11. Mai 2020
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ANNETTE SWITALA
 
Wie stark sind Orthopädieschuhtechnik-Betriebe von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen? Auf Initiative der Landesinnung Bayern für Orthopädie-Schuhtechnik, mit Unterstützung anderer Landesinnungen und des ZVOS führten wir vom 8. bis 16. April eine Online-Umfrage auf www.ostechnik.de durch. Die Antworten der 573 teilnehmenden Personen lassen erkennen, dass die Pandemie die Betriebe fast durchweg, jedoch in unterschiedlicher Weise trifft.
 
Die Corona-Pandemie hat ganz unterschiedliche Auswirkungen auf die Öffnungszeiten der Betriebe:  36,8 Prozent der Befragten geben an, zu den üblichen Zeiten geöffnet zu haben. 56,7 Prozent, ihr Betrieb sei eingeschränkt geöffnet. 6,49 Prozent erklären, ihr Betrieb sei gar nicht geöffnet. Die Hauptgründe für Schließungen sind zu wenig Kundenfrequenz (48,6 Prozent) und fehlende Aufträge (45,7 Prozent), gefolgt von der Sorge, dass sich Mitarbeiter anstecken (42,9 Prozent). 5,7 Prozent der Befragten gibt an, wegen erkrankter Mitarbeiter geschlossen zu haben. Als weitere Gründe für Schließungen werden benannt, einen Schuhhandel zu haben, Teil eines Schuhgeschäfts zu sein, durch Behörden zur Schließung aufgefordert worden zu sein oder sich solidarisch im Sinne der Kontaktbeschränkungen verhalten zu wollen.
 
Die Auswirkungen der Corona-Krise bekommen die OST-Betriebe deutlich zu spüren: Rund 64,2 Prozent der Teilnehmer sehen starke wirtschaftliche Auswirkungen auf ihren Betrieb. Nur 20,8 Prozent der Befragten geben an, gar keine Auswirkungen zu spüren. Fast 14 Prozent erwarten, dass sich die Auswirkungen zwei bis drei Wochen nach der Befragung bemerkbar machen werden. Nur etwa 1 Prozent der Befragten gibt an, keine Auswirkungen zu spüren. 98,5 Prozent der Teilnehmer, die wirtschaftliche Auswirkungen spüren, berichten von Umsatzeinbußen, 40,3 Prozent von Liquiditätsengpässen. 34,3 Prozent geben an, dass Kunden ihre Waren nicht abholen. Über Probleme in der Lieferkette berichten 28,3 Prozent der Teilnehmer, über Mitarbeiterausfälle rund 23,4 Prozent. Von Insolvenz sehen sich 6,4 Prozent der Befragten bedroht, Insolvenz bereits angemeldet haben 0,2 Prozent der Betriebe. 2,8 Prozent berichten, ihr Betrieb sei unter Quarantäne gestellt worden.
 
Die wirtschaftlichen Beeinträchtigungen durch die Corona-Krise in ihrem Betrieb schätzen nur 4,2 Prozent der Teilnehmer als leicht, 36,5 Prozent als mittel und 49,5 Prozent als schwer ein. 9,9 Prozent stufen die Lage als existenzbedrohend ein. Zum Zeitpunkt der Umfrage (Mitte April) erwarten 31,5 Prozent der Teilnehmer einen finanziellen Schaden von über 50 000 Euro für ihren Betrieb. 33,5 Prozent befürchten einen Schaden zwischen 20 000 und 49 999 Euro. 21,1 Prozent einen Schaden zwischen 10 000 und 19 999 Euro. 9,8 Prozent schätzen die erwarteten Einbußen auf 5000 bis 9000 Euro ein, 3,2 Prozent auf 1000 bis 4999, 0,75 Prozent auf bis zu 999 Euro.
 
