22. Oktober 2019

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Mikroprozessorgesteuerte Komponenten, digitalisierte Fertigungsverfahren oder elektronisch-biomechanische Messtechnik – die Hilfsmittelversorgung wird immer komplexer. Neben den klassischen handwerklichen Kompetenzen benötigen insbesondere die Fach- und Führungskräfte von Unter­nehmen der Orthopädie- und Rehatechnik sowie der Orthopädie-Schuhtechnik zusätzlich ingenieurwissenschaftliche, naturwissen­schaftliche und medizinische Kenntnisse, um mit den technologi­schen Entwicklungen Schritt zu halten oder sie voranzutreiben.

Seit dem Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK) vom März 2009 steht auch beruflich qualifizierten Bewerbern ohne Abitur, Fach­hochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife der Weg in ein Studium offen, um zusätzlich zu ihren handwerklichen auch wis­senschaftliche Kompetenzen zu erwerben. Voraussetzung für eine Studienplatzbewerbung ist eine erfolgreich abgeschlossene Berufs­ausbildung sowie eine mindestens dreijährige Berufspraxis oder ein Meisterbrief plus gegebenenfalls ein Eignungstest an der jeweiligen Hochschule. Außerdem muss der gewünschte Studiengang fachlich zur Ausbildung und zur Berufspraxis passen. Jede Hochschule prüft und entscheidet eigenständig, ob die Bewerber die entsprechen­den Voraussetzungen erfüllen und zum gewünschten Studiengang zugelassen werden. Letzteres gilt auch für Bewerber, die direkt nach der Schule ein Studium anschließen möchten.
Zehn Bachelor- und Master-Studiengänge an fünf (Fach-)Hoch­schulen – für Orthopädie-Techniker und Orthopädie-Schuhmacher gibt es inzwischen eine ganze Reihe von Möglichkeiten, eine akade­mische an die handwerkliche Ausbildung anzuschließen oder beide parallel durchzuführen. Dabei vertieft oder ergänzt jeder Studien­gang einen anderen Aspekt der handwerklich so vielschichtigen Gewerke der Orthopädie-Technik und Orthopädie-Schuhtechnik: Vier Studiengänge – „Orthobionik“ (Bachelor), „Medizinische Or­thobionik“ (Master) und „Biomedizinische Technik“ (Bachelor und Master) – legen Wert auf die Verbindung von technischen und me­dizinischen Themen. Die beiden Master-Studiengänge „Biomecha­nik-Motorik-Bewegungsanalyse“ und „Sports-/Reha-Engineering“ kombinieren Sportwissenschaft mit medizinischen und technischen Fragen, während die Studiengänge „Orthopädie- und Rehabilita­tionstechnik“ sowie „Technische Orthopädie“ sich stärker an den Ingenieurwissenschaften orientieren und diese mit der Kompetenz­bandbreite der handwerklichen Ausbildung zum Orthopädie-Tech­niker verknüpfen. Zudem ist derzeit ein erster Studiengang „Or­thopädie-Schuhtechnik“ in Planung. Je nach Fachbereich, an den die Studiengänge angeschlossen sind, können Absolventen die Ab­schlüsse „Bachelor“ bzw. „Master of Science“ und „Bachelor“ bzw. „Master of Engineering“ erwerben.

Praxisnah und Patientenorientiert: „Bachelor und Master of Orthopädie- und Rehabilitationstechnik“

Seit dem Wintersemester 2015/2016 bietet die Fachhochschule Dortmund im Fachbereich Informationstechnik in Kooperation mit der Bundesfachschule für Orthopädie-Technik (BUFA), der Hand­werkskammer Dortmund und der Orthopädischen Klinik des Kli­nikums Dortmund die Bachelor- und Masterstudiengänge „Ortho­pädie- und Rehabilitationstechnik“ an. Beide Vollzeit-Studiengänge stehen für eine enge Verzahnung von Praxis und Theorie – zwischen ingenieurwissenschaftlichem Studium an der BUFA und praktischen Studieninhalten in der orthopädietechnischen Werkstatt sowie Ex­kursionen in die Klinik. Blockvorlesungen und praxisintegrierte Pha­sen wechseln sich ab. Diese enge Verbindung von Handwerk und Wissenschaft ermöglicht es zudem Orthopädietechnik-Meistern, ein Ergänzungsstudium (Bachelor) an der Fachhochschule abzule­gen, da Teile ihrer Meisterausbildung bereits als Inhalte des Bache­lorstudiums anerkannt werden können. Gleichzeitig können Bache­lorabsolventen die Anerkennung einzelner Studienmodule für die Meisterprüfung beantragen.
