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Begriff Definition
Tendovaginitis

abakterielle Entzündung der Sehnen bzw. Sehnenscheiden am Sehnenansatz (Ansatztendopathie)

Therapieschuhe

Konfektionierte Schuhe mit orthopädischen Elementen.

Dazu gehören Anti-Varus-Schuhe für 
Kinder, Vorfuß- und Rückfußentlastungsschuhe, Verbandschuhe und Stabilisationsschuhe.

Tintenlöschersohle

Orthopädische Zurichtung konvexe Sohlenrolle unter Einbeziehung der Laufsohle und des  Absatzes.

Wirkungsweise: Verbesserung des Abrollvorganges des Fußes beim Gehen.

Torqueelabsatz (Rotationsabsatz oder Torsionsabsatz)

Orthopädische Schuhzurichtung am Absatz:

Wirkungsweise: Drehung des Rückfußes beim Gehen nach innen oder außen durch angebrachte Lamellen.

Indikationen: Innen- oder Außenrotationsfehlstellung der Beinachse, Varusfehlstellung des Vorfußes oder Hüftfehlstellungen.

Trippe

Unterschuh für Schnabelschuhe im Mittelalter.

Trisomie 21

Chromosomenstörung (sogenannte Erbkörperchen) mit pathologischer (krankhafter) Verdreifachung des Chromosoms 21

Trittschaum

Geschäumtes Kunststoffmaterial zur Anwendung von Fußabdrücken (im Stand) für die Fertigung von Gipspositiven für orthopädische Maßeinlagen.

Trittspur (synonym Blaudruck)

Belastungsabdruck der Fußsohle (Stempelabdruck) mit anschließender Umrisszeichnung. Zweidimensionales Messverfahren.

Mittels Scanner kann die Umwandlung und Speicherung in ein digitalisiertes Farbfoto auf dem Bildschirm erfolgen;

Überstemme

Begriff aus der Orthopädieschuhtechnik 
(s. Schuhelemente)

Seitliches Lederstück zwischen Vorderkappe und Hinterkappe.

Valgusgonarthrose

Verschleiß im Kniegelenk durch eine lateral konkave Fehlstellung des Kniegelenks (X-Stellung)

Varusgonarthrose

Verschleiß im Kniegelenk durch eine lateral konvexe Fehlstellung (O-Stellung)

Verbandschuhe

Konfektionierte Schuhe aus textilem Material für Verbände und Weichteilschwellungen (Ödeme) zum sofortigen Gebrauch; Klettverschluss und weiter Einstieg, individuelle Fußbettung, Zurichtungen am Schaft und Sohle begrenzt möglich.

Versorgungsintervalle Orthopädische Maßschuhe

Eine Verordnung von orthopädischen Maßschuhen liegt vor, wenn eine notwendige Versorgung mit üblichen orthopädieschuhtechnischen Hilfsmitteln wie Einlagen und orthopädische Zurichtungen am Konfektionsschuh nicht möglich ist.

Versorgungsintervalle von 
orthopädieschuhtechnischen Hilfsmitteln Allgemeine Grundlagen

Orthopädische Hilfsmittel können von dem Arzt verordnet werden, der das Hilfsmittel auch abnehmen kann. Das Verordnungsblatt muss explizite Angaben für das zu empfehlende orthopädische Hilfsmittel enthalten wie:

Vorderkappe 
(s. u. Schuhelemente)

Vorderer oberer Teil des Schuhs, der mit dem Schaft und der Hinterkappe eine 
Einheit bildet.

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