 Ausbildungsbetriebe vermittelt. Der theoretische Teil erfolgt in einer der bundesweit 13 Berufsschulen (siehe Kasten).

Ausbildungsverordnung und Rahmen­lehrplan in enger Abstimmung

Die jüngste Novelle der Ausbildungsverordnung stammt vom 15. März 2013. In der aktuellen „Verordnung über die Berufsausbildung zum Orthopädietechnik-Mechaniker und zur Orthopädietechnik-Mechanikerin“ ist die Dauer der Ausbildung auf drei Jahre festgelegt. Sie sieht zudem eine zweiteilige Gesellenprüfung vor und enthält den Ausbildungsrahmenplan, der die Inhalte der betrieblichen Ausbildung bundesweit einheitlich vorgibt.

In Deutschland besitzen die Bundesländer die sogenannte Kulturhoheit, sodass jedes Bundesland für die Gesetzgebung für das Schul-, Hochschul- und Erziehungswesen innerhalb seiner Landesgrenzen zuständig ist. Damit sich die Ausbildungsinhalte in den Bundesländern nicht zu sehr unterscheiden und eine Einheitlichkeit und Vergleichbarkeit der Qualitätsstandards gewährleistet wird, erarbeitet die „Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder“ (Kultusministerkonferenz) einen länderübergreifenden Rahmenlehrplan des berufsbezogenen Unterrichts an den Berufsschulen.

Mit Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 22. März 2015 trat der bis heute gültige „Rahmenlehrplan Orthopädietechnik-Mechaniker und Orthopädietechnik-Mechanikern“ in Kraft. Die einzelnen Bundesländer können den Rahmenlehrplan eins zu eins übernehmen. Sollten sie es vorziehen, einen eigenen Lehrplan aufzustellen, muss er sich eng an die Vorgaben der Kultusministerkonferenz anlehnen.

Ergänzende überbetriebliche Lehrlingsunterweisung

Da nicht jeder Ausbildungsbetrieb aufgrund seiner Struktur in der Lage ist, alle Ausbildungsinhalte abzubilden und immer die neuesten Technologien einzubeziehen, bieten mehrere Kammerbezirke und Landesinnungen für Ortho­pädie-Technik als dritten Baustein für die Ausbildung von Orthopädie-Technikern eine „Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung“ (ÜLU) an.

Vielfältige Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten

Gemeinsam vermitteln Betriebe, Berufsschulen und – sofern vorhanden – ÜLUs berufsbezogene und berufsübergreifende Kompetenzen, die die Auszubildenden befähigen, sowohl ihre spezifischen Aufgaben in Beruf und Betrieb zu erfüllen als auch soziale, ökonomische und ökologische Verantwortung zu übernehmen (siehe Grafik).

Versorgungen planen, herstellen und anpassen

Laut Rahmenlehrplan absolvieren die Auszubildenden zudem pro Lehrjahr 280 Unterrichtsstunden zumeist im ­Blockunterricht, also verteilt auf mehrere Tage oder Wochen am Stück, an einer der 13 Berufsschulen. Die insgesamt 840 Unterrichtsstunden der Ausbildung gliedern sich in elf Lernfelder. Im ersten Lehrjahr stehen folgende Lernfelder auf dem Programm: Beruf und Betrieb präsentieren, orthopädische Fußeinlagen herstellen und anpassen, Rehabilitationsmittel montieren und konfektionierte Hilfsmittel der unteren Extremität anpassen.

Im zweiten Jahr erlernen die Azubis das Herstellen und Anpassen von individuellen Orthesen der unteren Extremität, von Bandagen und Miedern für den Rumpf und von Orthesen für die obere Extremität sowie die Herstellung von Fuß- und Unterschenkelprothesen. Das dritte und letzte Lehrjahr umfasst das Herstellen von Oberschenkelprothesen, das Herstellen und Anpassen von Korsetten, das Anpassen von individuellen Rehabilitationsmitteln sowie die Realisierung und Präsentation von individuellen Versorgungen in den Bereichen Orthetik, Prothetik oder Rehabilitationstechnik – je nach gewähltem Schwerpunkt.