Wer drei Jahre Berufserfahrung im Orthopädietechniker-Hand­werk als Orthopädietechnik-Mechaniker, Orthopädie-Schuhtechni­ker, Orthopädieschuhtechnik-Meister oder Orthopädiemechaniker- und Bandagistenmeister aufweist und ein bestehendes Arbeits- oder Praktikumsverhältnis mit einem Orthopädietechnik-Unternehmen nachweist, erfüllt die Studienvoraussetzungen für den Bachelorstudi­engang. Das sechs Semester umfassende Studium baut auf den Inhal­ten der dreijährigen Lehre im Orthopädietechniker-Handwerk auf. Es verbindet die Inhalte des Meisterberufsbildes in den allgemeintheo-retischen Fächern zu betriebswirtschaftlichen, rechtlichen, kaufmän­nischen und arbeitspädagogischen Themen und der Fachtheorie des Orthopädietechniker-Handwerks mit den naturwissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Inhalten des Bachelor-Studiengan­ges. Entsprechend breit gefächert ist der Modulplan in den sechs Semestern: Die Bandbreite reicht von Arbeitspädagogik über Biome­chanik, Grundlagen der Betriebswirtschaft, der Natur- und Ingenieur­wissenschaft sowie eine Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten bis hin zu Mess- oder Rehatechnik, Orthetik, Prothetik oder Rechnungs­wesen, um nur einige der 23 Modulthemen zu nennen. Besteht das Ziel, auch die Meisterprüfung abzulegen, können entsprechende Ver­tiefungsmodule zusätzlich belegt werden. Umgekehrt können sich Meister im Bachelor-Ergänzungsstudium auf Antrag bis zu 50 Prozent der in der Meisterprüfung erbrachten Prüfungsleistungen für das Stu­dium anrechnen lassen. Je nach der Anzahl der angerechneten Prü­fungsleistungen ergibt sich somit ein individueller Studienplan.

Der Bachelor of Engineering „Orthopädie- und Rehabilitationstechnik“ eröffnet Karrierewege im mittleren Management etwa von Sanitätshäusern, in ambulanten und klinischen Einrichtungen der Hilfsmittelversorgung, in Forschungseinrichtungen zur technischen bzw. klinischen Prüfung von Hilfsmitteln, aber auch in der orthopädischen Industrie oder in Berufsverbänden. Im kommenden Jahr beenden die ersten Bachelorabsolventen ihr Studium an der BUFA, sodass zum Wintersemester 2019/20 auch die ersten Studierenden für den Master ihr Studium an der BUFA aufnehmen werden. Ein abgeschlossenes Bachelor-Studium in „Orthopädie- und Rehabilitationstechnik“, „Technischer Orthopädie“, „Orthobionik“, „Biomedizintechnik“ oder anderen fachnahen Studiengängen berechtigt zum Masterstudium der Orthopädie- und Rehabilitationstechnik. Auch hier gilt ein enger Praxisbezug, sodass der Nachweis eines bestehenden Arbeits- oder Praktikumsverhältnisses mit einem Orthopädietechnik-Unternehmen für die Bewerbung um einen Studienplatz erforderlich ist. Das viersemestrige Vollzeitstudium zum Ingenieur der Orthopädie- und Rehabilitationstechnik (Master of Engineering) erweitert die Kenntnisse der Meister-Qualifikation der Orthopädie-Technik und Orthopädie-Schuhtechnik wie auch des Bachelors der Fachrichtungen Orthopädie- und Rehabilitationstechnik. In Dortmund liegt der Fokus auf der Kombination aus orthopädietechnischen, ingenieurwissenschaftlichen und messtechnischen Forschungsfeldern. In den ersten drei Semestern müssen im Masterstudium genau wie im Bachelorstudium pro Semester drei bis vier Module à zwei Wochen belegt werden, die als Blockvorlesungen an der BUFA stattfinden. Die übrige Zeit des Semesters – die Praxisphasen – verbringen die Studierenden in ihrem Orthopädietechnik-Betrieb und bearbeiten Fragestellungen zu ihrem individuellen Forschungsfeld. Die Vertiefung des wissenschaftlichen Arbeitens schließt im 4. Semester mit der Erstellung der Master-Thesis und dem Kolloquium ab.
Der Abschluss „Master of Engineering Orthopädie- und Rehabilitationstechnik“ ermöglicht die Ausübung von zahlreichen Fach- und Führungsaufgaben. So können Absolventen in mittelständischen orthopädietechnischen Unternehmen Entwicklungsprojekte leiten, eine modellbasierte Hilfsmittelentwicklung in den Werkstätten durchführen, die die Adaption von Hilfsmitteln am Patienten optimieren, oder das Projektmanagement für die Entwicklung individualisierter Hilfsmittelsysteme bei Industrieunternehmen, Kostenträgern oder Dienstleistungsunternehmen übernehmen. Ihnen stehen aber auch die Türen als Berater für Akteure der Hilfsmittelbranche und des Gesundheitsmarktes offen, ebenso wie Leitungsfunktionen bei Krankenkassen und sonstigen Sozialversicherungsträgern oder eine Tätigkeit in Forschung und Lehre.

