01. Juni 2011

ZVOS lud zum parlamentarischen Abend in Berlin

MdB Thomas Strobl (Mitte) im Gespräch mit Werner Dierolf (r.) und Klaus Harrer (l.)

„Auf jeden Fall wiederholen!“ So oder ähnlich lautete das Fazit der Teilnehmer am parlamentarischen Abend des Zentralverbandes Orthopädieschuhtechnik am 25. Mai in Berlin, direkt hinter dem Reichstag. Das Besondere daran: Die Aussage kam nicht nur von Seiten der Orthopädieschuhtechnik sondern auch von den eingeladenen Politikern. In der Parlamentarischen Gesellschaft - dem Club der Abgeordneten – direkt hinter dem Reichstag hatten die Mitglieder des Vorstands und des Hauptausschusses der ZVOS Gelegenheit, mit Abgeordneten und Vertretern des Gesundheitsministeriums und der Krankenkassen in lockerer Atmosphäre jene Themen anzusprechen, die dem Handwerk auf den Nägeln brennen.

ZVOS-Präsident Werner Dierolf führte in die Veranstaltung ein und charakterisierte die Orthopädieschuhtechnik als das Handwerk, das zwar am Fuß arbeite, dessen Wirken aber den ganzen Körper beeinflusse. Besonders betonte Dierolf dabei, dass die Orthopädieschuhtechnik zwar aus vielen kleinen Betrieben bestehe, aber überall in der Fläche präsent sei. Als kleiner Verband habe man einen schweren Stand gegen die Allmacht der Kassen, erklärte Dierolf, bedankte sich aber gleichzeitig für die bisherige Unterstützung der Politik, die in der jüngsten Vergangenheit viel für das Handwerk getan habe.

Mit dem Abgeordneten Heinz-Peter Haustein konnte für die Veranstaltung ein Handwerker als Schirmherr gewonnen werden. FDP-Mitglied Haustein, Meister im Elektroinstallations-Handwerk, betonte in seiner Ansprache, dass das Handwerk wichtig sei und auf die Unterstützung der Politik zählen könne. „Wir sind gut durch die Krise gekommen wegen des Handwerks und des Mittelstandes“, erklärte er.

Nach der kurzen Einführung gab es reichlich Gelegenheit für Gespräche mit den Gästen, zu denen unter anderen die CDU-Abgeordneten MdB Eberhard Gienger, Mdb Thomas Strobl und MdB Christian Freiherr von Stetten und Prof. Hans-Georg Will vom Gesundheitsministerium.

„Die Gespräche waren sehr zielführend“, resümierte Vorstandsmitglied Hartmut Pieper. Er schätzte nicht nur den Meinungsaustausch an diesem Abend. In den Gesprächen habe man auch viele Tipps erhalten, wie man die eigene Sache in Berlin besser vertreten kann. Es war ein sehr gelungener erster Abend, sagte ZVOS-Geschäftsführer Oliver Dieckmann. Man habe die eigenen Themen gut vermitteln können und sei auf interessierte Gesprächspartner gestoßen. Werner Dierolf freute sich neben der guten Resonanz auf die Veranstaltung besonders darüber, dass die Mitglieder des Zentralverbandes im Vorfeld so aktiv waren und ihre eigenen Kontakte zur Politik genutzt haben. Eine Wiederholung ist für das kommende Jahr schon geplant. Dazwischen will man aber nicht untätig sein. Die Kontakte, die man an diesem Abend geknüpft hat, werde man pflegen und ausbauen, betonte Hartmut Pieper.