09. November 2010

Handwerk: Bereits jeder 5. Mitarbeiter mit Migrationshintergrund

Das Handwerk will die die Zahl der Auszubildenden und Mitarbeiter mit Migrationshintergrund konsequent weiter steigern. "Wir werden verstärkt mit Migrantenverbänden vor Ort zusammenarbeiten, um Jugendliche und Eltern von den Chancen einer Ausbildung im Handwerk zu überzeugen", erklärte Handwerkspräsident Otto Kentzler auf dem Integrationsgipfel im Bundeskanzleramt.


Schon heute hat rund jeder 5. Beschäftigte im Handwerk eine Zuwanderungsgeschichte. Kentzler appellierte an die am Gipfel beteiligten gesellschaftlichen Gruppen, man solle "gemeinsam beweisen, dass die Integration in Deutschland schon viel weiter ist, als die aktuelle öffentliche Debatte glauben machen will." Um die Ausbildungsbeteiligung der Schulabgänger ausländischer Herkunft zu steigern, müssen die Probleme gemeinsam angegangen werden, so Kentzler: mangelnde Ausbildungsreife, Sprachschwierigkeiten, Unkenntnis über das duale System. "Das Handwerk heißt jeden willkommen,der etwas leisten kann und leisten will", so der Handwerkspräsident.