  • Orthopädie-Schuhtechnik (in Planung)
    Bachelor of Science
    Hochschule Kaiserslautern
  • Biomechanik-Motorik-Bewegungsanalyse
    Master of Science (Vollzeit)
    Justus-Liebig-Universität Gießen
  • Biomedizinische Technik
    Bachelor of Science (Vollzeit)
  • Biomedizinische Technik
    Master of Science
    (Vollzeit/ forschungsorientiert)
  • Orthopädie- & Rehabilitationstechnik
    Bachelor of Engineering
    (Vollzeit/praxisorientiert)
  • Orthopädie- & Rehabilitationstechnik
    Master of Engineering
    (Vollzeit/praxisorientiert)
    Fachhochschule Dortmund + BUFA
  • Technische Orthopädie
    Bachelor of Engineering (Vollzeit)
  • Technische Orthopädie
    Bachelor of Engineering (Dual)
    Fachhochschule Münster
  • Campusstudium Orthobionik
    Bachelor of Science (Vollzeit)
  • Campusstudium Medizinische Orthobionik Master of Science (Vollzeit)
  • Sports-/Reha-Engineering
    Master of Science (Vollzeit)
    PFH Private Hochschule Göttingen
    STUDIENGÄNGE IN DEUTSCHLAND
    Technische Hochschule Mittelhessen
    (Franchise-Studiengänge an der Bundesfachschule für Orthopädie-Technik)

Freude am Handwerk und Interesse an Medizin:„Bachelor of Science Orthobionik" und "Master of Science medizinische Orthobionik"

Gleich drei für Orthopädie-Techniker und Orthopädie-Schuhtechniker spannende Studiengänge hat die PFH Private Hochschule Göttingen im Angebot: seit dem Wintersemester 2011/12 das Bachelor-Studium „Orthobionik“ sowie seit dem Wintersemester 2015/16 die Master-Studiengänge „Medizinische Orthobionik“ und „Sports-/Reha-Engineering“. Alle drei sind im Fachbereich Healthcare Technology angesiedelt und schließen mit den Abschlüssen Bachelor bzw. Master of Science ab. Bewerber für den auf 20 Studienplätze begrenzten Vollzeit-Bachelorstudiengang
Orthobionik sollten Freude am Handwerk und Interesse an Medizin und Naturwissenschaften mitbringen. Formelle Voraussetzungen für das Bewerbungsverfahren sind entweder ein Gesellenbrief als Orthopädietechnik-Mechaniker plus drei Jahre Berufserfahrung oder eine Hochschulzugangsberechtigung.Wer bereits eine Ausbildung als Orthopädie-Techniker absolviert
hat, kann seine handwerklichen Kenntnisse vertiefen und um ingenieurwissenschaftliche,medizinische und biomechanische Kompetenzen erweitern. Mit dem Abschluss „Bachelor of Science Orthobionik“ ergeben sich mehrere Berufsperspektiven: Als berufliche Beschäftigungsfelder kommen die Patientenversorgung mit orthopädietechnischen Hilfsmitteln in Sanitätshäusern oder Aufgaben in Forschung und Entwicklung, im Produkt- und Projektmanagement sowie Führungspositionen in allen Unternehmen der Orthopädietechnikbranche in Frage. Absolventen, die die handwerksrechtlichen Voraussetzungen erfüllen, können nach Abschluss des Studiums die Meisterprüfung im Orthopädietechniker-Handwerk vor der Handwerkskammer Hannover
ablegen. Dabei werden die Abschlussarbeiten des Studienganges im Bereich Prothetik und Orthetik als Meisterprüfungsarbeiten von der zuständigen Handwerkskammer Hannover anerkannt.
Der zweite Teil der Meisterprüfung mit vier Arbeitsproben wird dann durch den Meisterprüfungsausschuss der Handwerkskammer durchgeführt. Das Studium findet – neben Veranstaltungen auf dem Campus Göttingen – hauptsächlich im Zentrum für Healthcare Technology (ZHT) der PFH mitten in der Universitätsmedizin Göttingen statt. Das Zentrum weist neben Seminarräumen eine orthopädietechnische Werkstatt und ein Ganglabor sowie Plätze zur Patientenversorgung auf. Die Studierenden lernen systematisch die Versorgungspfade bei der praktischen Patientenversorgung mit orthopädischen Hilfsmitteln inklusive deren praktischen Fertigungsprozess kennen. Zusätzlich zum handwerklichen Know-how erwerben sie die wissenschaftlichen
Kenntnisse, die für weiterführende Lern- und Forschungsprojekte in der Praxis erforderlich sind. Der Abschluss „Bachelor of Science Orthobionik“ befähigt zudem zum zweisemestrigen Master-Studium „Medizinische Orthobionik“. Auch Bachelorabsolventen der Studiengänge „Technische Orthopädie“, „Orthopädie- und Rehabilitationstechnik“ und „Biomedizinische Technik“ sowie Orthopädietechnik-Meister mit Studienabschluss und interessierte Mediziner mit mindestens zweitem Staatsexamen erfüllen die Zulassungskriterien des Vollzeitstudiums. Im Mittelpunkt des Studiengangs, der ebenfalls weitgehend im ZHT der PFH im Universitätsklinikum Göttingen stattfindet, stehen biomechanische, medizinische, ingenieurwissenschaftliche und betriebswirtschaftliche Inhalte. Neben der Vertiefung biomechanischer Kenntnisse trainiert das Studium eine wissenschaftliche Umsetzung anhand praxisorientierter Laborexperimente sowie deren Auswertung. In den medizinischen Fächern erfahren die Studierenden mehr über funktionelle Anatomie, spezielle Pathologien des Bewegungsapparates sowie Amputationstechniken. Auch hier kommt die Praxisnähe zum Tragen: So nehmen die Studierenden an Sprechstunden im Schwerpunkt „Technische Orthopädie“ mit einer Diskussion realer Patientenfälle teil und hospitieren bei orthopädischen Operationen. Die ingenieurwissenschaftlichen Fächer geben hingegen Einblicke in Forschung und Entwicklung zu in der Orthopädie-Technik verwendeten Materialien, zur Simulations- und Regelungstechnik sowie zu angewandter Signalanalyse. Um die Analyse betriebswirtschaftlicher Fragestellungen und – darauf aufbauend –die Entwicklung