ostechnik.de - Biomechanik
Biomechanisch, Diabetis, Überlastung
05. Dezember 2017

Biomechanischer Untersuchungsgang für den diabetischen Fuß

Unphysiologische Belastungen sind eine wesentliche Ursache für die Entstehung von Ulcera und Rezidiven am Diabetischen Fuß. Um die individuellen biomechanischen Problemstellungen des Fußes möglichst frühzeitig zu erkennen, empfiehlt es sich, eine Reihe von Untersuchungen regelhaft durchzuführen. Von Dirk Hochlenert, Gerald Engels und Johannes Beike

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Prof. Gert-Peter Brüggemann
05. September 2017

Die biologische Antwort auf mechanische Reize verstehen

„Es war eine spannende Reise“ – so fasste Prof. Gert-Peter Brüggemann bei seiner Abschiedsvorlesung am 11. Juli 2017 34 Jahre Forschung und Lehre an der Deutschen Sporthochschule Köln zusammen. ­Pointiert beleuchtete er die für ihn faszinierendsten Erkenntnisse der Biomechanik und die wichtigsten ­Arbeiten seines Forschungsteams aus dieser Zeit. Von Annette Switala

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Ab- und Umbauprozess
05. September 2017

Der ältere Mensch und Einlagen

Beim Alterungsprozess verändern sich alle Anteile des sensomotorischen Systems – es findet ein Ab- und Umbauprozess statt. Einlagen können hier einen positiven Einfluss auf die Biomechanik, die Balance und krankheitsspezifische Beschwerden ausüben. Von Wolfgang Laube, Michael Kaune und Gregor Pfaff

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Zehenstegsandalen mit konturiertem Fußbett gegenüber herkömmlichem Schuhwerk
10. Juli 2017

Studie: „Flip-Flops“ mit Fußbett reduzieren Fußschmerzen

Eine randomisierte, kontrollierte Studie, die an der Podiatrischen Klinik der Universität Newcastle und am Wyong Hospital durchgeführt wurde, zeigte, dass Zehenstegsandalen mit konturiertem Fußbett gegenüber herkömmlichem Schuhwerk einen signifikanten Effekt bei der Verringerung von Fußschmerzen haben können. Von Annette Switala

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Die BTU-Forscher Niklas Vogt (l.) und Jonas Krenz (r.) entwickelten eine Einlegeschale für Bahnradsportler
10. Juli 2017

Carboneinlegeschale für Bahnradsportler

Bahnradprofi Eric Engler geht bei Wettkämpfen mit einer Einlegeschale aus carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK) an den Start, die an der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg entwickelt wurde. Diese verhindert Bewegungen des Fußes im Schuh. Dadurch wird eine optimale Kraftübertragung während der Startphase ermöglicht. Von Christina Baumgartner

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Die Mechanosensoren der Hand sind weitaus sensitiver als die des Fußes
10. Juli 2017

Die Sensoren der Fußsohle und ihre Funktionen

Die Funktionen der Sensoren der Fußsohle sind eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Einlagen eine Wirkung auf das sensomotorische System entfalten können. In dieser Folge der Serie „Einlagen und Sensomotorik“ erfahren Sie, welche Funktionen die verschiedenen plantaren Sensoren haben und wie sie arbeiten.

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Funktionen der plantaren Afferenzen und der myofaszialen Kette Bein
06. Juni 2017

Die Funktionen der plantaren Afferenzen und der myofaszialen Kette Bein

An der Sicherung und der Qualität der posturalen Regulationen (der Balance beziehungsweise des Gleichgewichts) für das Stehen und Gehen sind die Informationen sehr vieler Sensoren der Oberflächen- und Tiefensensibilität beteiligt. Ebenso beteiligt sind sie an der Organisation und der korrekten Dynamik der Bewegungskoordination.

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30. Mai 2017

Förderpreis 2017 für innovativen Druckmessstrumpf

Mit dem SilverStar Förderpreis, der seit 2011 jährlich von der Berlin-Chemie AG verliehen wird, werden praxisorientierte sowie kreative Projekte und Ideen gewürdigt, die speziell für ältere Menschen mit Diabetes eine Erleichterung im Alltag und eine bessere Lebensqualität bieten. Er wurde anlässlich des Diabetes-Kongresses der Deutschen Diabetes Gesellschaft am 24. Mai 2017 in Hamburg an das Center Smart Materials CeSMa des Fraunhofer-Instituts für Silicatforschung ISC in Würzburg für einen innovativen Druckmessstrumpf vergeben, der Diabetiker im Alltag unterstützen soll.