Finanzielle Hilfsmaßnahmen
Corona-Hilfsmaßnahmen haben Mitte April 57,4 Prozent der Befragten in Anspruch genommen. Dabei liegt die Kurzarbeit mit 84,4 Prozent vorne, gefolgt von Corona-Soforthilfen des Bundes und der Länder (72,4 Prozent). Eine Reduzierung der Steuervorauszahlungen haben 37,7 Prozent der Teilnehmer in Anspruch genommen, rund 24 Prozent eine Erstattung der Umsatzsteuersondervorauszahlung. 26,3 Prozent haben eine Steuerstundung beantragt, 17,9 Prozent eine Stundung der Sozialversicherungsbeiträge. 10 Prozent der Befragten haben ein KfW-Darlehen beantragt, 7,8 Prozent einen Bank-Kredit. Erstattungen nach dem Infektionsschutzgesetz haben 2,6 Prozent der Betriebe in Anspruch genommen.
 
Als weitere Maßnahmen geben die Teilnehmer an, Darlehenszahlungen  ausgesetzt zu haben, Lebensversicherungen gestundet zu haben, eine Erhöhung des Kontokorrentkredits beantragt zu haben und Förderergänzungsdarlehen in Anspruch genommen zu haben. Auch sind Kündigungen ausgesprochen, Mieten gestundet oder gekürzt und insgesamt Ausgaben begrenzt worden. Von den Betrieben, die in nächster Zeit weitere Hilfen in Anspruch nehmen wollen, geben 68,4 Prozent an, noch Kurzarbeit beantragen zu wollen. 36,4 Prozent wollen noch Soforthilfen beantragen, und 39,4 Prozent Steuervorauszahlungen reduzieren. Einzelne Teilnehmer berichten in Kommentaren, gar keine Hilfen in Anspruch nehmen zu wollen, vor allem auf eigene Rücklagen zurückzugreifen oder den Rentenbeginn deutlich verschieben zu müssen (ein Teilnehmer sprach von zwei Jahren). Als Grund, kein Darlehen beantragen zu wollen, wird auch genannt, dass dieses zurückgezahlt werden müsse, wozu man sich nicht in der Lage sehe. 
 
Erfahrungen mit der Hausbank
Welche Erfahrungen haben die Betriebe gemacht, wenn sie Kredite bei Banken beantragen wollten? Die Teilnehmer konnten hier in einem freien Textfeld antworten. Insgesamt geben zahlenmäßig etwas mehr Teilnehmer an, gute Erfahrungen mit ihrer Hausbank und anderen Banken gemacht zu haben, aber viele Betriebsinhaber haben auch schlechte gemacht. Positive Bewertungen lauten beispielsweise „problemlos“, „bis jetzt nur gute Erfahrungen“, „superschnelle Bearbeitung“, „reibungsloser Ablauf“, „sehr bemüht, gut zu beraten“, „positives Entgegenkommen der Hausbank“, „schlanke und schnelle Begutachtung, schnelle Weiterleitung an die KfW“, „KfW-Kredit wurde genehmigt“, „gute, faire Zusammenarbeit mit Suche nach der günstigsten Lösung“, „problemlos über die N-Bank, da keine Hausbank involviert war“ oder „30-prozentige Kontokorrentkrediterhöhung ohne Probleme erhalten“. 
 
Negative Anmerkungen sind „Meiner Hausbank ist die aktuelle Situation egal – Unterstützung wurde abgelehnt“, „Antrag auf Kontokorrentkredit wurde abgelehnt“, „kein Entgegenkommen bei den Zinsen“, „bei 3 Prozent Zinsen kann ich darauf verzichten, zu teuer“, „Sicherheiten wurden nicht gewährt und somit kein Kredit zu akzeptablen Konditionen“, „das Soforthilfe-Darlehen wurde bis jetzt nicht ausbezahlt“, „keine Stundung der Darlehen, schlechter Zinssatz bei Darlehen. Erst müssen Reserven aufgebraucht werden, dann gibt es ein Liquiditätskonto mit einem Zinssatz von 1,8 Prozent“, „die Bank gibt mir kein Geld, ich soll übergeben oder verkaufen“, „Hausbank ist schlecht oder gar nicht informiert, wir müssen erst die vergangenen Geschäftsjahre prüfen, hoher bürokratischer und zeitlicher Aufwand“, „zu langsames Handeln, die Banken sind überfordert mit der Situation“, „Banken sagen, sie hätten keine Einnahmen und könnten deshalb keinen Kredit geben“, „die Hausbank lehnt einen Kredit kategorisch ab“, „die Hausbank bemüht sich nur, ihre eigenen Darlehen zu verkaufen“, „die Bank weiß genauso viel wie ich. Leider keine gute Kommunikation und es wird der Eindruck vermittelt, von dem KfW-Kredit abzulenken, um bankinterne Kredite vergeben zu können“.
 
