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Foto: AdobeStock_SciePro
30. Juli 2021

Am Anfang steht meist das Trauma

WOLFGANG BEST
 
Eigentlich bietet das Sprunggelenk beste Voraussetzungen für die Arthroseforschung: Im Gegensatz zum Hüft- oder Kniegelenk gibt es meist einen eindeutigen Startpunkt für den Beginn der Degeneration. Doch herauszufinden, was letztlich zu einer Arthrose führt und wie man sie eventuell vermeiden kann, erweist sich als anspruchsvolle Aufgabe. Der beste Schutz vor einer Arthrose sind deshalb immer noch die Verletzungsprophylaxe und eine optimale Therapie nach der Verletzung.
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Abb. aus Bause, 2003
30. Juli 2021

Vorfußentlastung: Der „Balkon“ wird nicht gebraucht

WOLFGANG BEST
 
Vorfußentlastungsschuhe spielen bei der Hilfsmittelversorgung nach Fußoperation und in der Therapie des Diabetischen Fußes eine wichtige Rolle. Noch denkt man bei diesen Schuhen zunächst an Fersenkeil und Vorfußbalkon. Doch eine neue Generation von Entlastungsschuhen hat begonnen, die bekannten Modelle abzulösen, da sie die Entlastung mit einem natürlicheren und stabileren Gangbild kombinieren.
Foto: Hartmut Stinus
09. Juli 2021

Die Untersuchung des Fußes (Teil 6)

HARTMUT STINUS
 
Im sechsten und damit letzten Teil unserer Serie zur Untersuchung des Fußes werden die wichtigsten Fußtests in einer Übersicht zusammengefasst – vom Vorfuß über den Rückfuß bis zu Sprunggelenk und Achillesssehne. 
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Foto: LIOST Bayern
07. Juni 2021

Digital mit vollem Programm

WOLFGANG BEST
 
Auch in diesem Jahr konnte der Kongress Technische Orthopädie pandemiebedingt nicht in Garmisch stattfinden. Die Organisatoren ließen sich dadurch aber nicht entmutigen und übertrugen einfach die komplette Veranstaltung am 23. und 24. April 2021 in die digitale Welt.
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Foto: Mander
07. Juni 2021

Die konservative Versorgung der Tibialis-posterior-Insuffizienz

WILLI MANDER
 
Die Sehne des M. tibialis posterior leistet einen wesentlichen Beitrag zur Stabilisierung der Längswölbung des Fuß. Ist die Sehne erkrankt und insuffizient, kommen heute häufig operative Verfahren in der Therapie zum Einsatz. Die Orthopädieschuhtechnik kann jedoch ihrerseits einen wesentlichen Beitrag leisten, die Insuffizienz der Sehne zu kompensieren und das Fortschreiten einer Deformität des Fußes zu verhindern. 
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Foto: Sinus
11. Januar 2021

Die Untersuchung des Fußes (Teil 1)

HARTMUT STINUS
 
Wie bei allen Körperregionen sind die ausführliche Anamnese und die klinische Untersuchung des Fußes für den Arzt unverzichtbar zur Diagnosefindung und Auswahl der geeigneten Therapie. Aber auch in der Orthopädieschuhtechnik gehören die Anamnese und die Fuß-Untersuchung zu den wesentlichen Vorarbeiten vor einer Versorgung mit Einlagen, Schuhzurichtungen oder orthopädischen Maßschuhen. In einer neuen Serie werden die wesentlichen Untersuchungstechniken vorgestellt und erläutert.
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23. November 2020

Leuchtturm in der Bildungslandschaft

Gerwin Limbach

Seit dem 1. Oktober 2020 ist das B-O-S-S in Langen/Hessen als ein Standort des neu konzipierten Kompetenzzentrums Orthopädieschuhtechnik am Start – in enger Zusammenarbeit mit den beiden Bildungszentren in Hannover und Siebenlehn. Das gemeinsame Ziel lautet: ein Leuchtturm für das Handwerk zu werden. 

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Foto: Pochert
27. Mai 2020

Ihr Vollsortimenter mit Überraschungen zum Firmenjubiläum

Mit über 18.000 Lagerartikeln ist Pochert wohl der bekannteste und größte Großhandel für Orthopädie- und Schuhbedarf in Ostdeutschland. 1935 als Lederhandlung gegründet, hat sich POCHERT in den vergangenen Jahrzehnten konsequent weiterentwickelt.