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Der Fuß ist die Schnittstelle zwischen Mensch und Boden
04. Mai 2017

Zur Wirkung von Einlagen

Von Wolfgang Laube, Michael Kaune und Gregor Pfaff

Zusammenfassung

Die Fußsohle ist die Schnittstelle Mensch–Boden. Sie hat sich mit dem Fuß zum „Sensor“ entwickelt, um die Informationen für die Gangsensomotorik und die posturalen Gleichgewichtsregulationen zur Verfügung zu stellen. Das Gehen basiert auf diesen Informationen mit folgenden Ein­fluss­faktoren:

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08. Februar 2017

Altersunterschiede beim Gehen unter Einfach- und Mehrfachtätigkeit

Altersunterschiede beim Gehen unter Einfach- und Mehrfachtätigkeit VON GRANACHER U1,2, MÜHLBAUER T1, BRIDENBAUGH S3, WEHRLE A3, KRESSIG RW3

Zusammenfassung
Das Alter ist geprägt durch kognitive und somatosensorische Funktionseinbußen, die zu Veränderungen im Gangbild führen. Daher war es das Ziel der Studie, die Auswirkungen kognitiver und motorischer Zusatzaufgaben auf die Gehgeschwindigkeit
junger und älterer Menschen zu untersuchen.

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Alterungsprozess das sensomotorische System
07. Februar 2017

Wie beeinflusst der Alterungsprozess das sensomotorische System?

VON DR. WOLFGANG LAUBE

Das sensomotorische System (SMS: Laube 2009, Abb. 1, 3, 4) des Menschen fasst alle Strukturen zusammen, welche alle erdenklichen aktiven Körperhaltungen und alle Bewegungen – vom scheinbar „einfachen Gehen“ bis zur höchst anspruchsvollen Sensomotorik der Sprache oder derjenigen zum Spielen eines Instrumentes – verantworten.

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02. August 2016

Management nach fehlgeschlagener Hallux-valgus-Korrektur

Von Walther Markus, Kriegelstein Stephanie, Altenberger Sebastian, Volkering Christoph, Röser Anke


Zusammenfassung
Die häufigsten Komplikationen nach Hallux-valgus-Korrektur umfassen das Rezidiv, den Hallux varus, Metallkonflikte, die progrediente Arthrose, die avaskuläre Knochennekrose, die Transfermetatarsalgie, die Pseudarthrose, Wundheilungsstörungen und Infekte, das CRPS oder eine Kombination aus den genannten Pathologien. Die proaktive Auseinandersetzung mit den Beschwerden beinhaltet eine umfassende Bildgebung, das Einbeziehen weiterer Fachgruppen und gegebenenfalls die zeitnahe Entscheidung zur operativen Revision. Bei Rezidivfehlstellungen ist zu klären, ob möglicherweise das primär gewählte operative Verfahren der Fehlstellung nicht angepasst war oder ob das Problem in einer schlechten technischen Durchführung begründet liegt. Liegt bereits eine Destruktion des Großzehengrundgelenks vor, liefert die Arthrodese die zuverlässigsten Ergebnisse.

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02. August 2016

Sensomotorische Einlagenversorgung vor dem vierten Lebensjahr. Ein Fallbeispiel.

Sensomotorische Einlagenversorgung ist in der Regel erst bei Patienten im Alter von dreieinhalb bis vier Jahren sinnvoll, da erst dann die propriozeptive Wahrnehmung genügend ausgereift ist.
In begründeten Ausnahmefällen beginne ich mit der Versorgung schon bei knapp dreijährigen ­Kindern, wie im vorliegenden Fall einer Patientin mit Prader-Willi-Syndrom.
Von Frank Starke

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02. August 2016

Die Entwicklung des gesunden Kinderfußes – Ergebnisse aus der ‘Kidfoot Münster‘-Längsschnittuntersuchung

Zusammenfassung:
Von den ersten Schritten bis zum Alter von etwa zehn Jahren wurde in Münster die Entwicklung des kindlichen Fußes beobachtet und mit der Pedographie dokumentiert. Die Daten von etwa 100 Jungen und Mädchen zeigen, wie sich die Schritt­abwicklung mit der Zeit stabilisiert und wie sich die Fußform im Wachstum und unter Belastung physiologisch verändert. Die Daten zeigen aber auch, dass sich bestimmte Fußformen schon früh abzeichnen und man bei Fehlentwicklungen nicht zuwarten sollte.