Ein Teilnehmer schreibt: „Unserem Gefühl nach scheuen die Banken die restlichen 10 Prozent Bürgschaftsanteile bei Betrieben unter 10 Mitarbeitern für KfW-Mittel [Anmerkung der Red.: zum Zeitpunkt der Befragung wurden die KfW-Darlehen noch nicht zu 100 Prozent vom Staat abgesichert]. Erstgespräche hierzu haben wir bereits in der ersten Märzwoche geführt. Stand heute: Ich solle mich in Geduld üben, ich sei ja nicht der einzige (...). Die Umsetzung von Altmeiers Versprechen der schnellen Hilfe sehen wir hier leider nicht. Schonmal gar nicht unbürokratisch und einfach. Die bankseitig geforderten Unterlagen können aus unserer Sicht nur vom Steuerberater vorbereitet werden und der macht das auch nicht umsonst. Da rechne ich mit hohen Rechnungen.“
 
Meinungen zu den Finanzhilfen 
In den freien Kommentaren wird – neben einigen Aussagen, dass die Soforthilfen reibungslos und gut geklappt hätten – der Wunsch auf mehr Unterstützung und Soforthilfe für den Mittelstand laut. „Darlehen helfen auf Dauer auch nicht aus der Krise, weil sie zurückbezahlt werden müssen“, meint ein Teilnehmer. Für die Kritik an den Soforthilfen sei hier beispielhaft zitiert: „Wir finden es ein Unding und eine Frechheit, wie die Politik damit wirbt, sie würde die kleinen Unternehmen mit Soforthilfe unterstützen. In der Bevölkerung entsteht der Eindruck, dass alle kleinen Unternehmen diese Soforthilfe zwischen (in Hessen) 10 000 und 30 000 Euro bekämen. Das ist aber leider nicht der Fall. Die Soforthilfe wird wohl für einen Großteil der Betriebe nicht zu beantragen sein, wenn man im Nachhinein nicht eine Betrugsklage befürchten möchte. Wir haben in den letzten Jahren gut gewirtschaftet und einen gewissen Beitrag an Rücklagen geschaffen. Außerdem benötigen wir diese Rücklagen, um unsere Vororder im Schuhhandel und im Sporthandel zu finanzieren, die im August, September und Oktober im hohen fünfstelligen Bereich auf uns zukommen wird. Daher befinden wir uns durchaus in einem Liquiditätsengpass. Es wird aber bei der Antragsstellung nur auf die reine Ist-Situation des Kontos geschaut. Da spielt es wohl auch keine Rolle, ob das Geld auf dem Konto kreditfinanziert oder unseres ist. Erst wenn dieser Guthabenbetrag einschließlich Kontokorrekt in Anspruch genommen wurde, ist von einem Liquiditätsengpass auszugehen, der zum Antrag auf Soforthilfe berechtigt. Das empfinden wir gewissermaßen als Augenwischerei. Die Politik hat uns das Geschäft (den Einzelhandel) geschlossen, was uns einen Umsatzrückgang von 82 Prozent in diesem Bereich beschert hat. Unserer Meinung nach sollte ein solcher, auf politischen Maßnahmen resultierender Umsatzausfall ebenfalls durch das Soforthilfepaket unterstützt werden.“
 
Auswirkungen auf die Mitarbeiter
Zum Umfragezeitpunkt geben 31,4 Prozent der Befragten an, die Mitarbeiter würden noch im Unternehmen arbeiten. 10,5 Prozent berichten, die Mitarbeiter seien teilweise im Home office. 0,4 Prozent hatten alle Mitarbeiter ins Home office geschickt. 64,1 Prozent geben an, die Mitarbeiter seien in Kurzarbeit, 41,9 Prozent, die Mitarbeiter arbeiteten mit verkürzter Arbeitszeit. Immerhin 17,4 Prozent geben an, die Mitarbeiter würden gar nicht arbeiten. 11,7 Prozent geben an, Mitarbeiter seien zur Kinderbetreuung nach Hause geschickt worden, 12,9 Prozent, Mitarbeiter seien krank oder in Quarantäne. 6,6 Prozent der Befragten berichten, dass Mitarbeiter entlassen werden mussten.
 