Wie in der Orthopädieschuhtechnik steigt auch in der Orthopädietechnik der Anteil der Frauen in der Ausbildung
Wie in der Orthopädieschuhtechnik steigt auch in der Orthopädietechnik
der Anteil der Frauen in der Ausbildung

Ergänzende überbetriebliche Lehrlingsunterweisung

Mehrere Handwerkskammern und Landesinnungen für Orthopädie-Technik haben 2018 zusätzlich zur betrieblichen und schulischen Ausbildung auf überbetriebliche Lehrlingsunterweisungen (ÜLUs) gesetzt. Sie bieten ÜLUs zur systematischen Vertiefung der beruflichen Grund- und Fachbildung in Werkstätten an. Damit soll ein breites, einheitliches Ausbildungsniveau unabhängig von der Spezialisierung des einzelnen Ausbildungsbetriebs erzielt werden.

Der Lehrunterweisungsplan für ÜLUs im Bereich Orthopädie-Technik wurde vom Heinz-Piest-Institut für Handwerkstechnik an der Leibniz Universität Hannover in Zusammenarbeit mit dem Bundesinnungsverband für Orthopädie-­Technik erarbeitet. Der bundesweit einheitliche Lehrunterweisungsplan sieht vier Kursthemen vor: 1) Materialverarbeitung in der Orthopädie-Technik, 2) situationsgerechter Umgang mit Patienten sowie Messen und Abformen, 3) moderne Techniken in der Prothetik und Orthetik sowie 4) Reha-, Stoma-, Inkontinenzversorgung und Anti-Dekubitus-Hilfsmittel. Fragen zu ÜLUs beantworten die jeweils zuständigen Handwerkskammern. Eine Liste mit Kontaktdaten findet sich unter: www.zdh.de.

Zwei Prüfungen – ein Abschluss

Die Ausbildung gilt als abgeschlossen, wenn die zweiteilige Gesellenprüfung bestanden wurde. Der erste Teil der Prüfung wird am Ende des zweiten Lehrjahres abgelegt und umfasst die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten, die in den ersten drei Halbjahren der Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule erlernt wurden.

Hierzu gehört auch die Erstellung zweier Arbeitsproben innerhalb von sechseinhalb Stunden. Im zweiten Teil der Gesellenprüfung – am Ende des dritten und letzten Lehrjahres – muss dem Auszubildenden der Nachweis gelingen, dass er in der Lage ist, ein individuelles Hilfsmittel unter Berücksichtigung von Anatomie, Pathologie und Biomechanik anzufertigen und anzupassen sowie Patienten, Ärzte und medizinische, pflegerische und therapeutische Fachkräfte in Bezug auf Hilfsmittel zu beraten. Neben den mündlichen und schriftlichen Aufgaben erhält der Prüfling maximal 42 Stunden Zeit, um einen betrieblichen Auftrag von der Planung über die Umsetzung bis hin zur Beratung und Dokumentation durchzuführen. Zudem sollte der Auszubildende allgemeine wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge der Berufs- und Arbeitswelt darstellen und beurteilen können.  

Im Schnitt bestehen seit 2005 pro Jahr etwa 400 Auszubildende die Gesellenprüfung und dürfen sich Orthopädietechnik-Mechaniker oder Orthopädietechnik-Mechanikerin nennen. Seit 2006 verzeichnet der Beruf einen besonders hohen Anstieg an Absolventen. Positiv entwickelt sich ebenfalls der Anteil der weiblichen Gesellinnen, die zuletzt 40 Prozent der Absolventen ausmachten (siehe Grafik Chart).

Die Planung und Herstellung von Prothesen gehört zu den anspruchsvollsten Aufgaben in der Orthopädietechnik Der Bereich der Reha-Hilfsmittel kann als ein Schwerpunkt in der Ausbildung gewählt werden. (Abbildungen: BIV OT, ZVOS/fotogloria)
Die Planung und Herstellung von
Prothesen gehört zu den
anspruchsvollsten Aufgaben
in der Orthopädietechnik
Der Bereich der Reha-Hilfsmittel
kann als ein Schwerpunkt in der
Ausbildung gewählt werden
(Abbildungen: BIV OT, ZVOS/fotogloria)

Kostenaufwand – Verdienst­möglichkeiten

Der zu erwartenden Ausbildungsvergütung stehen Kosten für Lernmittel und Fahrten gegenüber. Die Übernahme der Kosten für die im Berufsschulunterricht benutzten Bücher durch die öffentliche Hand ist je nach Bundesland unterschiedlich, sodass auf die Auszubildenden auch unterschiedlich hohe Kosten für Bücher und Arbeitsblätter zukommen.