von Handlungsmöglichkeiten drehen sich die wirtschaftswissenschaftlichen Fächer. Mit dem Master-Abschluss „Medizinische Orthobionik“ können Absolventen Aufgaben sowohl in Forschung und Entwicklung an der Schnittstelle von Orthopädie-Technik, Medizin und Patientenversorgung als auch in der strategischen Unternehmensführung, im Innovationsmanagement oder in der Unternehmensleitung übernehmen. Der Abschluss befähigt aber auch, eigenständige Unternehmen in diesem Bereich zu gründen. Letzteres gilt auch für den Master-Studiengang „Sports-/Reha-Engineering“ der PFH. Obwohl er inhaltlich einen anderen Ansatz verfolgt, befähigen die betriebswirtschaftlichen Inhalte des Studiengangs ebenfalls zur Existenzgründung oder zu Führungspositionen in Unternehmen. Das Vollzeitstudium richtet sich an Orthopädie-Techniker mit Studienabschluss sowie an Absolventen mit ersten berufsqualifizierenden Studienabschlüssen mit mindestens 210 Punkten nach dem European Credit Transfer System (ECTS) aus den Fachbereichen Sportwissenschaft, Sporttherapie, Medizintechnik,
Naturwissenschaften und Ingenieurwesen. Innerhalb von drei Semestern Regelstudienzeit vermittelt der Studiengang materialwissenschaftliche Kenntnisse, die Erstellung
technischer Zeichnungen als Basis jedes Bauteils, das eigenständige Konstruieren von Sportgeräten sowie ein vertieftes Verständnis des menschlichen Bewegungsapparates. Die Absolventen besitzen die entsprechenden Fähigkeiten und Kenntnisse, um im interdisziplinären Team individuelle Sport- und Rehabilitationsmittel zu planen, selbstständig zu konstruieren und zu beurteilen. Mit dem Abschluss „Master of Science Sports-/Reha-Engineering“ ergeben sich vielfältige Betätigungsfelder in der Sportartikel- und Sporttextilien-Industrie, im Sportfachhandel, in Olympiastützpunkten oder in Trainings- und Rehabilitationszentren, bei Medizintechnik- und Prothesen-Herstellern, bei (Fach-)Medien, auf dem Gebiet der Produktsicherheit und Normenarbeit oder im Bereich Sportgerätetechnik und angrenzenden Forschungsbereichen.
Dual oder in Vollzeit:
„Bachelor of Engineering Technische Orthopädie“
Speziell an Orthopädie-Techniker und Orthopädie-Schuhtechniker richtet sich der mit acht Semester Regelstudienzeit angesetzte duale Studiengang „Technische Orthopädie“ im Fachbereich Physikalische Technik an der Fachhochschule Münster. Er verbindet seit dem Jahr 2010 eine abgeschlossene Berufsausbildung mit einem ingenieur- und naturwissenschaftlichen Hochschulstudium, das die Absolventen in die Lage versetzen soll, ingenieurtechnische Methoden und Kenntnisse erfolgreich in der Praxis der Technischen Orthopädie einzusetzen.

Für den dualen – mit acht Semester Regelstudienzeit angesetz­ten – Studiengang ist ein Ausbildungsplatz im Bereich Orthopädie-Technik oder Orthopädie-Schuhtechnik Zugangsvoraussetzung. Eine Einschreibung ist nur mit einem Ausbildungsvertrag inklusive Rahmenvertrag über die Aufnahme eines dualen Studiums mög­lich. In den ersten beiden Semestern arbeiten die Studierenden an vier Tagen in der Woche im ausbildenden Betrieb und besuchen an einem Tag die Berufsschule. Ab dem dritten Semester stehen die Veranstaltungen der FH Münster am Standort Steinfurt auf dem Plan. In der vorlesungsfreien Zeit arbeiten Studierende aber weiter­hin in ihrem Ausbildungsbetrieb. Sie legen im sechsten Semester ihre Gesellenprüfung ab und absolvieren im achten den „Bachelor of Engineering“. Vorteil: Innerhalb von vier Jahren erwerben die dual Studierenden zwei Abschlüsse. Neu ist die Möglichkeit, in der Variante „PraxisPlus“ das Studium um ein Semester zu verlängern, um handwerkliche Voraussetzungen gezielt zu vertiefen oder die im bisherigen Studium erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten an­hand praktischer Fragestellungen anzuwenden.Für das auf sechs Semester Regelstudienzeit angelegte Vollzeit­studium der „Technischen Orthopädie“ sind wiederum eine erfolg­reich abgeschlossene Berufsausbildung (Gesellenprüfung) als Or­thopädie-Techniker, als Orthopädie-Schuhmacher oder vergleich­bare Qualifikationen Zugangsvoraussetzung. Auf drei bzw. drei­einhalb Jahre Lehrausbildung folgen drei Jahre Studium, um den Abschluss „Bachelor of Engineering“ zu erlangen. Der Studiengang wird seit 2002 an der Fachhochschule Münster angeboten. In beiden Studiengängen legt die Fachhochschule Münster Wert auf eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis, von Ingenieur­wissenschaft und Handwerk, um die Absolventen auf die zukünf­tigen Anforderungen der Technischen Orthopädie vorzubereiten.In den ersten beiden Semestern werden mathematisch-naturwis­senschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Grundlagen vermit­telt. Darauf aufbauend beginnt ab dem dritten Semester die Speziali­sierungsphase, in der die erlernten Grundlagen auf orthopädietech­nische und orthopädieschuhtechnische Fragestellungen angewen­det werden. Studierende erwerben hier technische Kompetenzen unter anderem in den Bereichen Messtechnik, Konstruktion und Re­habilitationstechnik oder Biomechanik, aber auch Grundlagenwis­sen in der Betriebswirtschaftslehre sowie im Medizinproduktrecht und im Gesundheitswesen. Alle Studienmodule orientieren sich an der beruflichen Praxis. Die Fachhochschule arbeitet hierzu mit dem Universitätsklinikum Münster, der Firma Orthopädie Schuhtechnik Möller und Unternehmen der orthopädischen Industrie zusammen.