Wie aus den freien Kommentaren deutlich wird, haben sich manche Inhaber dafür entschieden, vorübergehend alles alleine zu bearbeiten, um die Kosten niedrig zu halten. Zwei Betriebe geben an, aus Infektionsschutzgründen in zwei verschiedenen Teams zu arbeiten, die täglich wechseln. Einige Chefs berichten, erst auf Urlaub sowie Überstunden und dann erst auf Kurzarbeit für die Mitarbeiter zurückgegriffen zu haben. Einige Mitarbeiter hätten Urlaub vor Kurzarbeit bevorzugt, um keine Gehaltseinbußen zu haben.
 
Die Gefühle der Mitarbeiter scheinen in der Krise eine große Bandbreite zu zeigen: 24,4 Prozent der Befragten berichten, dass mehr Angst und Unruhe im Team herrschen, 26,7 Prozent sagen, das Team bleibe gelassen. 28,9 Prozent spüren mehr Zusammenhalt im Team. In den freien Antworten zu diesem Thema wird vermerkt, dass die Rolle des Chefs derzeit stärker gefragt sei – und dass die Aufgabe des Teambuildings jetzt besonders wichtig sei. Berichtet wird, dass Mitarbeiter Angst vor Ansteckung und dem Patientenkontakt haben.
 
Perspektive nach den Ausgangsbeschränkungen
Sofern die Kontaktbeschränkungen ab Mai wieder deutlich gelockert werden, schätzen 41,3 Prozent der Teilnehmer die Perspektive für den Bereich Orthopädieschuhtechnik so ein, dass die Patienten ihre Versorgungen zu einem guten Teil nachholen werden und sich der Umsatzrückgang über das Jahr in Grenzen halten wird. 58,7 Prozent erwarten über das Jahr gesehen jedoch einen spürbaren Umsatzrückgang auch in der Orthopädieschuhtechnik und befürchten, dass Patienten die ein oder andere Versorgung ausfallen lassen.
 
Deutlich schlechter sieht es im Bereich Schuhhandel aus: Hier glauben 85,3 Prozent der Befragten, dass die verlorenen Wochen im März und April nicht nachzuholen sind. Nur 14,7 Prozent denken, noch einen großen Teil der Frühjahr- und Sommerware zu angemessenen Preisen verkaufen zu können, falls der Schuhhandel Ende April wieder öffnet (war zum Zeitpunkt der Umfrage nicht bekannt).
 
In den freien Kommentaren wird mehrfach darauf hingewiesen, dass sehr viel weniger, in manchen Betrieben sogar gar keine Verordnungen von Ärzten mehr kommen. Die Schließungen im Schuhhandel würden sich auch darin bemerkbar machen, dass deutlich weniger Schuhzurichtungen in den Werkstätten vorgenommen werden können. Hier befürchten viele Betriebe, dass sich die Auftragsrückgänge noch mehrere Wochen nach den Öffnungen des Schuhhandels und den Lockerungen der Kontaktbeschränkungen weiter fortsetzen werden.
 
Mehrere Stimmen kritisieren im Zusammenhang mit den Schließungen des Schuhhandels, dass Supermärkte weiterhin Nebenprodukte wie Schuhe, Bandagen oder Einlegesohlen verkaufen dürfen. Auch der Konkurrenzdruck durch den Online-Handel sei durch die Corona-Krise nochmals erheblich gestiegen.
 
