18. August 2011

Refinanzierung der Kartenterminals für die elektronische Gesundheitskarte geklärt

Niedergelassene Ärzte, Zahnärzte und Psychotherapeuten, die Investitionspauschalen der Krankenkassen für neue Kartenterminals in Anspruch nehmen wollen, können die Geräte noch bis zum 30. September 2011 bestellen. Eine Installation bis zu diesem Zeitpunkt ist hingegen keine zwingende Voraussetzung für die Refinanzierung durch die Krankenkassen.  Darauf haben sich der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Spitzenverband) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KVB) geeinigt.

Die Regelung wurde notwendig, weil einige Hersteller bei der Auslieferung der Geräte derzeit Schwierigkeiten haben. „Wir haben das gemeinsame Ziel, die elektronische Gesundheitskarte sicher und verlässlich einzuführen. Da ist es angemessen, die Fristen so zu verlängern, dass alle Ärzte und Zahnärzte trotz der Lieferschwierigkeiten bei den Lesegeräten problemlos mitmachen können“, so Dr. Doris Pfeiffer, Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbands.

Für die Anschaffung eines stationären Gerätes, das die Daten der eGK lesen kann, erhalten Ärzte 355 Euro. Für ein mobiles Gerät gibt es 280 Euro und für die Installation erstatten die Kassen 215 Euro.