Insgesamt vermittelt der Studiengang biomechanische und me­dizinisch-klinische Kompetenzen für die Arbeit im Bereich der Tech­nischen Orthopädie, ob im Bereich des Handwerks oder der Indus­trie. Die Bandbreite der möglichen Tätigkeitsfelder für Absolventen mit dem Abschluss „Bachelor of Engineering“ reicht von der For­schung an Instituten und Laboren zu neuen Versorgungskonzepten im biomechanischen und klinischen Bereich über Produktentwick­lung, -management oder -zulassung bis zum Vertrieb.
Mit dem Bachelorabschluss – dual oder in Vollzeit erworben – stehen den Absolventen diverse Masterstudiengänge, zum Beispiel in der Rehabilitationstechnik, der Medizintechnik oder den Bewe­gungswissenschaften, offen. Rund 90 Prozent der Studienanfänger – pro Jahr beginnen durchschnittlich zwölf den Vollzeit-Studiengang und sieben das duale Studium – schließen ihr Studium in Münster mit dem Bachelor ab.
Ingenieurwissenschaftlicher Fokus:
„Bachelor und Master of Science biomedizinische Technik“
Die Technische Hochschule Mittelhessen in Gießen bietet im Fach­bereich 04 Life Science Engineering (LSE) mit dem Bachelor- und dem Masterstudiengang „Biomedizinische Technik“ zwei interdis­ziplinäre Studiengänge an. Im Bachelorstudiengang, der im Wintersemester 2008/2009 an den Start ging, können Studierende zwischen einem naturwissen­schaftlichen und einem ingenieurwissenschaftlichen Schwerpunkt wählen, wobei alle Teilnehmer Lehrveranstaltungen in den Berei­chen Angewandte Elektronik, Angewandte Medizinische Physik, Biologie, Biomechanik, BWL/Recht, Chemie, Digitale Systeme, Elec­tronic Circuits, Mathematik, Medizinische Geräte und Grundlagen, Mikrobiologie und Hygiene, Physik, Statistik, Steuer- und Regelungs­technik sowie Werkstoffe und Festigkeitslehre belegen und die ent­sprechenden Prüfungen bestehen müssen. Hinzu kommen Wahl­pflichtmodule zu mehreren Themen von Biomaterialien bis Teleme­dizin. Für den Praxisbezug des Erlernten sorgen zahlreiche Praktika sowie regelmäßige Exkursionen in Krankenhäuser, Messebesuche und Fahrten zu Vorträgen und Fachtagungen. Nach sechs Semes­tern Regelstudiendauer winkt der Abschluss „Bachelor of Science“. Vom ersten Prüfungsjahr im Herbst 2012 bis zum Prüfungsjahr 2017 (Zahlen bis einschließlich 30.9.2017) haben sich insgesamt 186 Stu­dierende, also durchschnittlich 31 pro Jahr, den Abschluss erarbeitet. Zu den Aufgaben der Absolventen gehören Entwicklung und An­wendung medizinischer Geräte und Anlagen etwa in den Bereichen Beatmung, Radiologie oder Ultraschalldiagnostik. Denkbar ist eben­falls eine Tätigkeit im Vertrieb von Herstellern medizinischer Geräte. Wer ein abgeschlossenes Diplom- oder Bachelorstudium mit ei­ner Abschlussnote von mindestens „gut“ (2,5 oder besser) im Be­reich Biomedizinische Technik, Medizinische Physik, Physik, Elektro­technik oder Informatik vorweisen kann, erfüllt die Zugangsvoraus­setzungen für den Masterstudiengang „Biomedizinische Technik“, der seit dem Wintersemester 2015/16 im selben Fachbereich der Technischen Hochschule Mittelhessen angesiedelt ist. Auf Antrag ist es zudem möglich, einen Eignungstest abzulegen oder fehlende Credit-Points nachträglich zu erwerben, falls die gängigen Zulas­sungskriterien nicht auf Anhieb erfüllt werden können. In drei Semestern Regelstudiendauer lernen Studierende For­schungs- und Entwicklungsprozesse kennen. Die Schwerpunkte des forschungsorientierten Studiengangs liegen auf den Feldern Bio­medizinische Systeme und Prozesse, Signal- und Bildverarbeitung, Funktionsmaterialien sowie Neuroprothetik. Der multidisziplinäre ingenieurwissenschaftliche Studiengang schließt mit einem Master of Science ab. Absolventen sind in der Lage, an der Erforschung und Entwicklung von Methoden und Systemen zur Früherkennung, Diagnose, Therapie und Rehabilitation von Krankheiten in der bio­medizinischen Forschung, Entwicklung oder Industrie mitzuwirken. Bis zum 30. September 2017 verzeichnete der Studiengang vier Ab­solventen.