Auch wird darauf hingewiesen, dass sich die schlimmsten Folgen der Krise erst verzögert bemerkbar machen werden. Ältere Kunden würden auch weiterhin nicht zum Arzt gehen, auch Jüngere weiterhin Angst vor Ansteckung haben. „Die Maßnahmen und Hilfen sind nur auf die ersten Pandemieauswirkungen ausgerichtet. Diese Hilfen werden uns nicht helfen, da wir Unterstützung erst ab Juli/August beantragen können, dann wird es keine Hilfen vom Staaat mehr für uns geben. Weitere Aufträge für die nächsten Monate werden wegbrechen“, so eine Stimme. Ein anderer Teilnehmer befürchtet, dass sich Kunden längerfristig gegen wirtschaftliche Aufzahlungen entscheiden könnten und die Preise der Krankenkassen noch  mehr gedrückt werden könnten.
Des Weiteren wird die Sorge geäußert, dass die Krise zum Verlust wertvoller Facharbeiter in den Betrieben führen könnte.
Einige Teilnehmer erinnern aber daran, dass es anderen Branchen wesentlich schlechter geht: „Trotzdem sind wir glücklich, dass zurzeit kein Ausgangsverbot besteht und wir noch arbeiten können/dürfen. Es gibt Menschen, die zurzeit nicht arbeiten, andere arbeiten zu viel (z.B. Pflege) und andere dürfen weiterarbeiten, wissen aber nicht, wie lange noch. Wir OST-Betriebe gehören zur letzen Gruppe. Es geht uns relativ gut. Wir möchten momentan kein Hotel und auch keine Pflegeeinrichtung bzw. Lebensmittelverkauf führen (...). Unser Wunsch für die Zukunft: Das positive und ruhige Miteinander mit den Krankenkassen sollte auch nach der Corona-Krise beibehalten werden.“
 
 
Foto: joef/AdobeStockSchutzausrüstung geht zur Neige
In der zweiten Aprilwoche können noch 31,9 Prozent der  Befragten sagen, ihr Vorrat an Schutzausrüstung (Mundschutz, Desinfektionsmittel und Schutzkittel) sei ausreichend. 46,6 Prozent sehen sich bislang gut ausgestattet, geben aber an, dass ihr Vorrat zur Neige gehe. 18,9 Prozent sehen sich schlecht ausgestattet, 2,1 Prozent gar nicht mehr. Die Betriebe berichten jedoch von überteuerten Preisen für Hygieneartikel und Schutzausrüstung. Desinfektionsmittel seien noch eher vorhanden als Masken oder Schutzkittel. „Improvisation ist alles“ schreibt ein Teilnehmer und gibt wie viele andere der Befragten an, Masken selbst zu nähen. „Schutzausrüstung muss dringend vom Land bereitgestellt werden und Hygienevorschriften neu definiert werden“, schreibt ein Orthopädieschuhmacher. „Mitarbeiterschutz hat Priorität und muss wichtiger sein als Präqualifizierung oder andere Forderungen, vor die die Betriebe gestellt werden.“
 
Die Teilnehmer der Umfrage
Insgesamt nahmen 573 Personen an unserer Umfrage teil. Die Teilnehmer stammen aus allen Bundesländern, mit den deutlich höchsten Anteilen aus Bayern (30,7 Prozent), Hessen (16,4 Prozent), Baden-Württemberg (15,6 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (10,6 Prozent). 57,2 Prozent der Betriebe, die an der Umfrage teilnahmen, haben Orthopädie­schuhtechnik und Schuhhandel, 20,8 Prozent reine Orthopädieschuhtechnik. 18,1 Prozent haben sowohl OST als auch OT/Sanitätshaus. 62,8 Prozent der Teilnehmer arbeiten in gemieteten Räumlichkeiten, 37,2 Prozent in Eigentum. 49,6 Prozent geben an, ihr Betrieb habe 1 bis 5 Mitarbeiter, 22,6 Prozent haben 6 bis 9 Mitarbeiter, 14,7 Prozent 10 bis 19 Mitarbeiter und knapp 13 Prozent über 20 Mitarbeiter. 21 Prozent der befragten Betriebe liegt in Städten mit über 100 000 Einwohnern, 11,5 Prozent in Städten zwischen 50 000 und 99 999 Einwohnern, 25,9 Prozent in Städten mit 20 000 bis 49 999 Einwohnern, 23,2 Prozent in Städten mit 10 000 bis 19 999 Einwohnern und 18,5 Prozenten in Städten unter 10 000 Einwohnern.
 
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