Foto: barameefotolia/AdobeStock
CORNELIA MEIER
 
Der erste Eindruck zählt. Das gilt nicht nur für zwischenmenschliche Beziehungen, sondern auch für Ihre Website. Neben der Optik spielt dabei die einfache Benutzbarkeit und Orientierung eine wichtige Rolle. Finden sich Ihre potenziellen Kunden nicht sofort zurecht, sind sie schneller weg, als Ihnen lieb ist. Eine zweite Chance gibt es in den meisten Fällen nicht. Wie die Gestaltung Ihrer Website nicht zum Fallstrick wird, erfahren Sie hier. Ergonomie spielt nicht nur bei der Gestaltung Ihres Arbeitsplatzes eine wichtige Rolle. Genauso zentral ist sie für Ihren Webauftritt. Spricht man über Ergonomie im Web, geht es dabei vor allem um eins: die Benutzbarkeit. Das heißt, jede Website sollte stets unter Berücksichtigung ihrer Bedienerfreundlichkeit beziehungsweise ihrer Gebrauchstauglichkeit (Usability) entwickelt werden. Im Fokus steht dabei der Besucher der Website, mit den jeweils eigenen Bedürfnissen und Anforderungen. Es geht also um die Frage: Wie finden sich meine Kunden auf meiner Website am besten zurecht? Davon ausgehend ist eine „optimale Web-Ergonomie“ dann erreicht, wenn eine jede Webseite des Webauftritts vollständig auf die Bedürfnisse, Fertigkeiten, Kenntnisse und Möglichkeiten der Benutzer zugeschnitten ist. So lautet zumindest die Theorie. Doch was bedeutet das für Ihre Website?
 
Einmal ist keinmal
Eines vorweg: Ergonomisches Website-Design ist ein Prozess. Kein Projekt, das Sie einmal umsetzen und dann vergessen können. Zwar gibt es grundlegende Struktur- und Gestaltungsanforderungen, die erfüllt werden müssen, damit Besucher sich auf Ihrer Website orientieren können. Anpassungen und Optimierungen müssen Sie aber immer wieder vornehmen. Vielleicht verändert sich mit einem neuen Angebot oder einer Zusatzqualifikation Ihre Zielgruppe und damit auch die Anforderungen an die Website. Oder die Art und Weise, wie Kunden kommunizieren, verändert sich. Vor allem jüngere Menschen ziehen bereits heute eine Online-Terminvergabe einer telefonischen Vereinbarung vor. Hier heißt es: neugierig und aufmerksam bleiben. Beobachten Sie auch Ihr eigenes Verhalten. Wann spricht Sie eine Website an? Und was veranlasst Sie dazu, sie umgehend zu verlassen? Zur Betriebsblindheit kommt es auch, wenn es um die Webpräsenz geht. Sie kennen Ihr Angebot schließlich aus dem Effeff. Nehmen Sie von Zeit zu Zeit auch einmal die Perspektive Ihrer Kunden ein. Würde Frau Huber die Beschreibungen verstehen? Und was ist mit Herrn Meisner? Oft hilft es auch, einen Außenstehenden mit einzubeziehen, der Ihre Website unvoreingenommen „testet“. Vielleicht sind die Menüpunkte doch nicht so eindeutig wie gedacht und der Weg zum Kontaktformular für etwaige E-Mail-Anfragen nicht von allen Webseiten schnell erreichbar. Am besten eignen sich hier Personen, die einen anderen beruflichen Hintergrund haben. Freunde und Bekannte helfen Ihnen sicher gerne.
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