Sport, Medizin und OT:
„Master of Science Biomechanik-Motorik-Bewegungsanalyse“
An der Schnittstelle von Sport, Medizin sowie Orthopädie- und Rehatechnik befindet sich der Master-Studiengang „Biomecha­nik-Motorik-Bewegungsanalyse“, den es seit dem Wintersemester 2010/2011 an der Justus-Liebig-Universität Gießen gibt. Seither ha­ben rund 70 Studierende den Studiengang absolviert, im Durch­schnitt 20 pro Jahr. Aktuell sind 27 Studierende eingeschrieben. Zulassungsvoraussetzung ist der Abschluss eines gesundheits­bezogenen Studiengangs, der entweder einen naturwissenschaft­lich ausgerichteten sportwissenschaftlichen Schwerpunkt oder eine technische Orientierung aufweist. Auf Antrag wird vom Prüfungs­ausschuss geprüft, ob andere Abschlüsse als adäquat anerkannt werden können. Während des auf vier Semester angelegten Masterstudiums er­werben Studierende methodische Kompetenzen, um Fragen zur Messung und Analyse menschlicher Bewegung auf wissenschaftli­chem Niveau bearbeiten zu können. Das Studium ist in vier Bereiche gegliedert: Studierende erwerben Kompetenzen in den Bereichen „Computergestützte Datenanalysen“ und „Messverfahren zur Da­tenerfassung von Bewegungsmerkmalen“. Zudem werden spezifi­sche und allgemeine theoretische Grundlagen vermittelt. So ver­fügen Absolventen über vertiefte Kenntnisse über die Organisation von Bewegungsprozessen und die Motorik aus verhaltenswissen­schaftlicher, biomechanischer, physiologischer und neurowissen­schaftlicher Sicht, wobei sie die verschiedenen Sichtweisen aufein­ander beziehen können. Messung und Analyse von Bewegungsabläufen spielen im Rah­men von Gesundheit, Klinik und Sport eine Rolle. Sie geben unter anderem Auskunft über Bewegungsdefizite bei neurologischen Störungen nach einem Schlaganfall oder bei Parkinson-Erkrankungen und über Gangveränderungen in der orthopädischen Rehabilita­tion. Die Bewegungsanalysen dienen aber auch der Sturzprophy­laxe. Für Absolventen kommen verschiedene Tätigkeitsbereiche in Kliniken, Forschungseinrichtungen oder in der Industrie in Frage:Orthopädie- und Rehatechnik, Ergonomie, Prävention oder Ent­wicklung von Kontroll- und Diagnosegeräten im Bereich Sport.
In Planung:
Bachelor „Orthopädie-Schuhtechnik“
Die Hochschule Kaiserslautern plant derzeit einen Bachelor-Studi­engang „Orthopädie-Schuhtechnik“. Zukünftig sollen Orthopädie­schuhmacher-Gesellen oder Bewerber mit Hochschulreife auf dem Campus Pirmasens ein achtsemestriges berufsbegleitendes Bache­lorstudium (Bachelor of Science) am Fachbereich Angewandte Lo­gistik- und Polymerwissenschaften aufnehmen können.


Darlehen und Stipendien für Studierende 

Ähnlich wie für die Meisterausbildung gibt es auch für akademische Aus- und Weiterbildungen verschiedene Möglichkeiten zur finanzi­ellen Unterstützung während des Studiums.
Speziell an berufserfahrene Studierende richtet sich das Förder­programm der Bundesregierung „Aufstiegsstipendium“. Gesellen oder Meister, die herausragende Leistungen erbracht haben, kön­nen als Studierende für ein Erststudium in Vollzeit ein einkommensunabhängiges monatliches Stipendium in Höhe von 815 Euro plus Betreuungspauschale für Kinder erhalten. Studierende in einem be­rufsbegleitenden Studiengang erhalten jährlich 2.400 Euro. Eine weitere Option ist das Bildungskreditprogramm der Bun­desregierung, das über das Bundesverwaltungsamt unter www.bva.bund.de beantragt werden kann. Das flexible, zinsgünstige und einkommensunabhängige Darlehen wird über die KfW abgewickelt. Das maximale Kreditvolumen beträgt 7.200 Euro.
Das wohl bekannteste Programm ist das Bundesausbildungs­förderungsgesetz (BAföG), das am 1. September 1971 erstmals in Kraft trat und zuletzt am 1. August 2018 aktualisiert wurde. Unter www.bafög.de können Menschen mit deutscher Staatsangehörig­keit oder Bleibeperspektive in Deutschland einen Antrag auf BAföG stellen, wenn sie zudem eine Eignung für den gewählten Studien­gang nachweisen, den Bachelorstudiengang vor dem vollendeten 30. und den Master-Studiengang vor dem vollendeten 35. Lebens­jahr beginnen können. Derzeit liegt der Höchstsatz für Studierende, die nicht mehr zu Hause wohnen, bei monatlich 735 Euro. Alle im Artikel erwähnten Hochschulen beteiligen sich am För­derprogramm „Deutschlandstipendium“, das mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie privater Förderer Stipendien für leistungsstarke Studierende vergibt. Wer seinen Antrag bewilligt bekommt, erhält einkommensunabhängig pro Monat 300 Euro für mindestens zwei Semester bis maximal zum Ende der Regelstudienzeit. Auch regionale Förderprogramme lohnen sich: So können zum Beispiel Studierende der BUFA bei der Studienstiftung Orthopädie- und Rehatechnik oder der Münch-Stiftung ein Darlehen beantra­gen. Für Studierende in Niedersachen kommt wiederum das „Nie­dersachsenstipendium für Top-Abiturienten“ in Frage.