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Quelle: Noraxon
13. November 2019

Einlagenversorgung bei Knieschmerzen im Ballsport – ein Vergleich zweier Einlagentypen

Knieschmerzen sind eine der häufigsten Beschwerden im Bereich der unteren Extremität mit einer Prävalenz zwischen 10 % und 30 % und betrifft Menschen aller Altersklassen (Hartvigsen et al., 2013; Ingham et al., 2011; Rathleff et al., 2013). Häufig tritt der Knieschmerz erst bei starken Belastungen auf (Rössler et al., 2007). Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Rate der sportlich bedingten Knieschmerzen noch deutlich höher ist (Jacobsson et al., 2012).

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22. Oktober 2019

Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der technischen Orthopädie

Lebenslanges Lernen – kaum eine Broschüre einer Fort- und Weiterbildungseinrichtung kommt ohne diese beiden Worte aus. So klischeebehaftet das Bild vom lebenslangen Lernen sein mag, so richtig ist es gerade auf dem Feld der Technischen Or­thopädie. Ob Akademisierung der Ausbildung, Digitalisierung oder interprofessionelle Zusammenarbeit – die Veränderungen, die Or­thopädie-Techniker und Orthopädie-Schuhmacher als Gesellen, als Meister oder als Absolventen einer akademischen Ausbildung mit Bachelor- oder Masterabschluss erfahren, waren und bleiben viel­fältig. Um dem technischen Fortschritt nicht hinterherzuhinken, ihn vielleicht sogar voranzutreiben, braucht es eine beständige Fort- und Weiterbildung, egal wie viele Abschlüsse bereits an der Wand der Werkstatt hängen.

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22. Oktober 2019

Handwerk, Technik und Medizin im Dienst hilfsbedürftiger Menschen

Leistungssportler Markus Rehm stellte zuletzt im August 2018 bei der Para-Leichtathletik-Europameisterschaft in Berlin mit 8,48 Meter einen neuen Weltrekord im Weitsprung auf. Der 30-jährige Orthopädie-Techniker-Meister aus Leverkusen übertraf damit u.a. seinen damaliegen Rekordsprung von 8,21 Meter, der ihm die Goldmedaille der Paralympics 2016 in Rio de Janeiro einbrachte.

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04. Juli 2019

Dynamische Fuß-Führungsschiene bei Halbseitenlähmung

PHILIP ZECH | HEIDRUN HUBIAK

Die Valenser Schiene kann als Grundlage für eine erfolgversprechende Gehschulung von Schlaganfallbetroffenen mit Halbseitenlähmung angesehen werden. Vorgestellt wird ein Versorgungskonzept, das sich besonders bewährt hat und die Voraussetzungen für die konstruktive Steuerung des Therapieverlaufes schafft.

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Foto: Hochschule Kaiserslautern
03. Juli 2019

Berufsbegleitend studieren

WOLFGANG BEST

Ab dem Sommersemester 2020 bietet die Hochschule Kaiserslautern am Standort Pirmasens den Studiengang Orthopädieschuhtechnik an. Das Besondere daran: Das Studium kann berufsbegleitend absolviert werden und richtet sich deshalb auch an Gesellen und Meister, die schon im Beruf stehen und sich an der Hochschule weiter qualifizieren wollen.

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05. Juni 2019

Simultane Längen-, Achs- und Torsionskorrekturen der Beine mit Verlängerungsmarknägeln

FLORIAN WOLF1 | PETER H. THALLER1 | WOLFGANG BÖCKER1

Durch die Anwendung von Verlängerungsmarknägeln kann in den meisten Fällen der Einsatz von externen Fixateuren vermieden werden. Mit geeigneter Technik können neben Längendifferenzen auch komplexe Achs- und Torsionsdeformitäten adressiert werden. Als derzeitiger Stand der Technik kann die getriebegestützte magnetische Antriebstechnik des „Precice“-Verlängerungsmarknagels angesehen werden. Der erfolgreiche Einsatz von Verlängerungsmarknägeln erfordert ein hohes Maß an Vorbereitung (Analyse und Planung),  intraoperative Präzision und eine engmaschige postoperative Nachsorge. Die neueste Evolutionsstufe des „Precice“-Verlängerungsnagels stellt der „Precice Stryde“ dar, dessen Anwendung erstmalig eine unmittelbare Vollbelastung der zu verlängernden Extremität erlaubt.

