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Einlagen

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Begriff Definition
Einlagen

Unterschieden werden

  • Konfektionierte Einlegesohlen
  • Konfektionierte Fußstützen
  • Orthopädische Maßeinlagen

Konfektionierte Einlegesohlen benötigen keine ärztliche Verordnung. Sie werden als mechanische Hilfsmittel allgemein bei Fußbeschwerden verwendet, wobei keine verbessernde  Wirkung auf vorliegende Fußerkrankungen erfolgt. Die Einlegesohlen dienen zur Wärmeverbesserung, Weichpolsterung und Schweißabsorption. Verwendet werden verschiedene Materialien. Die weiche flexible Grundsohle ist zum Beispiel mit Wolle, Aktivkohle, Schaumstoff oder Textilfasergewebe oder perforiertem Material überzogen.

Konfektionierte, leichte und platzsparende Fußstützen sind zur Abstützung der Gewölbe vorgesehen. Zur  Fertigung werden haltbare und elastische Materialien wie Gummi, Schaumstoffe, Kork-Latex-Gemische, die mit Leder oder textilen Stoffen ­überzogen sind, verwendet.

Orthopädische Maßeinlagen werden zur Behandlung von Fußerkrankungen und Fußdeformitäten vom Arzt paarweise verordnet und vom Orthopädietechniker oder Orthopädieschuhmacher gefertigt. Mit Maßeinlagen können statische und dynamische Belastungen des Fußes verbessert werden. Weiterhin ist eine Druck- und Gewichtsumverteilung wichtig.

Unterschieden werden Stütz-, Korrektur-, Bettungs-, Sonder-, sensomotorische Einlagen und diabetesadaptierte Fußbettungen.

Für den kindlichen wachsenden Fuß kommen vorwiegend korrigierende Maßeinlagen infrage. Beim diabetischen oder rheumatischen Fuß sind zur Druckumverteilung durch Abbau von Druckspitzen diabetesadaptierte Fußbettungen unverzichtbar.  

 

(Siehe auch Bettungs-, Detorsions-, Drei­backen-, Korrektur-, Sport- und Sondereinlagen)

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