Studiengänge in Deutschland im Überblick

University of Applied Sciences and Arts
Franchise-Studiengänge an der Bundesfachschule für Orthopädie-Technik (BUFA)
Studiengang: Orthopädie- und Rehabilitationstechnik
(Vollzeit/praxisorientiert)
Fachbereich: Informationstechnik
Abschluss: Bachelor of Engineering
Voraussetzung: drei Jahre Berufserfahrung im Orthopädie-Techniker-Handwerk als Orthopädietechnik-Mechaniker, Orthopädie-Schuhtechniker oder als Orthopädie-Schuhtechnik-Meister, alternativ: Orthopädie-Mechaniker- und Bandagistenmeister. Aufgrund der Praxisintegration ist außerdem der Nachweis eines bestehenden Arbeits- bzw. Praktikumsverhältnisses mit einem Orthopädietechnik-Unternehmen erforderlich.
Bewerbung über: BUFA
Beginn: Wintersemester
Dauer: 6 Semester
Credit-Points: 180
Anmeldegebühren: 190 Euro
Verwaltungskostenbeitrag: 360 Euro
Studiengebühren: mindestens 15.150 Euro
Prüfungsgebühren: 1.500 Euro
Studienort: Dortmund
Studiengang: Orthopädie- und Rehabilitationstechnik (Vollzeit/praxisorientiert)
Fachbereich: Informationstechnik
Abschluss: Master of Engineering
Voraussetzung: Abgeschlossenes Bachelor-Studium in Orthopädie- und Rehabilitationstechnik, Technischer Orthopädie, Orthobionik oder anderen fachnahen Studiengängen wie bspw. Biomedizintechnik. Aufgrund der Praxisintegration ist außerdem der Nachweis eines bestehenden Arbeits- bzw. Praktikumsverhältnisses mit einem Orthopädietechnik-Unternehmen erforderlich.
Bewerbung über: BUFA
Beginn: Wintersemester
Dauer: 4 Semester
Credit-Points: 120
Anmeldegebühren: 190 Euro
Verwaltungskostenbeitrag: 240 Euro
Studiengebühren: 8.375 Euro
Prüfungsgebühren: 1.200 Euro
Studienort: Dortmund
Kontakt:
Fachhochschule Dortmund
University of Applied Sciences and Arts
Fachbereich Informationstechnik
Sonnenstraße 96, 44139 Dortmund
Tel.: 0231/911-29142
Fax: 0231/911-28183
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.fh-dortmund.de
Kontakt:
Bundesfachschule für Orthopädie-Technik (BUFA)
Schliepstraße 6–8, 44135 Dortmund
Angela Markovic
Tel.: 0231/559-1211
Fax: 0231/559-1333
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.ot-bufa.de
PFH Private Hochschule Göttingen
Studiengang: Campusstudium Orthobionik (Vollzeit)
Fachbereich: Healthcare Technology
Abschluss: Bachelor of Science
Voraussetzungen: allgemeine Hochschulreife/Fachhochschulreife, Hochschulzugangsberechtigung nach dem Niedersächsischen Hochschulgesetz
Beginn: Mitte September
Dauer: 8 Semester
Credit-Points: 240
Studiengebühren (monatlich): 700 Euro
Immatrikulationsgebühren (einmalig): 420 Euro
Prüfungsgebühren (einmalig pro Studiengang): 1.000 Euro
Studienorte: Zentrum für Healthcare Technology (ZHT) der PFH im Universitätsklinikum Göttingen sowie Veranstaltungen auf
dem Campus der PFH in Göttingen
Studiengang: Campusstudium Medizinische Orthobionik (Vollzeit)
Fachbereich: Healthcare Technology
Abschluss: Master of Science
Voraussetzungen: Bachelorabschluss Orthobionik, Bachelorabschluss Orthopädie-Ingenieur, mindestens 2. Staatsexamen für Mediziner
Dauer: 2 Semester
Credit-Points: 60
Studiengebühren (monatlich): 700 Euro für konsekutiv
studierende PFH-Absolventen, 800 Euro für Absolventen
aller anderen Hochschulen
Immatrikulationsgebühren (einmalig): 420 Euro
Prüfungsgebühren (einmalig pro Studiengang): 1.000 Euro
Studienorte: Zentrum für Healthcare Technology (ZHT) der PFH im Universitätsklinikum Göttingen sowie Veranstaltungen
auf dem Campus Göttingen
Studiengang: Sports-/Reha-Engineering (Vollzeit)
Fachbereich: Healthcare Technology
Abschluss: Master of Science
Voraussetzungen: erster berufsqualifizierender Studienabschluss mit mindestens 210 ECTS aus den Fachbereichen Sportwissenschaft, Sporttherapie, Medizintechnik, Naturwissenschaften und Ingenieurwesen.