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02. August 2016

Fehlhaltungen und Deformitäten des kindlichen Fußes

Von Ludwig Schwerin


Zusammenfassung
Nach der Geburt zeigen sich bei vielen Säuglingen Fußdeformitäten. Nicht das Ausmaß der Deformierung sondern die Redressierbarkeit spiegelt die Schwere der Erkrankung wieder und ist entscheidend für den Therapieerfolg. Bei frühzeitigem Beginn lassen sich die meisten Fehlhaltungen zügig durch rein konservative ­Behandlung zur Ausheilung bringen. Anlagebedingte, strukturelle Deformierungen bedürfen einer wohl abgestimmten operativen und konservativen Behandlung. Dieser Beitrag gibt einen exemplarischen Überblick über ausgewählte Kinderfußerkrankungen zur Veranschaulichung abgestimmter Behandlungskonzepte.

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01. August 2016

Der Plattfuß – Ursachen, Untersuchung und Behandlung

Von Ludwig Schwering


Zusammenfassung
Der Plattfuß (Pes planus) beschreibt eine dreidimensionale Deformität mit Abflachung des Fußlängsgewölbes, Abspreizung des Vorfußes und Knickfuß. Zusätzlich besteht eine Innendrehungsfehlstellung des Vor- gegen den Rückfuß und eine Spitzfußkomponente des Rückfußes mit regelmäßig vorhandener Verkürzung der Wadenmuskulatur. Neben konstitutionellen Formen bestehen sekundäre Formen, bei denen strukturelle, stoffwechselbedingte und neurologische Ursachen den Pes planus hervorrufen. Je nach Alter, Ausprägung und Beschwerdebild wird von der Einlagenversorgung mit Abrollsohle bis zur komplexen operativen Rekonstruktion stadiengerecht vorgegangen. Die sorgfältige Untersuchung und subtile Stufentherapie führt zu zufriedenstellenden Ergebnissen.

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01. August 2016

Fersenschmerz: Ursachen und Therapie

Von Michael Gabel


Zusammenfassung
Schmerzen an der Ferse - plantar oder dorsal - sind Beschwerden, mit denen der Orthopäde und Fußchirurg in seiner Praxis häufig konfrontiert ist. Verschiedene Erkrankungen und Funktionsstörungen können diese Beschwerden auslösen. Die Auswahl der richtigen Therapie ist dabei die Grundlage für den Behandlungserfolg. Grundlage hierfür ist eine genaue und umfassende Diagnose, bei der alle in Frage kommenden Krankheitsbilder abgeklärt werden.

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01. August 2016

Myofasziale Ketten

Muskeln bilden mit den Faszien ein funktionelles Netzwerk, das den ganzen Körper umspannt. Zum besseren Verständnis der menschlichen Bewegungen, aber auch als neuer Ansatz in der Therapie dienen die sogenannten myofaszialen Ketten, die weit voneinander entfernte Muskeln über Muskelschlingen und Bindegewebe miteinander verbinden. Durch eine Auswertung zahlreicher Studien konnte nun erstmals für die Existenz und Funktion einige dieser Ketten der wissenschaftliche Nachweis erbracht werden. Von Wolfgang Best

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01. August 2016

Faszien als körperumspannendes Netzwerk

Seit dem ersten Faszienforschungskongress 2007 an der Harvard Universität in Boston wächst das Interesse von Wissenschaftlern, Klinikern und Manualtherapeuten am faszialen System. Das Verständnis der Faszien als übergeordnetes dreidimensionales Netzwerk unseres Körpers eröffnet zahlreiche neue Blickwinkel, beispielsweise auf die Funktion des Bindegewebes, das Zusammenspiel zwischen Muskeln und Sehnen und auf Schmerzen.
Von Udo Winterhalter, mit Prof. Werner Klingler

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01. August 2016

Wer sich nicht bewegt, verklebt

„Move or die“ lautete am 12. und 13. Februar 2016 der kämpferische Titel des diesjährigen Sport­medizinischen Symposiums des Sportmedizinischen Instituts Frankfurt a.M. und der Orthotech GmbH. Wer sich nicht bewegt, dessen Faszien verkleben und fibrotisieren, war die eine Assoziation dazu. Doch auch für das Sportmedizinische Symposium stellte sich die Frage, ob das 20. Jubiläum die letzte Ausgabe der beliebten Veranstaltung werden würde.
Von Annette Switala

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