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Begriff Definition
Ganganalyse

Computerassistiertes Verfahren zur Analyse des Gangbildes während des Gehens mithilfe von an Beinen, Rumpf und Armen positionierten Markern.

Indikationen: Gangstörungen, nach Amputationen in den unteren Extremitäten und bei Rehabilitation neuromuskulärer Erkrankungen.

Ganglion

sogenanntes Überbein, von der Sehnenscheide oder Gelenkkapsel ausgehende gutartige Gallertzyste

Gangzyklus

Zeitspanne zwischen zwei Fersenauftritten desselben Fußes; bestehend aus Stand- und Schwungphase.

Gehgeschwindigkeit

Messwert, mit der sich der Körper während des Gehens fortbewegt; ergibt sich aus der Anzahl der Schritte pro Minute multipliziert mit der Schrittlänge.

Normalwerte bei Erwachsenen: 100 Zentimeter pro Sekunde und bei Kindern: 
60 Zentimeter pro Sekunde.

Gehspur

Ichnogramm; Aufzeichnung der Gehlinien zum Ausschluss von Gangstörungen.

Gehtest

Ermittlung der Schrittzahl beziehungsweise der Zeit bis zum Auftreten von Wadenschmerzen zum Beispiel auf dem Laufband.

Genu

Kniegelenk

Genu valgum (Pl. Genua valga) 


X-Bein

Genu varum (Pl. Genua vara)

O-Bein

Genua recurvata

abnorme Überstreckbarkeit des Unterschenkels im Kniegelenk, sog. Hohlknie

Gipsabdruck

Zur Herstellung von Maßeinlagen zunächst als Negativabdruck des Fußes; durch 
Ausgießen Erhalt eines Positivmodells des Fußes, worüber die Maßeinlage gefertigt wird.

Wirkungsweise: dreidimensionale Erfassung des Fußes mit exakter Formanpassung des Fußes.

Greifwulst (selten)

Zurichtung an der Einlage oder Bettung im Konfektionsschuh; allerdings mit möglicher Einengung der Zehen.

Indikation: Abstützung der Zehen beim 
Abrollvorgang des Fußes.

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