Neben den Lehrmaterialien schlagen vor allem die Wohnungsmiete, falls der Ausbildungsbetrieb weit vom Elternhaus entfernt liegt, sowie Kosten für die Fahrt zum Ausbildungsbetrieb und zur Berufsschule zu Buche. Zur Ausbildungsvergütung gibt es ­keine offiziellen Angaben. Sie wird betriebsindividuell vereinbart.

Im Anschluss an die Gesellenprüfung liegt laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit der mittlere Lohn eines Orthopädietechnik-Mechanikers oder einer Orthopädietechnik-Mechanikerin monatlich bei 2498 Euro brutto mit Stand Ende 2016.

Fördermöglichkeit der Bundesagentur für Arbeit

Bei der Bundesagentur für Arbeit können Auszubildende die sogenannte Berufsausbildungshilfe (BAB) beantragen, wenn sie zum Beispiel aufgrund der weiten Entfernung zwischen Elternhaus und Ausbildungsbetrieb nicht bei den Eltern wohnen können. Die Höhe der BAB hängt zum einen von den Lebensunterhaltskosten wie Miete, Fahrtkosten oder Arbeitskleidung und zum anderen vom Einkommen des Auszubildenden, seiner Eltern oder des Lebenspartners ab.

Zahlreiche Perspektiven

Der nationale und internationale Arbeitsmarkt bietet Orthopädie-Technikern zahlreiche Möglichkeiten. Gesellen werden weltweit in Orthopädie-Werkstätten gesucht und gelten als wichtige Berufsgruppe für die internationale Entwicklungszusammenarbeit bei der Versorgung von Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Gleichzeitig sind Orthopädie-Techniker als Mitarbeiter im Vertrieb von Hilfsmittelherstellern gefragt.

Wer im Anschluss an seine Lehre eine Meisterausbildung (Artikel zur Meisterprüfung folgt in Ausgabe 12/18) absolviert, kann sich mit einem eigenen Betrieb/Sanitätshaus selbstständig machen oder leitende Funktionen in einem Betrieb übernehmen. Gesellen steht zudem die Möglichkeit offen, ein Studium aufzunehmen, etwa in den Fachrichtungen Wirtschaft oder Technische Orthopädie/Orthobionik (Artikel zur akademischen Ausbildung folgt in Ausgabe 1/19).

Adressen Gesellenausbildung

 

Staatliche Schulen für die Ausbildung zum Orthopädie-Schuhmacher und zur Orthopädie-Schuhmacherin

 

  1. Duale Ausbildung – 3,5 Jahre

 

Oberstufenzentrum Bekleidung und Mode
Kochstr. 9
10969 Berlin
Tel.: 030/253-91511
Fax: 030/253-91515
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.osz-bekleidung-mode.de

 

Essen

Berufskolleg Mitte der Stadt Essen
Schwanenkampstr. 53
45127 Essen
Tel.: 0201/245-1130
Fax: 0201/245-1131
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.bkmitte-essen.de

 

Gotha

Staatliches Berufsschulzentrum „Hugo Mairich“
Staatliche Gewerblich-Technische Berufsbildende Schulen Gotha
Kindleber Straße 99b
99867 Gotha
Tel.: 03621/334-70
Fax: 03621/334-740
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.bszhm.de

 

Hannover

Alice-Salomon-Schule
Berufsbildende Schule für
Gesundheit und Soziales
Herrenhäuser Straße 10
30419 Hannover
Tel.: 0511/168-43868
Fax: 0511/168-41499
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.asbbs.de

 

Köln

Berufskolleg Humboldtstraße
Abteilung Gesundheit – Orthopädieschuhmacher
Standort: Gebäude Perlengraben 101
50676 Köln
Tel.: 0221/221-91447
Fax: 0221/221-91852
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.berufskolleg-humboldtstr.de

 