Beginn: 1. Oktober
Dauer: 3 Semester Vollzeit
Credit-Points: 90
Studiengebühren (monatlich): 700 Euro für konsekutiv studierende PFH-Absolventen, 800 Euro für Absolventen aller anderen Hochschulen
Immatrikulationsgebühren (einmalig): 420 Euro
Prüfungsgebühren (einmalig pro Studiengang): 1.000 Euro
Studienorte: Zentrum für Healthcare Technology (ZHT) der PFH im Universitätsklinikum Göttingen sowie Veranstaltungen auf dem Campus Göttingen und auf dem Hansecampus Stade

Kontakt:
PFH Private Hochschule Göttingen
Weender Landstraße 3–7, 37073 Göttingen
Dr. Nadine Hugill
Tel.: 0551/306-7200
Fax: 0551/547-00190
E-Mail: healthcare@pfh.de
Internet: www.pfh.de
Fachhochschule Münster
Studiengang: Technische Orthopädie (Vollzeit)
Fachbereich: Physikalische Technik
Abschluss: Bachelor of Engineering
Voraussetzung: Hochschul- oder Fachhochschulreife und abgeschlossene Berufsausbildung in Orthopädietechnik oder Orthopädieschuhtechnik
Beginn: Wintersemester
Dauer: regulär 6 Semester/PraxisPlus: 7 Semester
Credit-Points: regulär 180/PraxisPlus: 210
Semesterbeitrag pro Semester: 285,74 Euro (davon 174,80 Euro für das NRW-Semesterticket)
Studienort: Steinfurt
Studiengang: Technische-Orthopädie (dual)
Fachbereich: Physikalische Technik
Abschluss: Bachelor of Engineering
Voraussetzung: Ausbildungsplatz im Bereich Orthopädie-Technik oder Orthopädie-Schuhtechnik, Einschreibung mit einem Ausbildungsvertrag inklusive Rahmenvertrag über die Aufnahme eines dualen Studiums möglich
Beginn: Wintersemester
Dauer: regulär 8 Semester/PraxisPlus: 9 Semester
Credit-Points: regulär 180/PraxisPlus: 210
Semesterbeitrag pro Semester: 285,74 Euro (davon 174,80 Euro für das NRW-Semesterticket)
Studienort: Semester 1–2 beim ausbildenden Unternehmen; Semester 6–8(9) in Steinfurt
Kontakt:
Fachhochschule Münster
Fachbereich Physikalische Technik
Stegerwaldstraße 39, 48565 Steinfurt
Tel.: 02551/962-166
Fax: 02551/962-201
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: https://www.fh-muenster.de/pt/studiengang-technische-orthopaedie.php
Technische Hochschule Mittelhessen
Studiengang: Biomedizinische Technik (Vollzeit)
Fachbereich: 04 Life Science Engineering (LSE)
Abschluss: Bachelor of Science
Voraussetzung: kein NC
Beginn: Wintersemester
Dauer: 6 Semester
Credit-Points: 180 + CP der Wahlpflichtmodule
Semesterbeitrag: im WS 2018/2019 ca. 290 Euro
Studienort: Gießen
Studiengang: Biomedizinische Technik (forschungsorientiert/Vollzeit)
Fachbereich: 04 Life Science Engineering (LSE)
Abschluss: Master of Science
Voraussetzung: abgeschlossenes Diplom- oder Bachelorstudium mit einer Abschlussnote von mindestens „gut“ (2,5 oder besser) in den Bereichen Biomedizinische Technik, Medizinische Physik, Physik, Elektrotechnik oder Informatik
Beginn: Winter- und Sommersemester
Dauer: 3 Semester
Credit-Points: 90 + CP der Wahlpflichtmodule
Semesterbeitrag: ca. 290 Euro
Studienort: Gießen
Kontakt:
Technische Hochschule Mittelhessen
University of Applied Sciences
Fachbereich: 04 Life Science Engineering (LSE)
Wiesenstraße 14, 35390 Gießen
Tel.: 0641/309-2500/2501
Fax: 0641/309-2914
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.thm.de
Justus-Liebig-Universität Gießen
Studiengang: Biomechanik-Motorik-Bewegungsanalyse
Fachbereich: 06 – Psychologie und Sportwissenschaft
Abschluss: Master of Science
Voraussetzung: Zulassungsvoraussetzung ist der Abschluss eines gesundheitsbezogenen Studiengangs, der entweder einen naturwissenschaftlich ausgerichteten sportwissenschaftlichen Schwerpunkt oder eine technische Orientierung hat. Auf Antrag wird vom Prüfungsausschuss geprüft, ob andere Abschlüsse als adäquat anerkannt werden können.
Beginn: Wintersemester
Dauer: 4 Semester
Credit-Points: 120
Semesterbeitrag: 290,16 Euro
Studienort: Gießen
Kontakt:
Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut für Sportwissenschaft
Kugelberg 62, 35394 Gießen
Tel.: 0641/992-52301/52201
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!,
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.uni-giessen.de
Hochschule Kaiserslautern
Studiengang: Orthopädie-Schuhtechnik
Fachbereich: Angewandte Logistik- und Polymerwissenschaften auf dem Campus Pirmasens
Abschluss: Bachelor of Sciences
Voraussetzung: Geselle der Orthopädieschuhtechnik oder
ähnlich und Hochschulreife
Beginn: Sommersemester
Dauer: 8 Semester berufsbegleitend
Credit-Points: 180
Kontakt:
Hochschule Kaiserslautern
University of Applied Sciences Fachbereich Angewandte Logistik- und Polymerwissenschaften
Schoenstraße 11, 67659 Kaiserslautern
Christian Schwarz, Studienrichtungsleiter Lederverarbeitung und Schuhtechnik
Tel.: 0631/372-47094
Fax: 0631/372-42105
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.hs-kl.de