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05. Juni 2019

Sensomotorische Schuheinlagen zur Reduktion der Sturzgefahr bei sturzgefährdeten älteren Menschen

A. RANKER1 | S. RIEDEL1 | M. KLOSKE2 | A. CRISPIN3 | A. WINKELMANN1

Die abnehmende Propriozeption der Fußsohlen im Alter ist häufig mit einer Einschränkung der Mobilität verbunden. Unspezifische posturale Defizite gelten als häufiger Grund von Stürzen. Propriozeptives Training kann die posturale Kontrolle signifikant steigern. Aufbauend auf klinischen Erfahrungen und Literaturrecherche wurde untersucht, ob sturzgefährdete Menschen mit unspezifischen posturalen Defiziten und altersbedingter verminderter Propriozeption durch ein propriozeptives Training mit sensomotorischen Fußorthesen mehr profitieren als durch ein Training alleine oder mit bettenden Einlagen.

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Foto: teksomolika/AdobeStock
05. Juni 2019

Der Zyklus Belastung und Adaptation als Grundlage für Leistungsfähigkeit und Gesundheit

WOLFGANG LAUBE | MICHAEL KAUNE | GREGOR PFAFF

Der Zyklus Belastung und Adaptation prägt alle Lebensabschnitte. Er ist die Grundvoraussetzung für die physische und psychische Leistungsfähigkeit und Gesundheit. Die gute Nachricht dabei ist: Wer seinen Körper in sinnvollem Maß belastet – nicht überlastet – kann vielen Beschwerden und Krankheiten entgegenwirken und die Gesundheit aktiv stärken.

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Foto: AdobeStock/Andrey Volokhatiuk
09. Mai 2019

Konservative Therapieempfehlungen beim kindlichen (Knick-)Senkfuß

VERENA FENNER1 | MATTHIAS HÖSL2| LEONHARD DÖDERLEIN3

Mit dieser Pilotstudie wurde überprüft, ob konservative Therapieempfehlungen ohne weiterführende apparative, objektive Diagnostik der plantaren Druckverteilung beim kindlichen Senkfuß gegebenenfalls zu subjektiv sind, und ob die Empfehlungen durch objektive Daten aus der Druckverteilung gestützt werden können. Hierzu wurde überprüft, ob die Therapieempfehlungen bei Kleinkindern, welche wegen ihres vermeintlichen (Knick-)Senkfußes bei (Kinder-)Orthopäden und Pädiatern in der Sprechstunde waren, durch objektive Druckverteilungsparameter nachvollziehbar sind.

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09. Mai 2019

Vergleich zweier Innenschuhdruckmesssohlen und Konsequenzen für die Praxis

KLAUS PEIKENKAMP

Innenschuhdruckmesssohlen stellen ein wichtiges Messinstrument zur Erfassung der plantaren Belastung des Fußes im Schuh dar. Für den Benutzer ist es dabei wichtig zu wissen, wie die gewonnenen Daten interpretiert werden dürfen und wie nicht. In dieser Studie wurden Innenschuhdruckmesssohlen von zwei verschiedenen Herstellern bei verschiedenen Alltagsbewegungen verglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die gemessenen Werte um mehr als den Faktor 2 unterscheiden können. Die Gründe hierfür sind im unterschiedlichen Aufbau der Systeme wie Sensorgröße, Sensoranzahl, räumliche Auflösung, dem Zeitpunkt der letzten Kalibrierung sowie in der softwareseitigen Verarbeitung der Messdaten zu finden.

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Foto: Lothar Drechsel/AdobeStock
05. Februar 2019

Sensomotorik und Diabetes mellitus Typ II (Teil 3): Plantare Druckwerte

WOLFGANG LAUBE | MICHAEL KAUNE | GREGOR PFAFF | JÜRGEN STUMPF

Stark erhöhte Druckwerte können eine Folge des Diabetes mellitus und der teilweise begleitenden Polyneuropathie sein. Es kann zu einer gestörten Sensomotorik des Gehens kommen. Wie hängen die Störungen des sensomotorischen Systems mit den hohen plantaren Druckverhältnissen zusammen? Studien liefern hierzu unterschiedliche Ergebnisse.

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