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Begriff Definition
Sensomotorische oder ­neurologische Einlagen

Versehen mit Elementen verschiedener 
Härte. Geeignet für Kinder und Sportler.

Wirkungsweise: Stimulation von Muskeln und Muskelketten durch weiche Elemente verschiedener Stärke auf einer Trägerplatte; Verbesserung des Kontakts mit der Fuß­sohle, Druckumverteilung an der Fußsohle bei vorhandenen Druckspitzen; Verbesserung der Koordination.

Serienschuh, semiorthopädischer (synonym Aufbauschuh)

Semikonfektionierter Schuh (Halbfabrikat) mit entsprechender Polsterung im Innenbereich, ohne Innennähte, entsprechend angepasster Höhe und Weite vor allem im Vorfußbereich, mit gegebenenfalls ortho­pädischen Zurichtungen am Schaft oder Boden des Schuhs wie zum Beispiel Pufferabsatz, Abrollsohle, Laschenpolsterung, Vorfußverbreiterung, angepasste Vorfußkappe und notwendiger Maßeinlage;

Sesamoiditis

Entzündung eingelagerter Schaltknochen unter dem 
Großzehengrundgelenk

Shore-Härte

Angabe zur Elastizität und Härte von Werkstoffen

Shore-Härten

Angabe zur Elastizität und Härte nach Shore (Härtegrad) von Werkstoffen.

Shore-A-Härte 10, 20, 30 bis 70 relativ 
unelastisch, Shore-A-Härte 20 zum Beispiel für Entlastungs- wie Polsterorthesen.

Sichelfuß

Synonym: Pes adductus;  Anspreizung des Vor- und Mittelfußes

Sohlenkontakt

Bestandteil des Gangzyklus; Aufliegen der gesamten Sohle auf dem Boden; in der Regel beträgt die Dauer zirka 8 Prozent des Gangzyklus und 12 Prozent der Standphase.

Sohlenranderhöhung

Orthopädische Zurichtung innen oder ­außen an der Laufsohle.

Wirkungsweise: Veränderung der Belastung der Sprunggelenke beim Auftritt entweder in Supination oder Pronation des Fußes; Entlastung des Bandapparates auf der jeweils erhöhten Seite.

Indikationen: posttraumatische Innen- oder Außenbandläsionen und postoperativ.

Sohlenversteifung

Orthopädische Zurichtung: Versteifung der gesamten Brandsohle mithilfe von Gießharz, verstärkter Karbonfaser oder Glas­fasergewebe, in seltenen Fällen Verwendung einer V2A-Stahlfeder in Kombination mit einer Mittelfußrolle.

Sondereinlagen

Sondereinlage mit Lochaussparung und 
Lederbezug.

Wirkungsweise: Druckentlastung.

Indikationen: plantarer Fersensporn, Spondylitis ankylosans (synonym Morbus Bechterew), Ansatztendopathie der Palmaraponeurose.

Spannleisten

Begriff aus der Schuhtechnik: Leisten, 
der nach Fertigung des Schuhs zur Erhaltung der Schuhform gesteckt wird.

Spannmaß (s. a. Fußmaß)

Distanz, gemessen vom Gelenkspalt der 
Basis des I. Mittelfußknochens und dem 
Os cuneiforme mediale zur Basis des V. 
Mittelfußknochens.

Spezialschuh, orthopädischer 
(s. u. Therapieschuhe)

Konfektionierte Schuhe für spezielle orthopädische Anforderungen mit besonderen Elementen.

Wirkungsweise: Linderung von Funktionsstörungen, Korrektur kindlicher Fußfehlstellungen, Dämpfung, Verbesserung des Abrollvorgangs, Stabilisierung und zur frühen Mobilisation.

Spinalkanalstenose

Einengung des Wirbelkanals

Spitzenhub 
(s. u. Schuhelemente)

Abstand der Schuhspitze zum Boden.

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