24. Juni 2022
Foto: deagreez/Adobe Stock

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BIRGIT NAGEL

Manche Kollegen kommen bereits bei geringen gesundheitlichen Beschwerden nicht zur Arbeit, andere gehen dagegen auch mit gravierenden Beschwerden noch an ihren Arbeitsplatz. Oft heißt es dann: „Das ist nur eine kleine Erkältung, deswegen muss ich doch nicht gleich zu Hause bleiben“ oder „Ich komme trotz meiner Beschwerden zumindest für einen halben Tag“. Die Folgen für sich selbst, die Kollegen und die Arbeitsqualität werden dabei oft nicht vollständig bedacht.

Wenn Mitarbeiter krank zur Arbeit kommen, gibt es dafür meist einen oder mehrere Gründe:

  • Kollegialität: Der kranke Mitarbeiter möchte seinen Kollegen nicht zumuten, seine Aufgaben mit zu erledigen.
  • Angst vor Fehlern: Der Mitarbeiter befürchtet, dass Fehler eintreten, wenn es keinen kompetenten Vertreter gibt und seine Aufgaben von einer weniger qualifizierten Person erledigt werden.
  • Hohe Arbeitsbelastung: Der Mitarbeiter befürchtet, dass hohe Arbeitsrückstände entstehen, die sich nur schwer wieder abbauen lassen.
  • Angst vor Imageverlust: Der Mitarbeiter befürchtet, von Chefs und Kollegen als faul oder unmotiviert wahrgenommen zu werden, insbesondere wenn die Krankheit unmittelbar nach dem Urlaub oder nach dem Wochenende eintritt. Manche Mitarbeiter möchten auch nicht zugeben, dass sie in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt sind.
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