Lübeck

Landesberufsschule für Orthopädie-Schuhtechnik
Wiekstr. 5
23570 Lübeck – Travemünde
Tel.: 04502/887-400
Fax: 04502/887-407
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.Lbs-orthopaedie.de

 

München

Staatliche Berufsschule für Orthopädietechnik
Liebherrstr. 13
80538 München
Tel.: 089/233-43600
Fax: 089/233-43603
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.bsortho.musin.de

 

Olsberg

Josefsheim gGmbH
Heinrich-Sommer-Straße 13
59939 Olsberg
Tel.: 02962/800-0
Fax: 02962/800-222
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.josefsheim-bigge.de 

 

Stuttgart

Kerschensteinerschule
Steiermärker Str. 72
70469 Stuttgart
Tel.: 0711/216-33400
Fax: 0711/216-33401
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.kerschensteinerschule.de

 

Berufsbildende Schulen Wilhelmshave
Standort Friedenstraße
Friedenstr. 60-62
26386 Wilhelmshaven
Tel.: 04421/164-800
Fax: 04421/164-888
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.bbs-wilhelmshaven.de

 

  1. Umschulungen – 2 Jahre

 

Bad Pyrmont

INN-tegrativ GmbH
Berufsfö
rderungswerk Bad Pyrmont
Winzenbergstr. 43
31812 Bad Pyrmon
Tel.: 05281/601-141
Fax: 05281/601-106
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.bfw-badpyrmont.de

 

Hamm

Berufsförderungswerk Hamm
Caldenhofer Weg 225
59063 Hamm
Tel.: 02381/587-0
Fax: 02381/587-99199
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.bfw-hamm.de

 

Reken

Benediktushof gGmbH
Meisenweg 15
48734 Reken
Tel.: 02864/889-0
Fax: 02864/889-111
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Internet: www.benediktushof.de

 

Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (ÜLU)

Fragen zu ÜLUs beantworten die jeweils zuständigen Handwerkskammern
Liste mit Kontaktdaten unter: www.zdh.de

 

Berufsverbände und Informationsmöglichkeiten

Bundesagentur für Arbeit
Regensburger Straße 104
90478 Nürnberg
Tel.: 0911/179-0
Fax: 0911/179-2123
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.babrechner.arbeitsagentur.de

 

Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Robert-Schumann-Platz 3
53175 Bonn
Tel.: 0228/107-0
Fax: 0228/107-2977
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.bibb.de

 

Heinz-Piest-Institut für Handwerkstechnik
an der Leibniz Universität Hannover
Wilhelm-Busch-Straße 18
30167 Hannover
Tel.: 0511/701-550
Fax: 0511/701-5532
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.hpi-hannover.de

 

Kultusministerkonferenz
Taubenstraße 10
10117 Berlin
Tel.: 030/254-18499
Fax: 030/254-18457
Internet: www.kmk.org

 

Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) e. V.
Mohrenstraße 20/21
10117 Berlin
Tel.: 030/206-190
Fax: 030/206-19460
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.zdh.de

 

Zentralverband Orthopädieschuhtechnik (ZVOS)
Ricklinger Stadtweg 92
30459 Hannover
Tel.: 0511/543-98080
Fax: 0511/543-98070
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Internet: www.zvos.de

 

Berufsschulen für die Ausbildung zum Orthopädietechnik-Mechaniker bzw. Orthopädietechnik-Mechanikerin

 

Duale Ausbildung – 3 Jahre

Berlin

Oberstufenzentrum Informationstechnik und Medizintechnik
(OSZ IMT)

Haarlemerstraße 23-27
12359 Berlin
Tel.: 030/225-027800
Fax: 030/225-027809
Internet: www.oszimt.de

 

Essen

Berufskolleg Mitte der Stadt Essen
Schwanenkampstraße 53
45127 Essen
Tel.: 0201/245-1130
Fax: 0201/245-1131
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Internet: www.bkmitte-essen.de

 

Frankfurt am Main

Paul-Ehrlich-Schule
Brüningstraße 2
65929 Frankfurt am Main / Höchst
Tel.: 069/212-45506
Fax: 069/212-45765
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Internet: www.paul-ehrlich-schule.de

 

