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Begriff Definition
Schuhgelenk

Starre Sohlenverstärkung aus festem Kunststoff, Karbon oder Stahl zwischen 
Absatz und Sohle (proximal der Mittelfußköpfchen) (s. u. Schuhelemente).

 

Schuhlasche

Unter der Schnürung gelegener Teil zum Schutz des Fußrückens.

Wirkungsweise: Druckschutz, zusätzliche Abpolsterung vor allem beim diabetischen 
Fuß verhindert Kompression von Gefäßen, Nerven, Muskeln und Sehnen.

Schuhmaß

Im Angelsächsischen in Size. Die Sizeeinteilung erfolgt nach Zollmaß; 1 Zoll entspricht 3 Size; 1 Size = 0,846 Zentimeter, so dass 
1 Zoll = 2,54 Zentimeter ist.

Schwungbein 
(synonym Spielbein)

Das beim Gehen nicht belastete Bein.

Schwungphase

Phase des Gangzyklus, wobei der Fuß nicht den Boden berührt (beträgt zirka 56% der Standphase).

Zusammensetzung aus Beschleunigungsphase (nach Zehenabstoß) und Verzögerungsphase (Übergang in den Fersenkontakt).

Sensomotorische oder ­neurologische Einlagen

Versehen mit Elementen verschiedener 
Härte. Geeignet für Kinder und Sportler.

Wirkungsweise: Stimulation von Muskeln und Muskelketten durch weiche Elemente verschiedener Stärke auf einer Trägerplatte; Verbesserung des Kontakts mit der Fuß­sohle, Druckumverteilung an der Fußsohle bei vorhandenen Druckspitzen; Verbesserung der Koordination.

Serienschuh, semiorthopädischer (synonym Aufbauschuh)

Semikonfektionierter Schuh (Halbfabrikat) mit entsprechender Polsterung im Innenbereich, ohne Innennähte, entsprechend angepasster Höhe und Weite vor allem im Vorfußbereich, mit gegebenenfalls ortho­pädischen Zurichtungen am Schaft oder Boden des Schuhs wie zum Beispiel Pufferabsatz, Abrollsohle, Laschenpolsterung, Vorfußverbreiterung, angepasste Vorfußkappe und notwendiger Maßeinlage;

Sesamoiditis

Entzündung eingelagerter Schaltknochen unter dem 
Großzehengrundgelenk

Shore-Härte

Angabe zur Elastizität und Härte von Werkstoffen

Shore-Härten

Angabe zur Elastizität und Härte nach Shore (Härtegrad) von Werkstoffen.

Shore-A-Härte 10, 20, 30 bis 70 relativ 
unelastisch, Shore-A-Härte 20 zum Beispiel für Entlastungs- wie Polsterorthesen.

Sichelfuß

Synonym: Pes adductus;  Anspreizung des Vor- und Mittelfußes

Sohlenkontakt

Bestandteil des Gangzyklus; Aufliegen der gesamten Sohle auf dem Boden; in der Regel beträgt die Dauer zirka 8 Prozent des Gangzyklus und 12 Prozent der Standphase.

Sohlenranderhöhung

Orthopädische Zurichtung innen oder ­außen an der Laufsohle.

Wirkungsweise: Veränderung der Belastung der Sprunggelenke beim Auftritt entweder in Supination oder Pronation des Fußes; Entlastung des Bandapparates auf der jeweils erhöhten Seite.

Indikationen: posttraumatische Innen- oder Außenbandläsionen und postoperativ.

Sohlenversteifung

Orthopädische Zurichtung: Versteifung der gesamten Brandsohle mithilfe von Gießharz, verstärkter Karbonfaser oder Glas­fasergewebe, in seltenen Fällen Verwendung einer V2A-Stahlfeder in Kombination mit einer Mittelfußrolle.

Sondereinlagen

Sondereinlage mit Lochaussparung und 
Lederbezug.

Wirkungsweise: Druckentlastung.

Indikationen: plantarer Fersensporn, Spondylitis ankylosans (synonym Morbus Bechterew), Ansatztendopathie der Palmaraponeurose.

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