Fürstenwalde

Europaschule Oberstufenzentrum Oder-Spree
Palmnicken 1
15517 Fürstenwalde
Tel.: 03361/376-2101
Fax: 03361/376-2201
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Internet: www.osz-oder-spree.de

 

Gotha

Staatliches Berufsschulzentrum „Hugo Mairich“

Staatliche Gewerblich-Technische Berufsbildende Schulen Gotha

Kindleber Straße 99 b
99867 Gotha
Tel.: 03621/33470
Fax: 03621/334740
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Internet: www.bszhm.de

 

Hamburg

Berufliche Schule Gesundheit Luftfahrt Technik
Gewerbeschule 15

Brekelbaums Park 10
20537 Hamburg
Tel.: 040/428-9530
Fax: 040/428-953247
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Internet: www.g15.de

 

Heidelberg

Carl-Bosch-Schule
Maria-Probst-Straße 8
69123 Heidelberg
Tel.: 06221/528-68500
Fax: 06221/223-40
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Internet: www.cbs-heidelberg.de

 

Köln

Berufskolleg Humboldtstraße
Abteilung Gesundheit – Orthopädietechnik-Mechaniker
Standort: Gebäude Perlengraben 101
50676 Köln
Tel.: 0221/221-91447
Fax: 0221/221-91852
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Internet: www.berufskolleg-humboldtstr.de

 

München

Berufsschule für Orthopädietechnik
Liebherrstraße 13
80538 München
Tel.: 089/ 233-43600
Fax: 089/233-43603
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Internet: www.bsortho.musin.de

 

Potsdam

Berufliche Schule „Theodor Hoppe“
Steinstraße 80-84
14480 Potsdam
Tel.: 0331/669-4250
Fax: 0331/669-4170
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: https://oberlin-berufsbildung.de/themen/bbw-blog/informationen/berufsausbildung/orthopaedietechnik/

 

Recklinghausen

Max Born Berufskolleg
Schule des Kreises Recklinghausen

Campus Vest 3
45665 Recklinghausen
Tel.: 02361/306-750
Fax: 02361/306-759650
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.max-born-berufskolleg.de

 

Stuttgart

Kerschensteinerschule
Steiermärkerstraße 76
70469 Stuttgart
Tel.: 0711/216-33400
Fax: 0711/216-33401
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.kerschensteinerschule.de

 

Saalburgschule Usingen
Wilhelm-Martin-Dienstbachstraße 22
61250 Usingen
Tel.: 06081/102-10
Fax: 06081/133-39
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.sbs-usingen.de

 

Umschulung – 2 Jahre

 

Bad Pyrmont

INN-tegrativ GmbH
Berufsfö
rderungswerk Bad Pyrmont
Winzenbergstr. 43
31812 Bad Pyrmont
Tel.: 05281/601-141
Fax: 05281/601-106
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.bfw-badpyrmont.de

 

Hamm

Berufsförderungswerk Hamm
Caldenhofer Weg 225
59063 Hamm
Tel.: 02381/587-0
Fax: 02381/587-99199
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.bfw-hamm.de

 

Wetter

Berufsförderungswerke / Berufliche Rehabilitation
Berufsbildungswerk Volmarstein
Am Grünewald 10-12
58300 Wetter
Tel.: 02335/639-7800
Fax: 02335/639-7790
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.berufsbildungswerk-volmarstein.de

 

Berufsverbände und Informationsmöglichkeiten

 

Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT)
Reinoldistraße 7-9
44135 Dortmund
Tel.: 0231/557-0500
Fax: 0231/557-05040
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.biv-ot.org

 

Bundesagentur für Arbeit
Regensburger Straße 104
90478 Nürnberg
Tel.: 0911/179-0
Fax: 0911/179-2123
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.babrechner.arbeitsagentur.de

 

Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Robert-Schumann-Platz 3
53175 Bonn
Tel.: 0228/107-0
Fax: 0228/107-2977
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.bibb.de

 

Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder (Kultusministerkonferenz)
Taubenstraße 10
10117 Berlin
Tel.: 030/254-18499
Fax: 030/254-18457
Internet: www.kmk.org

 

Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) e. V.
Mohrenstraße 20/21
10117 Berlin
Tel.: 030/206-190
Fax: 030/206-19460
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.zdh.de